Schreibe eigene Geschichten über Pokémon und deine Lieblings-Charaktere.

My FF Collection

#946117 von knackracktvt
06.02.2013, 21:34

._.-._.-._.-.MY FF COLLECTION.-._.-._.-._.


Übersicht


  • Post 1 {3 Gedichte}{2 Kurzgeschichten}{1 Geschichten}
  • Post 2 {0 Gedichte}{1 Kurzgeschichten}{0 Geschichten}
  • Post 3 {1 Gedichte}{1 Kurzgeschichten}{0 Geschichten}
  • Post 4 {0 Gedichte}{1 Kurzgeschichten}{0 Geschichten}
  • Post 5 {0 Gedichte}{0 Kurzgeschichten}{1 Geschichten}




e.: 06.08.2015
Ich werd absofort versuchen, jeden Monat einen Post rauszubringen und damit man eine Übersicht hat, was der Post beinhaltet, werde ich obige Liste dann jedesmal ergänzen.
Farblich möchte ich versuchen, dass ganze so aussieht, wie dieser erste Post, sollte es jedoch Probleme mit Farben etc. geben, sehe ich mich durchaus dazu bereit, da was zu ändern.

So. Um etwas als Gedicht, Kurzgeschichte oder Geschichte einstufen zu können, braucht es dazu natürlich Kriterien.
Gedichte: Es reimt sich, ist in Versform geschrieben, oder sieht aus wie ein typisches Gedicht
Kurzgeschichten: länger als ein Gedicht (normalerweise), kürzer als eine Geschichte (logischerweise)
Geschichte: Sagen wir einfach mal 3000+ Wörter, dann passt das auch mit der derzeit einzigen Geschichte. Eigentlich eine geschlossene Handlung, wenn man es denn fertig schreibt...

Sonderkategorien werd ich warscheinlich nicht brauchen, sollte trotzdem mal was besonderes dabei sein, so werd ich das in der Übersicht entsprechend verzeichnen.

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~Gedichte~

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Anfang

1. In dem weißen Wolkenmeer,
fliegt und streift ein Phönix umher,
leis breiten sich seine Flügel aus,
und er schickt einen gellenden Schrei voraus.

2. Alt und gebrechlich ist er nun,
seine Wunden erzählen Legenden vom Ruhm,
bis er sich dann dem Tode zeigt,
und seine Seele zum Himmel steigt.

3. Flammen umhüllen sein golden Federgewand,
Asche fällt vom Himmelreich hinab aufs Land,
leise im süßen Land der Träume versinkend
still und erhaben in ewger Ruh verschwindend.

4. Wie tausend kleine Sterne es regnet,
sei seine Seele doch beschütz und gesegnet,
und ohne, dass wir es je verstehn,
aus seiner Asche wird neues Leben entstehen.

5. Verloren alle Angst mit Leichtigkeit,
aus Tränen, Asche und mit Zeit,
am Himmelszelt Tage vorüberziehn,
alle bösen Geister der Welt entfliehn.

6. Asche zu Asche, Staub zu Staub,
stimmt nicht so ganz, mit Verlaub,
seht und staunt bei diesem Anblick,
strahlendes silber, unglaubliches Glück.

7. Mit der Zeit wird er größer und reifer,
mächtig und voller Übereifer,
er ist erwachsen geworden,
hat keine Sorgen, denkt immer an Morgen.

8. Sein Gefieder, schillerndes Gold, lebende Flammen,
schon fast am Ende, doch erst angefangen,
Jahrzentelang am Himmel wachend,
jeden Morgen das ewge Feuer entfachend.

9. Regenbogenschweif, ewig im Wind wehende Fahne,
Flügelschläge, stark wie tausend Orkane,
helle Augen, so tief wie die Ozeane,
Ho-Oh, hell klingend sein Name.

10. So ist jedes Ende doch nur ein Anfang,
der Anfang mit dem Ende im Einklang,
wird deine Seele auch von den Göttern eingeholt,
das Leben sie sich doch bald wiederholt.

Eine "Meisterleistung" würde ich es zwar nicht nennen und dann nichteinmal in meinem eher komischen ausschweifenden Schreibstil, den man bei meinen bisher veröffentlichen Geschichten und Gedichten nicht einmal erkennt... Finde jedoch manche Formulierungen recht nett und mag dieses Gedicht von daher.
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Du bist mein Pokemon

Du bist mein Pokemon
1. Du bist wie eine Rose,
still und zart,
doch deine Dornen,
sind spitz und hart,

ich weiß irgendwann,
bist du auch fort,
kommst du zurück,
zu diesem Ort,

du bist mein Pokemon,
mein Freund und Sieger,
alle wissen, wir spielen oberste Liga.

2. Du bist wie ein Stein,
hart und beständig,
bist du auch sturr,
hab ich dich gebändigt,

ich weiß nicht alles,
doch bist du da,
bist du auch weit entfernt,
bist du mir doch nah,

du bist mein Pokemon,
bist nicht einsam,
denn alle wissen,
wir kämpfen gemeinsam.

3. Du bist wie Glas,
durchsichtig und klar,
finde meinen Traum,
durch dich wird er wahr,

ich weiß genau,
du hälst zu mir,
magst gezähmt scheinen,
aber bist ein wildes Tier,

du bist mein Pokemon,
mein Licht in der Nacht,
geht die Sonne auf,
hast du mich bewacht.

War seltsamerweise als Liedtext entstanden und dann zu einem Gedicht umformuliert worden... Ist wohl eher eines dieser langweiligen Grundschulgedichte, ohne jegliche interessante Reimform oder Zeilenlänge. "Metaphern" gibt es dafür, ist das nicht super?
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Gedicht über den Mond

„Es war Nacht,
ein Schatten erwacht,
seine Pläne böse, zerstörerisch, gemein,
die Welt würde dem Untergang geweiht sein,
wäre da nicht,
ein Licht,
ein Pokemon des Lichts,
ohne es gäbe es auf dieser Welt nichts.

Der Schatten verheißungsvoll,
hegte deshalb einen schrecklichen Groll,
-Geht das Licht aus,
dann hab ich meinen Schmaus.-

Der Schatten schmiedete seine Pläne,
würde er siegen,
die Finsternis käme,
das Licht würd' erliegen.

In einem schrecklichen Kampf,
Schatten und Licht sich bekämpften,
der Schatten bekam die oberhand,
hätt' zerstören können dies' Land,
doch das Licht,
seelisch rein,
wollte nicht Verlierer sein,
wollt' die Pokemon beschützen,
seine Seele würd' ihm nützen.

Das Licht,
es opferte sich,
schloss den Schatten ein in die Nacht,
er wird von den Pokemonseelen bewacht,
die große Seele des Lichtpokemon,
scheint hell und wie eine Vision,
steht jede Nacht am Himmelszelt,
und dort hoch oben Wache hält.“

Kommentar: Namensgeber der Geschichte. Finde ich ein eher schlechtes Gedicht, hat auch nur 5min gedauert...
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~Kurzgeschichten~

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Gemeinsam


Gemeinsam

Psiana bemerkte die Störenfreide zu spät. Wie tausende strömten sie in das kleine Dorf.

Er war damit beschäftigt einen der Unheilträger zu attakieren, da hörte er eine vertraute Stimme schreien. -Nachtara!-, schoß es ihm durch den Kopf und durch diese Ablenkung konnte das feindliche Hundemon einen schweren Treffer landen. Erschrocken musste Psiana zurückweichen und rannte, trotz starken Schmerzen, zu Nachtara, um ihr zu helfen. -Halt durch!-, schrie er durch den Lärm.

Er sah Nachtara eingekesselt von einigen Hunduster. Psiana beeilte sich, doch in diesem Augenblick stellte sich ihm einer der Ungläubigen in den Weg.

-Verdammt!-, das Hunduster versperrte ihm den Weg. Teuflisch leuchteten seine Augen vom Blutdurst. Unerträgliche Angst wurde in Psiana breit, als er mitansehen musste, wie eines der Hunduster nach vorne Sprang und Nachtara mit einem Biss in den Nacken das Genick brach. -Neiiiiiiin!!!!!- jaulte Psiana und sprang mit einem großen Satz an dem Hunduster vor ihm vorbei und hasstete zu dem Mörder seiner Freundin.

-Mörder!-, zischte er den Fremden an. Mutig griff Psiana seinen Gegner an, ein Fehler. Das Hunduster wich aus, attakierte Psiana und schnappte zu...

Blut tränkte den Boden. Seite an Seite lagen Psiana und Nachtara am Boden zusammen. Gemeinsam. Welche Ironie des Schicksals.

Der letzte Satz hat mir nicht so gut gefallen, obwohl ich ihn am Anfang toll fand. Die Idee zu diesem hier war recht verworren und deshalb wird man auch wohl kaum hinter den Vorhang schauen können und die größer angelegte Geschichte hinter diesem Text erfassen können.
Eigentlich sollte Psiana am Anfang nicht sterben, es hat sich dann jedoch so ergeben...

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Chroniken

Gefrorenes Licht schneidet scharf durch die Dunkelheit und die Träume der Finsternis, um Leben zu wecken, dass schon verloren schien.

Langsam erhob sich der Dunkle aus seinem Schlaf. Nur langsam erfüllte sich die Umgebung um ihn herum mit der Aura der Dunkelheit. Nur langsam bewegten sich seine Glieder nach all der Zeit. Nur langsam öffneten sich die Augen des Dunklen. Erwartungsvoll blickten sie nach oben in die Welt. Doch einzig Dunkelheit umhüllte ihn.
Langsam richtete der Dunkle sich auf und erfasste seine Umgebung. Kalt und feucht fühlten sich seine Glieder an. Kalt. Feucht. Der Dunkle breitete seine mächtigen Schwingen aus und fühlte den Widerstand in seinen Schwingen. Langsam wurde ihm bewusst, wo er sich befand. Murrend und doch zufrieden, stieß er sich vom Meeresgrund ab. Er war erwacht.
Nach so langer Zeit hatte er endlich die Möglichkeit zu leben.
Nur langsam bewegte sich der Dunkle richtung Oberfläche. Nur langsam erhellte sich die Umgebung durch das Licht der Sonne. Nur noch wenige Meter trennten den Dunklen von der Luft, die er schon so lange nicht mehr geatmet hatte, die er schon so lange nicht mehr durch seine Schwingen hat zischen füllen können.
Mit einer riesigen Säule aus Wasser schoss der Dunkle aus dem Wasser und brüllte seine Freude heraus. Laut schallte sein Ruf über die weiten des Ozeans. Dort wo allen Lebens Anfang war. Lange hatte sich der Dunkle sein Erwachen herbeigesehnt. Beruhigt strichen seine Augen über die weiten des Ozeans.

Ich mag diese Geschichte... Bisher hat sie etwa die Länge von 8 Seiten, aber muss noch ein wenig bearbeitet werden... Eigentlich mag ich den neu gefunden Stil in dieser Geschichte...
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~Geschichten~

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Der letzte Stern

Ein schrilles klingeln weckte die Trainer und Trainerinnen, die heute zur Aufnaahmeprüfung gekommen waren, aus ihren Tagträumen. Die Master University of Pokemon war der Hit in der Pokemonwelt! Jeder, der Trainer werden wollte, konnte an der alljährigen Aufnaheprüfung teilnehmen. Und so nahmen auch jehne 6 aufstrebende Legenden, denen es bestimmt war die Welt zu retten, an der Aufnahmeprüfung teil.
<hr>
Langsam zwängten sich die vielen Jungen ud Mädchen durch die Eingangstür der Master University. Labryna sah auf die Uhr. Endlich war es soweit! Wenn sie die Aufnameprüfung heute schaffte, würde sie Trainerin an der Master University werden! Während sie verträumt ihren Raum suchte, malte Labryna sch aus, wie es sein könnte, gegen ihr großes Vorbild Ash zu kämpfen. Plötzlich stieß sie mit einem Jungen zusammen. „Kannst du nicht aufpassen?!“, fragte er gereizt.
„E-entschuldige....“, stotterte Labryna ein wenig verwirrt. Labryna hoffte, nicht ins selbe Team zu kommen wie er, schließlich wirkte er nicht grade freundlich. Nach kurzem suchen fand Labryna ihren Raum und setzte sich auf einen der freien Plätze.
<hr>
Labryna betrachtete ihren Test. Man war der vielleicht schwierig! „Welche ist die Vorentwiklung von Bibor?“ Labryna schrieb Kokuna auf die leere Zeile daneben. „In welcher Region trifft man ein Absol am heufigsten an?“ Labryna überlegte. War das nicht Sinnoh? Labryna war sich zwar nicht sicher, doch trotzdem schrieb sie es auf.
Labryna betrachtete die letzte Frage. „Welches Pokemon hat Ash als 2. gefangen?“ Labryna wunderte sich etwas, weil dies ja keine Frage zu Pokemon war. Labryna schrieb auf, was sie dachte. Sie glaubte, das es ein Raupy war. Hoffentlich waren die meisten antworten richtig, denn sonst... war ihr Traum voresrt ausgeträumt.
<hr>
Labryna saß angespannt auf einer Bank, die vor der Master University stand. Kühlend lag der Schatten eines Baumes auf ihr. Würde Labryna es schaffen? Würde sie ihr erstes Pokemon bekommen, wenn sie die Prüfung bstand? Labryna wusste es nicht. Es gab noch so viel zu lernen für sie! Sie konnte doch garnicht aufgenommen werden! Dafür war sie zu schlecht! Nicht einmal die hälfte des Tests konnte sie richtig haben. Und die Plätze waren begrenzt.
Labryna atmete tief durch. Ein, aus, ein, aus. Der Zeiger der großen Uhr bewegte sich langsam auf die neue Stunde zu. 5, 4, 3, 2, 1... Schrill ertönte die Klingel. Hektisch sprang Labryna auf und rannte zum Eingang. Sie wollte die erste sein, die wusste, ob sie einen Platz bekam, oder nicht.

<hr>

Atemlos stand Labryna vor dem letzten Schild mit den Ergebnissen. Bisher war sie auf noch keiner Liste, was sich nun ändern würde. Labryna atmete nochmals tief durch. -Wenn nicht, dann hab ich nächstes Jahr auch noch eine Chance.-, dachte Labryna. Sie schloss kurz die Augen, um sich einen Moment der Ruhe zu gönnen. Sie ging die beiden großen Listen mit den Namen durch. Zeile für zeile las sie die Listen, ohne ihren Namen zu lesen.
Doch dann! Der vorletzte Name:
„Labryna Burraki², richtige Ergebnisse: 65%, Labryna hat... bestanden!“
Labryna konnte es noch nicht fassen! Sie hatte bestanden! Mit 65%! Oberglücklich laß sie weiter.
„Haus: blau, Lavados“
Ein wenig enttäuscht sah sich Labryna ihre Gruppe an. Das blaue Haus war das schlechteste der vier großen Häuser. Doch Labryna war das egal. Hauptsache dabeisein, was denn sonst!?

<hr>

Fasziniert betrachtete Labryna das blaue Haus. Ihr Haus. Der Eingang war komplett aus Glas, in den oberen Stockwerken waren Balkons angebracht und in der Mitte des Hauses ragte ein komplexer Glasturm in die Höhe. In jedem der vier Großen Häuser war er. Ein gigantischer Aufzug, der eine ganze Klasse auf einmal transportieren konnte.
Labryna war so faszinierd von de Gebäude, dass sie nicht merkte, wie sich jemand von hinten an sie heranschlich. Sie zuckte zusammen, als sie jemand unsanft nach vorne schubste. Labryna fiel stollpernt auf den Boden. Gelächter ertönte. Mit einer arroganten Stimme fragte jemand: "Ist da jemand hingefallen? Och, das tut mir aba Leid! Ich konnte ja nicht wissen, dass mir da jemand unter die Füße gerät." Erneut lachten einige über den kleinen Scherz, den sich das Mädchen erlaubt hatte. Labryna rappelte sich etwas ungeschickt wieder auf. "Willst du dich nicht entschuldigen?", fragte Labryna kleinlaut. Kichernd kam das Mädchen auf sie zu und schuppste Labryna erneut. -Nicht nocheinmal!-, dachte Labryna, doch von hinten fing sie jemand auf. Überrascht, über ihren pötzlichen Helfer, stotterte Labryna ein paar dankesworte.
"Lasst sie in Ruhe. Nur weil ihr als Neulinge geschubbst wurdet, heißt das nicht, dass ihr das auch dürft. Verschwindet!" Murrend machte das Mädchen auf dem Absatz kehrt und nahm ihre "Fangemeinde" mit.
Labrynas Helfer sah kurz auf die Uhr. "Tut mir Leid, dass ich mich nicht vorstell, aber ich muss dringend in den Unterricht!", sagte er hektisch und rannte auch schon davon. Verwirrt sah Labryna ihm noch hinterher, bevor sie selbst auf die Uhr sah. erschreckt rannte auch sie los, denn es war wirklich schon sehr spät. Zu spät, für Labrynas Geschmack.
Völlig außer Atem betrat Labryna ihren Klassenraum. Vorne, an der Tafel, stand eine junge Frau und sah Labryna verärgert an. Labryna hatte sich wohl "etwas" verspätet. Sie stellte sich rasch zu den anderen, die neugierig im Halbkreis um die Frau herum standen.
"Nein, es ist nicht nur wichtig, seine Pokemon rücksichtsvoll und gut zu behandeln und sie richtig zu trainieren. Genauso wichtig ist es, ein guter Trainer zu sein. Nett, clever und vorallem pünktlich um nur einige Eigenschaften zu nennen. Aber jetzt... Ich glaube jeder von euch brennt schon richtig darauf, sein erstes Pokemon zu bekommen, stimmts?", zustimmendes Gemurmel, "Na dann mal los!" Zustimmend jubelten wir. Wir würden endlich unser erstes Pokemon bekommen! Während Labryna hinter den anderen hinterherlief, dachte sie darüber nach, welches Poemon sie wohl bekommen würde. -Kein besonders gutes, nach meiner Verspätung...-, dachte Labryna.
"Bevor ihr noch ein Pokemon bekommt, dass garnicht zu euch passt, werdet ihr diesen Charaktertest ausfüllen. Wäre schön, wenn ihr ehrlich seid..."
Erwartungsvoll betrachtete Labryna den kleinen Ball in ihrer Hand, doch sie wollte ihr neues Pokemon noch nicht allen zeigen. Nicht bevor sie nicht selbst wusste, was es für eines war.
Labryna hatte sich ein ruhiges Plätzchen im Park gesucht. Hier würde sie ungestört ihr neues Pokemon betrachten können. Labryna holte tief Luft und warf den Pokeball. Ich werde beweisen, wie stark ich bin. Ich werde es allen zeigen. Ich werde einmal Pokemonchmpion werden. Ich werde so stark sein, dass ich sogar Ash besiegen kann. Irgendwann...-, dachte Labryna, bevor das rote Licht des Pokeballs verschwand und ein... Ein Wiesor zum Vorschein kam. Verspielt rannte es auf Labryna zu und warf sie halb um. Und obwohl Labryna etwas enttäuscht von ihrem ersten Pokemon war, musste sie lachen. Das kleine Ding hatte so viel Energie... Dann musste ja alles gut werden!

<hr>

Erwartungsvoll nahm Labryna ihren Pokedex zur Hand. Es war einer der neusten. Der „Pokcatch 7.3“ war ein hochleistungs Pokedex, der beim Scannen eines Pokemon allemöglichen Informationen preisgab.
„Pokemon: Wiesor
Größe 0.75 m
Gewicht: 5.6 kg
Farbe: Braun
Spezies: Späher
Fangrate: 255
Base-Happiness: 70
Ein sehr nervöses PKMN. Es steht auf seinem Schweif und betrachtet seine Umgebung ganz genau.
Dieses Pokemon beherrscht folgende Attacken:
Gesichte, Einigler, Ruckzuckhieb“

Labryna betrachtete die Daten auf dem Display nachdenklich. Das war ihr Wiesor. Ihr erstes Pokemon. -Und ab heute mein bester Freund.-

<hr>

Labryna konnte nicht sagen, ob sie eine gute Trainerin war, oder eben eine schlechte. Das musste sie noch herausfinden. Labryna atmete tief ein und lies die angehaltene Luft nach einigen Augenblicken in einem Seufzer wieder heraus. -Bald...-, dachte Labryna. -Bald werde ich es allen zeigen. Ich werde beweisen, dass ich die stärkste Trainerin der Welt werde. Doch vorher... hab ich wohl noch einiges zu tun...-, dachte Labryna uns sah dabei auf Wiesor das nervös um Labryna herum rannte. Labryna ging in die Knie und betrachtete mit einem setsamen Gefühl die Umgebung. Irgendetwas würde gleich passieren, dessen war Labryna sich bewusst. Während sie angespannt wartete überlegte sie, ob es ein Pokemon war, denn wenn, dann müsste Wiesor kämpfen. Doch das gefiel Labryna nicht. Sie wusste nicht, was sie dann machen sollte. -Etwa...- Plötzlich raschelte es hinter Labryna und noch während sie sich umdrehte sprang ein lilanes Etwas auf sie zu. Fauchend ging es in die hocke, bereit zum Sprung. Erschrechkt fiel Labryna nach hinten um und sah auf das Mäuse ähnliche Pokemon. -Was... ist das?-, fragte sich Labryna. Wiesor sprang, ebenfalls fauchend, vor das lilane Pokemon. Labryna fasste neuen Mut und gab Wiesor den Befehl. „Los Wiesor, Ruckzuckhieb!“ Mit unheimlicher Geschwindigkeit raste Wiesor auf das wilde Pokemon zu und rammte es. Mit einem leisen heulen schlug es auf dem Boden auf und fauchte abermals. „Wiesor, nochmal Ruckzuckhieb!“ Wiesor rasste nochmals auf das lilane Ding zu, doch das sprang ohne Mühe zur Seite und schnappte nach Wiesor und...

Verletzt wimmernd versuchte Wiesor sein Bein aus dem Maul des anderen Pokemon zu ziehen, doch das biss nur noch fester zu. Wiesor heulte auf und Labryna stiegen die Tränen in die Augen. -So darf das doch nicht enden! Ich muss doch igendetwas tun können... Ich darf Wiesor nicht verlieren lassen!-, dachte Labryna verzweifelt. Das wilde konnte ihr armes Wiesor in Stücke reißen, wenn sie nichts tat. Labryna fasste ihren Mut zusammen und sprang schreiend auf das wilde zu. Für einen Augenblick war das wilde abgelenkt und Wiesor konnte sich befreien. Da gab Labryna den Befehl: „Los Wiesor, mach es mit Ruckzuckhieb fertig!“ Ohne zu zögern schnellte Wiesor auf das Wilde zu, so dass es einige Meter weit durch die Luft geschleudert wurde. Erst da bemerkte Labryna, das ihr Pokcatch vibrierte. Etwas verwirrt klappte sie das Display auf.

„Pokemon: Rattfratz
Größe 0.3 m
Gewicht: 3.5 kg
Farbe: Lila
Spezies: Maus
Fangrate: 255
Base-Happiness: 70
Seine Reißzähne sind lang und scharf. Da sie ständig wachsen, nagt es immerzu an etwas, um sie abzuwetzen.
Dieses Pokemon beherscht folgende Attacken:
Daten nicht erfasst“

Labryna verstand. Ihr Pokcatch hatte das wilde Rattftratz identifiziert und die Informationen gesammelt.
Das war also ein Rattfratz. Labryna sah auf. Das wilde Rattfratz war weg. Eine kleine Blutspur wies auf die Richtung hin, in die das Rattfratz gegangen war. Labryna schüttelte sich, doch als ihr Wiesor fröhlich angesprungen kam, lächelte sie. Einen Augenblick vergaß Labryna seine verletzte Pfote. Erschreckt ging sie in die Hocke, als ihr Wiesor plötzlich umknickte. „Wiesor!“, keuchte Labryna fassungslos.
Schnell nahm sie Wiesor in ihre arme und rannte so schnell sie nur konnte in Richtung der Akademie. Wenn sie sich doch nicht so weit von der Akademie entfernt hätte! Doch jetzt... Ihr armes Wiesor. Und als Wiesor die Augen schloss und ruhig wurde rannte Labryna noch schneller. Sein Puls war noch nicht weg. Vermutlich war es nur Ohnmächtig. Trotzdem wollte Labryna keine Zeit verlieren.
Ihre Hände fühlten sich seltsam feucht an. Mit einem erstickten Schrei musste sie feststellen, dass es Blut war. In dicken Tropfen perlte es aus Wiesors Verletzung am Bein auf den Boden. „Halte durch...“, füsterte Labryna zu dem bewusstlosen Wiesor.

<hr>

Schwer atmend stand Labryna vor dem Pokécenter. Ihre Ärmel waren vom Blut etwas durchgeweicht und fühlten sich seltsam schwer an. Ohne Zeit zu verlieren staß Labryna die Tür auf und eilte zur ersten Schwester und fasste kurz ihren Kampf mit dem wilden Rattfratz zusammen. Noch während sie redete nahm die Schwester ihr Wiesor und eilte damit zu einer freien Liege, um sich das verletze Bein näher anzusehen. Sie sah sie nur Kopfschüttelnd an. „Eigentlich hättest du dich garnicht so weit von der Akademie entfernen dürfen, dass...“ „Aber das wusste ich ja nicht! Ich hab mir nichts dabei gedacht und dann...“, stotterte Labryna, doch die Krankenschwester legte ihr die Hand auf die Schulter. „Ist ja nicht so schlimm. Dein Wiesor brauch nur etwas Ruhe. Danach sollte es ihm besser gehen. Wenn du Platz nehmen möchtest, dann kannst du dich dort hinten auf einen der Stühle setzten. Ich hohle dich dann, wenn du Wiesor wieder mitnehmen kannst.“, sagte die Schwester in einem angenehmen, beruhigenden Ton und nickte ihr nochmals zu. Labryna nickte zurück und begab sich etwas betrübt zu den Stühlen und lies sich trostlos auf einen von ihnen herunter. -Toll gemacht Labryna.-, dachte Labryna ironisch. -Wirklich gut gemacht.-
Auf einem anderen Stuhl weiter hinten saß ein Trainer, der gelangweilt in die Luft sah und Däumchen drehte. Als eine Schwester mit einem Pokéball auf in zueilte stand er gelangweilt auf und nahm den Pokéball entgegen. Mit einem Knicks verabschiedete die Schwester sich von ihm und eilte zu einem anderen Pokémon.
-Was er wohl für ein Pokemon hat? Naja, er war bestimmt schon oft hier, wenn er so gelangweilt davon ist...-, dachte Labryna. Sie war zum ersten Mal in einem Pokécenter. Sie hatte sich immer ausgemalt, wie wohl ein Krankenhaus für Pokémon aussah. Jetzt wusste sie es. Still lachte sie in sich hinein. -Soweit lag ich ja letztenedes ja garnicht vorbei...-

<hr>

Labryna saß auf dem Fensterbrett ihres Zimmers, weil sie nicht schlafen konnte. Traurig sah sie zu den Sternen hoch. -Wer wohl schon alles da oben ist?-, dachte Labryna. Schon seit sie klein ist, hat sie sich für die Sterne interessiert. Sie waren so geheimnisvoll, unheimlich, schön. Labryna seufzte. Niemand konnte ihr bis jetzt sagen, was das überhaupt war, ein Stern. Manche behaupten, es wären viele winzig kleine Sonnen, oder riesig große Glühwürmchen. Labryna jedoch fand die alte Legende am schönsten:

„Es war Nacht,
ein Schatten erwacht,
seine Pläne böse, zerstörerisch, gemein,
die Welt würde dem Untergang geweiht sein,
wäre da nicht,
ein Licht,
ein Pokemon des Lichts,
ohne es gäbe es auf dieser Welt nichts.

Der Schatten verheißungsvoll,
hegte deshalb einen schrecklichen Groll,
-Geht das Licht aus,
dann hab ich meinen Schmaus.-

Der Schatten schmiedete seine Pläne,
würde er siegen,
die Finsternis käme,
das Licht würd' erliegen.

In einem schrecklichen Kampf,
Schatten und Licht sich bekämpften,
der Schatten bekam die oberhand,
hätt' zerstören können dies' Land,
doch das Licht,
seelisch rein,
wollte nicht Verlierer sein,
wollt' die Pokemon beschützen,
seine Seele würd' ihm nützen.

Das Licht,
es opferte sich,
schloss den Schatten ein in die Nacht,
er wird von den Pokemonseelen bewacht,
die große Seele des Lichtpokemon,
scheint hell und wie eine Vision,
steht jede Nacht am Himmelszelt,
und dort hoch oben Wache hält.“

Das große Lichtpokemon hatte sich geopfert und seine Seele ist heute als Mond bekannt und die vielen kleinen Lichtpunkte sind die Pokemon Seelen.
Diese Legende war Labrynas Lieblingsgeschichte. Jemand opfert sich um die anderen zu beschützen. Zu solch edelmütigen sah Labryna gerne auf. -Wie das Lichtpokemon wohl aussieht? Ob es nur Licht ist, oder eher doch wie ein Pokemon aussieht? Oder irgendetwas anderes, was ich mir nicht einmal vorstellen kann?- Labryna wusste es nicht. Sie wusste ja nicht einmal, ob die Legende überhaupt stimmte. „Wie-sor?“ Labryna lachte. Ob Wiesor sie verstehen würde? Ob es sie verstand? Geschwind sprang Wiesor auf ihren Schoß und rollte sich zusammen. Labryna seufzte wieder. Vorerst musste sie sich darauf konzentrieren, Wiesor zu trainieren. Was dann kam, konnte sie nicht so wirklich sagen.
Und leise legte sich der Mantel der Nacht über die Pokemonwelt.

<hr>

Update4


Von dem leisen Fiepen ihres Wiesors wachte Labryna auf. Wiesor und Labryna sahen sich beide in die Augen. Man könnte meinen, die Luft würde vor Anspannung nur so knistern. Ein Feuer erwachte in den Augen der beiden und wer die beiden in diesem Moment gesehen hätte, der hätte gewusst: Ihr Herz schlägt für die Pokemon, den Kampf, die Zukunft.
Wiesors Flauschiges Fell schmiegte sich an Labrynas Hand, die sanft über Wiesor streichelte. Obwohl die beiden sich erst seit kurzem kannten, so waren sie schon jetzt ein Herz und eine Seele. Ein Trainer und sein Pokemon. Durch nichts zu trennen. Alles was sie zu zerstören drohte, das wurde besiegt und machte sie umso stärker. Das Band ihrer Freundschaft war stärker wie alles andere auf der Welt.
Vorsichtig strich Labryna über die Stelle an Wiesors Bein, an dem es vor kurzem von einem Rattfratz gebissen wurde. -Nichts kann uns besiegen.-, dachte Labryna.
Die Verletzung hatte die beiden nur noch stärker aneinander geschweißt. Jetzt, nach dem endlos langen Trainieren und pauken, da wollte Labryna endlich raus. Abenteuer erleben. Da kam ihr der Ausflug in der komenden Woche grade Recht.
Als hätte Wiesor Labrynas Gedanken gehört, brummte es plötzlich zustimmend. Wiesor wollte auch endlich etwas erleben. So lange war es jetzt schon an diesen langweiligen Ort gebunden... Da musste es doch endlich mal was spannendes erleben, oder?

<hr>

Und ihr mögt es ja vielleicht schon erraten haben... aus dem kleinen Ausflug sollte der Grundstein für eine Atemberaubende Geschichte gelegt werden!

<hr>

Schnell packte Labryna all ihre Sachen zusammen. Es war endlich soweit! Endlich konnte sie sich ins abenteuer stürzen! Sie, Labryna, und Ihr Pokemon, Wiesor. Mit all ihrem Mut, all ihren Hoffnungen und Träumen sah Labryna gen Himmel. -Das wird unser Abenteuer-, flüsterte sie zu Wiesor. -Nur unsers-
Labryna ging entschlossen den Pfad entlang. Neben ihr ragten die hohen Büschel von Gräsern aus dem Boden. Der Weg war relativ weit. Labryna seufzte. -Warum durften sie denn keinen Magnetzug fahren? Oder zumindest irgendwelche Abkürzungen nehmen? War es wirklich nötig den Umweg zu laufen? Nur weil der Bereich, um den sie herumliefen angeblich verflucht war? Tzz. Klar. Das glaubt ja auch jeder. Nur weil da angeblich mal einer verschwunden ist. Oder mehrere? Ach, egal. Wen interessierts? Ich bin doch alt genug um auf mich selbst aufzupassen-, murmellte Labryna trotzig vor sich hin. -Stimmts Wiesor? Ich hab doch dich. Da wird mir schon nix passiern! Also... Bist du bereit, eine kleine Abkürzung zu nehmen?-, fragte Labryna herausfordernt.
Wiesor blieb stehen und sah Labryna in die Augen. Sie konte Wiesors Blick nicht deuten. -Was das wohl bedeuten soll?-, dachte sie. Doch dann hüpfte Wiesor schon wieder fröhlich weiter. -Also los, sind wir mal ein bischen schneller als die anderen!-, rief Labryna zu Wiesor und rannte mit Wiesor los.
Inzwischen ein bischen gelangweilt trottete Labryna so vor sich hin. Mit Wisor an ihrer Seite. Den Weg den die beiden eingeschlagen hatten war recht trostlos. Neben ihnen standen nur abgestorbene Bäume. Auf dem Boden war ein leichter Nebel und in der ferne leuchteten Irrlichter. Alles war trostlos und grau. Kein Geräusch war zu hören, außer das stete stapfen von Labrynas Schuhen. Nichts an dem ganzen wirkte gefährlich, geschweige denn todbringend. Alles an dieser Gegend war tot, langweilig und leer. -Einsam.-, dachte Labryna. -die Pokemon hier müssen doch Einsam sein. Nichts an dem hier wirkt lebendig und fröhlich. Alles ist so... so trostlos. Vielleicht wird die Gegend hier auch deshalb verflucht genannt. Weil es hier nichts gibt, außer Staub, Nebel und tote Bäume.- Labryna seufzte. -Das hier ist doch keine Gegend zum leben. Weder für Pokemon, noch für Menschen...-

<hr>

Labryna stapfte jetzt schon seit gefühlten 5 Stunden über den schmalen Pfad, den sie manchmal sogar aus den Augen verlor. Wiesor trottete genauso gelangweilt wie sie. Auf der Karte, die Labryna bekommen hatte war der Wg eingezeichnet. Es war die direkte Verbindung zwischen dem Anfang und dem Ende ihrer Reise. -Warum dauert das nur so lang? Der Nebel ist in zwischen schon so dicht, ich kann nicht mal mehr die Sonne sehen!-
Und dann sah sie es...

<hr>

Meine erste Geschichte und wohl eher ein Versuch. Werde ich zwar in "Chroniken" nochmal neu auffassen, aber ansonsten nicht erweitern.
Zuletzt geändert von knackracktvt am 01.09.2015, 23:16, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: My FF Collection

#1164390 von knackracktvt
11.01.2015, 22:19

._.-._.-._.-.Post Nr. 2.-._.-._.-._.

Bin mir jetzt nicht ganz sicher, wie die Regel "Update-Posts verboten" zu handhaben ist, wenn der Post aus einem Fanfic besteht?
Hm. Da ich grad keine Zeit hab, aber schonmal meine "Kurzgeschichte" hochladen will, mach ich das einfach mal in einem neuen Post und überarbeite den ersten Post irgendwann anders mal...

Ansonsten wärs wünschenswert, eine Rückmeldung zu meiner Kurzgeschichte zu bekommen, vielleicht poste ich dann ja mal öfter was...?

Einen Titel hat das ganze noch nicht, vielleicht bin ich einfach mal einfallslos und nenns "Winter"?

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~Kurzgeschichten~

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Winter

Snow is falling, white and magnificent. Blue skies shining, cloudless, endless. Winter sun sets everything on fire, bright colours of gold, still blank. Snowfield reflecting, sparkling, lying quietly. The birds are twittering, long forgotten lullabies.
And at night, when the moon conqueres the sun, faint light will enchant the country. A magicall wonderland right at the door. Its beauty is blinding but I cant blink, will probably go blind.
But it would have been worth it.

And then theres you. Youre like the winter.

Gracefully dancing, looking magnificent. Blue eyes shining, fearless, endless. Delightfully setting everything on fire. With your hair like gold, innocently. Faint smile, sparkling, laughing quietly. The birds are twittering, long forgotten love songs.
And at night, when the moon conqueres the sun, youre the light, enchanting me. Your magic beeing what I was looking for. Your beauty is blinding but I cant blink, will probably go blind.
Still it would have been worth it.

Coz youre like the winter. If I set foot on youre land, a trail would flaw it, like a trail flaws a snowfield. Forgive me for staying away, though I love the winter. Its cold would chill me, to death. Still, even in death, one with the cold, your beauty not faltring, coz youre like a snowfield, flawless and infinite.
Till summer comes.

So forgive me for staying away,
Dear Winter,
heres Spring.

Jo, das wärs. Sorry, dass ich keine Apostrophe gesetzt hab, aber es ist spät und morgen hab ich wieder Schule *yawn*.
[P.S.: Das lyrische Du ist "Winter", das lyrische Ich "Frühling". Da Winter wie Schnee ist, würde er im Sommer schmelzen. Da Frühling zwischen Sommer und Winter liegt (genau wie Herbst, aber Herbst wäre kein Problem, weil der kälter wird), will er weg bleiben, damit nicht dieser "Kreislauf" fortgesetzt wird und Sommer nach Frühling kommt.... Wenn man mir hier überhaupt folgen kann >.< Winter, dann kommt Frühling, und dann würde Sommer kommen. Theoretisch. Aber wenn Frühling nicht kommt, dann kommt Sommer auch nicht. Also schmilzt der Schnee nicht. Zumindest theoretisch.]



MfG,
k
Zuletzt geändert von knackracktvt am 12.09.2015, 00:43, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: My FF Collection

#1200189 von knackracktvt
01.07.2015, 18:12

._.-._.-._.-.Post Nr. 3.-._.-._.-._.

Ich denke ich bin eine echt verwirrende Schreiberin, auch wenn das Selbstbild bekanntlicherweise nicht unbedingt stimmen muss....
Als erstes mein "Masterpiece", zumindest mag ich es ^^
Danach dann mal ein Memo, dass ich irgendwann letztens mal geschrieben hab und das ziemlich verwirrend ist.... Metaphern und so *haha*. Vielleicht kommt ihr ja trotzdem dauf, was das Memo eigentlich zusammzufassen versucht.

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~Gedichte~

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The game

You´re like an angel to my eyes,
but like ´n demon to my soul,
through the thick net of my lies,
shines the dumbnes of a fool.

Crumbling walls are fin´ly fallin´,
just like the mask I used to wear,
though I call you "dear sweet darlin`",
one day I´ll teach you how to fear.

Your innocence leads me to shudder,
afraid of my own evil mind,
afraid of making your heart shatter,
though you´re the one I hoped to find.

Pale skin reminds me of winter,
and faint moonlight over the sea,
my heart cracks- it has to splinter,
can´t play a game as referee.

Kommentar
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~Kurzgeschichten~

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Of strings and roots

You strung a string in my heart, that had never been strung before,
you are the one creating a melody, so loud and clear,
and though my heart is screaming it must be love, my ears were deaf, my head not listening,
and so you played a song that neither of us could hear, for I was deaf and you were not aware that you are the musician plunging the strings,

so how do think sounds a song, that can not be heard?
Is it happy is it sad- but certainly it must be lonely, like the heart that does not love,
because the head is clouded, the ears deaf and the body that is numb,

we are drifting away like two leafs of the same tree, though belonging together,
and we are drifting further and further, until our ears will not be deaf again so we are able to hear each others song,
but too far away to hear, until we drift back to where we both belong,

you strung the strings of my heart, i can hear it loudly,
but you are too far away, and will never come back,
because you heard my song too, but could not relate to it,

Because we may belong to the same roots of the same tree, but you found a new home and a new instrument you want to play, but can not,
so that we are both denied our love,

and in the end,
our melody will remain unheard to anybody than us, but will not be played for each other.

Hier dann die Erklärung, falls ihr nicht raten wollt:
Handelt davon, dass man sich in jemanden verliebt, es aber selbst erst mal nicht merkt. Als man sich dann so allmählich voneinander entfernt, bemerkt man erst so richtig, was der andere einem eigentlich so alles bedeutet. Der Andere widerum erkennt es auch, hat sich selbst jedoch in jemand anderen verliebt (der das ganze dann natürlich nicht erwiedert) und letztenendlich sind beide nicht glücklich. -So einfach.



Jaja.....

MfG,
k

PS: Konstruktive Kritik und Verbesserungsvorschläge (is ja dat selbö) sind erwünscht.

edit: nur 2 kleine Rechtschreibfehler entdeckt.
Zuletzt geändert von knackracktvt am 06.08.2015, 21:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: My FF Collection

#1205977 von knackracktvt
01.08.2015, 23:59

._.-._.-._.-.Post Nr. 4.-._.-._.-._.

Sorry, dass es so lang ist :tja: Ist einfach so entstanden. Sind nochn paar Rechtschreibfehler drin, aber ich hatte vor, das ganze noch an "Alles wird gut" von Digimon anzupassen, damit ich so eine Art Rahmen darum hab, aber das kann ich ja noch später machen.
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~Kurzgeschichten~

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Schwimmen vs. Alles wird gut (beta)

In dieser Welt gibt es so vieles und vieles wird geschehen,
doch wir gehen immer weiter und wir lernen zu verstehen.


Wenn Wolkenschauer Einzug in dein Leben finden, der Regen unauflässlich fällt und dich zu ertränken versucht.
Dann stehst du vor einer Weggabellung und musst dich entscheiden. Nimmst du den einfachen Weg und lässt dich ertränken? Strengst dich nicht an?
Nimmst du den schweren Weg. Kämpfst gegen die Wassermassen an, versuchst deinen Kopf über Wasser zu halten und strampelst mit den Beinen, bis deine Kräfte zu Ende gehen?
Versuchst du dich über Wasser zu halten, auch wenn du nicht schwimmen kannst?
Was würdest du tun, wenn du in einer Auswegslosen Situation steckst?

Wenn die Sonne an manchen Tagen so heiß scheint, dass sie dich zu verbrennen droht.
Wenn der Wind so stark zu blasen scheint, dass er dich mit sich reißen könnte.
Wenn die Luft die du atmest so schwer erscheint wie Blei und dich nach unten reißt. Wenn sie sich anfühlt wie heißes Gift, das durch deine Lungen strömt.

Würdest du kämpfen? Auch wenn du keine Kraft mehr hast. Wenn jedes Fünkchen Hoffnung erloschen ist und deine Beine dich nicht mehr tragen. Dein Kopf so schwer von all den Fragen ist, dass dein Hals und deine Schultern ihn nicht mehr halten können.

Würdest du aufgeben, wenn dein Herz zersplittert in deiner Brust liegt und aufgehört hat zu schlagen?


Du steckst bereits bis zum Kopf unter Wasser. Willst deinen Mund öffnen um zu atmen, obwohl du weißt, dass du um dich herum keine Luft zu erwarten hast.
Würdest du ersticken? Oder kämpfen, nur um weiter vergiftete Luft zu atmen?


Du weist nicht, wie du dich entscheiden sollst. Ob du dich überhaupt entscheiden kannst.
Und während du hilflos darauf wartest eine Antwort zu finden, steigt das Wasser und ein Sturm zieht über dir auf. Deine Zeit scheint zu knapp und deine Situation wird schlimmer und je mehr du nach einer Antwort auf deine Fragen suchst, desto schwieriger wird es für dich, einen klaren Gedanken zu fassen. Du hast schon seit Ewigkeiten keine Luft mehr in deiner Lunge gefühlt, geschweige den frische Luft, die nicht drohte dich bei jedem Atemzug ins Verderben zu reiten.

Wenn die Wolken doch nur verschwinden würden.
Wenn das Wasser doch nur irgenwo abfließen würde.
Wenn die Sonne dich dann doch nur trocknen würde.
Wenn.
Wenn was?

Noch immer stehst du Unterwasser. Du hast aufgehört zu atmen, aber dein Körper bleibt bestehn. Stumm und bewegungslos verharrst du auf dem Grund, ohne dich zu bewegen.
Nur noch langsam und schwach dringt das verbleibende Licht der Außenwelt zu dir durch. Wie durch eine zähe Masse scheinen deine Gedanken sich zu bewegen, nicht mehr voranzukommen. Sollst du kämpfen oder nicht? Die Frage hast du schon längst vergessen. Du stehst auf dem Grund und fragst dich warum. Du hast vergessen, das es da draußen noch eine Welt gibt.
Eine Welt, in der du nicht unter den Massen des Regens ertrinkst.

Das letzte Sonnenlicht wird verschluckt von den dichten Gewitterwolken des Sturms über dir. Deine Welt wird dunkel und du bist für immer verloren auf dem Grund.
Nie wieder siehst du das Licht der Sonne, auch wenn sie dich zu verbrennen drohte.
Nie wieder den Wind, der dich zu verschleppen drohte.
Nie wieder die Luft, die du zum Leben brauchst.

Die Welt um dich war schon immer giftig. Trügerisch.
Doch verglichen mit den kalten Tiefen eines Meeres, ohne Licht, ohne Wind und ohne Luft, was ist da schon eine vergiftete Welt?

Um das Böse zu besiegen, niemals zu unterliegen,
angetrieben von der Hoffnung, dass es immer weiter geht.

Wenn Wolkenschauer Einzug in dein Leben finden, der Regen unauflässlich fällt und dich zu ertränken versucht.
Kämpfst du dann? Nur um nicht in einem Meer zu landen? Auf dem Grund zu sein?
Selbst wenn alles verloren scheint. Ohne Kraft und ohne Hoffnung. Ohne Aussicht auf Besserung.
Hälst du dich über Wasser? Damit du nicht vergisst.

Geh nicht unter. Kämpfe.
Wenn du zuviel Zeit damit verbringst, die Antwort auf eine Frage zu finden, die du nicht beantworten kannst, dann handle.
Wenn du darauf wartest, dann versinkst du.
Dann verlierst du das, was dich am Leben erhält.
Wenn du versinkst, wenn du nicht mehr atmest, nicht mehr fürchtest, nicht mehr das Licht siehst, wie sollst du dann deine Frage beantworten?
Ohne Luft wirst du es nicht zurück an die Oberfläche schaffen.

Wenn du nicht kämpfst, dann bleibst du zurück. Solltest du dann deine Antwort finden, ist es zu spät.


Ich weiß es ist schwer.

Der Regen fällt und die Funken erlöschen. Die Wolken verdunkeln die Sterne.
Ich stehe im Regen und weiß nicht wohin. Das Wasser steigt und ich versuche mich zu wehren. Ich versuche zu Rennen. Doch ich weiß nicht in welche Reichtung. Ich rufe um Hilfe, doch wer sollte mich hören?
Und der Regen trommelt weiter, das Wasser steigt, es wird immer dunkler.
Das Wasser steht mir bis zum Hals und ich frage mich, ob ich kämpfen soll, ob ich es überhaupt kann. Das Wasser steigt und ich weiß, dass ich nicht Schwimmen kann.
Ich habe versucht was ich konnte, nicht wahr?

Ich stand im Regen und habe nach einem Weg gesucht, doch keinen gefunden.
Und jetzt, wenn ich kurz vor dem Ertrinken stehe und nicht weiß wie man schwimmt, kommst du und fragst mich, ob ich nicht weiter kämpfen will?
Ich weiß nicht wie und du schaust nur auf mich herab und lässt mich fallen.
Ich habe versucht was ich konnte.
Und du lässt mich fallen.

Du denkst ich habe aufgehört zu kämpfen. Ich hätte vielleicht noch gar nicht damit angefangen.
Du siehst mich und verurteilst mich dafür.

Doch du siehst nicht, dass ich nicht schwimmen kann.

Ich habe versucht zu kämpfen.
Ich habe gestrampelt und nach Luft geschnappt, ging unter und auch wenn ich es manchmal an die Oberfläche schaffte, reichte die Luft nie aus.
Ich versank. Ging unter. Hatte keine Luft mehr zum Kämpfen.

Und dann siehst du auf mich herab und verurteilst mich.

Du denkst ich habe es nicht versucht.

Dabei warst du es, der die Augen verschließt.
Du, der meine Not nicht erkennt.
Nicht siehst, wie ich kämpfe.

Du siehst nur meine Situation und womit ich ende. Am Grund.

Du kannst schwimmen. Wenn in dein Leben Regenwolken Einzug halten, dann fängst du an zu schwimmen.

Verurteile mich nicht.

Denn du weißt nicht wie es ist, zu kämpfen, obwohl man es nicht kann.

Ich will schwimmen, doch du hast es mir nie beigebracht.[/i]

Der Regen steht für schlechtes, also schlechte Zeiten. Manche Leute kommen mit sowas klar, andere wissen nicht wie. Wie man an den paar letzten Zeilen sieht, hätte das "Ich" schwimmen- also damit klarkommen- lernen können, aber es hat ihm nie einer beigebracht wie. Badumm. Badumm.
Errinnert mich ein wenig an meine Situation, da ich auch manchmal (also oft) nicht weiß, was ich mit einer Situation jetzt anfangen soll.... Naja, aber hauptsache die Sonne kommt irgendwann wieder raus ^^




MfG,
k
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Re: My FF Collection

#1211727 von knackracktvt
01.09.2015, 23:15

._.-._.-._.-.Post Nr. 5.-._.-._.-._.

Im NachfolgendenmMal der erste Teil von "Chroniken". Tatsächlich nicht das, was ich erst geplant habe und auch definitiv unstruckturierter, aber ich würde es gerne kurz halten. Klappt ja ganz gut mit dem monatlichen Update ^^ Ihr dürft mir gern ne PN schreiben, wie ihrs findet, oder dem Beitrag ein + geben, ich würd mich freuen :up:
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~Geschichten~

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Chroniken- Teil 1

Es war ein bewölkter Tag, nur wenige Trainer hatten sich bisher auf den Weg zur nächtsten Etappe gemacht. Labrynna war eine der wenigen, die den nötigen Ehrgeiz zu haben schiehn, um die derzeitige Wochenaufgabe schnellstmöglích zu erledigen, um eine hohe Punktzahl zu erreichen. Doch die Punkte, die sie sich durch ihre Beharrlichkeit erarbeiten würde, waren nicht ihr eigentliches Ziel. Ihre weitere Teilnahme an der Academie war nichts anderes mehr, als der Versuch dazuzugehören. Nicht aufzufallen.

Doch sie gehörte nicht mehr dazu. Schon lange nicht mehr. Nicht, seit sie damals während einer ähnlichen Aufgabe in diesen seltsamen Nebel geraten war. Er hatte es ihr erklärt und sie wollte ihm nicht glauben, auch wenn sie ihm glauben wollte. Es brauchte nicht lange, bis sie den Beweis und die Versicherung hatte, dass er Recht hatte. Es war, als hätte sie schon immer gefühlt, dass etwas nicht stimme, sie wollte es nur nicht wahr haben.

Wie konnten sie alle nur so blind sein, warum verstand keiner, was hier vor sich ging? Labrynna konnte es ihnen dennoch nicht verübeln. Hatte sie nicht den selben Lügen geglaubt? War sie nicht selbst davon überzeugt gewesen, das richtige zu tun?

Das richtige. Wie einfach es war, sein eigenes Handeln als das richtige zu sehn. Auch jetzt, als sie die gegensätzliche Meinung angenommen hatte, war sie sicher, das richtige zu tun. Doch war es das wirklich? Jede Seite denkt doch von sich selbst, die richtige zu sein und die andere Seite müsste die falsche sein. Doch wenn jeder auf der "richtigen" Seite stand, welcher sollte man dann folgen?

Labrynna hatte für sich selbst die Antwort bereits gefunden. Sie glaubte ihm und für sie erschien seine Seite die bessere. Wenn man beide Seiten kannte, dann konnte man sich entscheiden. Und dennoch. Labrynna hatte auch ihre eigene Seite gewählt. Sie glaubte ihm genauso wenig, wie sie ihnen glaubte. Was war das Ziel wert, bei solch einem Preis?


Sie dachte oft an ihn. Sie ertappte sich oft dabei, wie sie ihre Gespräche im Kopf Revue passieren ließ. Manchmal verpasste sie den gesamten Stoff einer Stunde, weil sie versuchte den tieferen Grund hinter seinem Handeln zu finden. Sie verstand nicht, warum er ausgerechnet sie ausgewählt hatte. Labrynna hatte ihn erst letztens nach seinem Beweggrund gefragt, doch er wollte ihn ihr nicht sagen. Immerhin hat er versprochen, es ihr zu einem anderen Zeitpunkt zu sagen, zu einem besseren. Doch sie war sich nicht sicher, wann das sein sollte.

Während das Gras unter jedem ihrer Schritte nachgab und der Matsch und Staub auf ihrem Weg keine alzu willkommene Abwechslung zu dem saftigen Grün war, dachte sie weiter an ihn. Auch wenn ihre Aufmerksamkeit oft zurück in die Gegenwart schreckte, da ein verdächtiges Knirschen oder Rascheln ihren Puls hochfahren ließ, so versank sie nach kurzer Zeit dann doch wieder in ihrem Trott. Schritt für Schritt ging sie voran. Ihre Füße setzen sich stets auf neue wie von Zauberhand voreinander. Wie eine Art träumende Maschine setze sie ihren Weg fort. Doch Maschinen träumten nicht. Was war sie also? Wenn eine Maschine nicht träumen konnte, woran dachte sie dann? Oder war sie vielleicht gar keine Maschine? Warum dachte sie es überhaupt...?

-Weil nur eine Maschine töten konnte. Nur eine Maschine hätte es in sich, das Leben eines anderen Wesens auszulöschen-

Ihre Gedanken ließen sie abrupt stehen bleiben. War es wirklich so? War sie.... eine Mörderin? Eine seelenlose Maschine?

Inmitten des fahlen Lichts der trüben Nachmittagssonne stand sie da. Das Gras auf den umliegenden Wiesen rauschte leise im Wind. Entfernt hörte man das Krähen einiger Pokemon-Vögel. Es würde später vielleicht Regen geben. Ihre Weiterreise würde dann nur erschwerlich durch den vermatschten Boden voran gehen.
Eine mordende Maschine. Was würde ihre Mutter nur sagen? Oder ihr Vater? Wenn es denn ihre Eltern waren. Maschinen hatten keine Eltern, die sie liebten. Niemand liebte Maschinen. Oder Mörder.
Labrynna wusste nicht, ob sie weiter gehen konnte. Er hatte sie gewarnt. Wenn sie sich auf seine Seite stellen würde, würde es dazu kommen. Doch er hatte sie auch davor gewarnt,was passieren würde, wenn sie es nicht tat. Dass es ohnehin dazu kommen würde. Egal, ob sie auf seiner oder einer anderen Seite stehen würde, es würde einen Krieg geben und dem Krieg entkommen nur die wenigsten. Weder die Starken, noch die Schwachen. Ganz besonders nicht die Schwachen. Er war stark, doch war er auch stark genug, um diesen Krieg, den er beschwören würde, zu gewinnen?

Sie hatte sich für ihn entschieden. Sie war auch stark. Das hatte er ihr zumindest gesagt. Sie war stark, weil sie die Wahrheit kannte und dafür kämpfte. Und nur solche konnten gewinnen. Doch sie hatte ihn gefragt, ob man auch gewinnen konnte, wenn man eine Lüge für die Wahrheit hielt. Er hatte ihr nicht geantwortet. Und trotzdem. Labrynna würde für die Wahrheit kämpfen, auch wenn sie sich deshalb selbst verlor. Dieses Opfer war es ihr wert. Zumindest für den Augenblick.

Sie setzte ihren Weg fort. Egal ob Mörderin oder nicht. Ob Maschine oder nicht. Sie hatte eine Aufgabe. Selbst wenn sie nur seine Marionette oder die eines anderen war. Das Ziel war wichtig und musste erreicht werden.
Er hatte gesagt, sie wäre stark. Und sie glaubte ihm. Denn sie würde eines Tages die stärkste Pokemon-Trainerin der Welt werden. Weil sie daran glaubte.
//~850 Wörter


-Die heutigen Wochensieger sind: Yulie aus dem Blauen Haus mit einer Punktzahl von erstaunlichen 678, Ash, ebenfalls aus dem blauen Haus mit erfreulichen 609 Punkten und zuguterletzt Marill aus dem Lilanen Haus mit guten 599 Punkten. Ebenfalls lobenswert, unter den fünf besten Schülern befindet sich seit kurzer Zeit auch eine Schülerin aus dem roten Haus....-

Ein Raunen ging durch die versammelte Menge. Das rote Haus war jenes für die "minder begabten", die eher niedrige Punktzahlen erreichten und im Durchschnitt lagen, doch gut genug waren, um es auf die Academie zu schaffen. Im Grunde genommen existierten sie nur, um nicht den Eindruck zu erwecken, auf der Academie wären nur reiche "Snobs".

-Labrynna Burakki hat es geschafft sich mit einer Wochenpunktzahl von 597 auf den vierten Platz zu katapiultieren. Meine Glückwünsche.-

Die Schüler sahen sich verwundert überall in der Menge um und hielten ausschau nach roten Jacken. Jeder wollte das Wundermädchen sehen, das es geschafft hatte, trotz ihres niedrigen Stands, solch eine Punktzahl zu erzielen. Labrynna bedauerte sie alle zutiefst. Als ob eine Punktzahl so wichtig wäre.

Als sie sich auf den Weg nach vorne machte, um ihren Sonderpreis abzuholen, sie konnte nicht genau erkennen was es war, folgten ihr alle Blicke. Es war, als wären ihre Beine ein wenig schwerer als sonst, als würden die Blicke, die auf ihr lasteten tatsächlich etwas wiegen. Sie erklomm die Stufen der Tribüne, als würde sie auf einen Berg steigen. Als sie vor dem Direktor stand, hatte sie das Gefühl, als hätte sie den Gipfel erreicht. Die Luft fühlte sich ebenfalls etwas dünner an, als noch unten auf ihrem Sitzplatz. So nah, konnte sie auch endich ihre Belohnung erkennen. Hatte Er nicht gesagt, dass.....

-Es scheint mir nur passend, jemand aus dem roten Haus, ein solches Geschenk zu geben. Meine Damen und Herren: Hiermit überreiche ich Labrynna, aus dem roten Haus, die einzig wahren und signierten Handschuhe des legendären Trainer Rot!-

Überall vernahm man erstauntes Luftschnappen, verwunderte Augen betrachteten das kostbare Geschenk aus der Entfernung, manche verzogen vor Neid ihre unschuldigen Gesichter. Auch Labrynnas Gesicht war der Inbegriff der Verwunderung und der Freude. Mit ehrfürchtigen Händen nahm sie ihren Preis an. Tränen standen ihr in den Augen. Dankbar machte sie eine Verbeugung und während sie die Stufen hinunterstieg und zurück zu ihrem Platz ging, blieben ihre Emotionen wie eine Steinmaske in ihr Gesicht gemeißelt. Denn nichts anderes waren sie. Emotionen auf einer Maske. Sie gehörte nicht hierher. Sie gehörte nicht dazu. Doch sie musste noch ein wenig hierbleiben und um das zu erreichen, musste sie das Spiel mitspielen.

Von allen Seiten wurde sie beglückwünscht. Von überall vernahm sie das Getuschel über sie. Doch was nur Labrynna zu wissen schien: Er hatte ihr erzählt, das Red sich schon vor langem in die Isolation eines eisigen Berges zurückgezogen hatte. Er hatte alles was er besaß mitgenommen. Seine Pokemon, seine Medaillen. Also auch seine Handschuhe. Was sie hier in den Händen hielt wat nichts anderes als alte Handschuhe, die mit der Aufschrift "Red" verziert waren. Es war nichts besonderes an ihnen. Doch der Schein ließ sie besonders erscheinen. Er hatte sie auch schon darauf Aufmerksam gemacht. Sie würden niemals etwas kostbares freiwillig hergeben. Wenn sie es doch taten, dann war es nur etwas, das andere für kostbar hielten.
Der Schein war ihre Welt. Bald würden es alle begreifen. Yulie, Ash und Marill, die sie mit neidigen und verachtenden Blicken ansahen, der Direktor und all die Trainer und Schüler um sie herum.

Bald würden sie im Krieg stehen. Doch auf welcher Seite sie sich wiedersehen würden, wusste Labrynna nicht. Es war ihr fast egal. Doch wenn sie nicht früh genug begriffen, dann würden sie sich wohl gegenüberstehn.
Labrynna war bereit dafür.

//~1480 Wörter



Es hatte den ganzen Tag geregnet. Es regnete auch noch in der Nacht. Die Sonne war schon vor mehreren Stunden komplett vom Himmelszelt verschwunden. An ihre Stelle trat das kalte Licht des Mondscheins, denn auch der Mond war nicht das, was er zu sein schien. Der Mond selbst leuchtete nicht. Er wurde lediglich durch die Sonne angestrahlt, wodurch der Anschein entstand, dass er selbst leuchten würde. Labrynna war sich erst vor kurzem darüber bewusst geworden, wie viele Dinge nicht das waren, was sie vorgaben zu sein. Die Welt des Scheins, des Seins und Nichtseins machte sie krank. Es war ein Spiel, das sie nicht spielen wollte, doch man hatte es ihr aufgezwungen. Sie kannte die Regeln des Spiels nicht und weder wo der Anfang lag, noch worin das Ziel bestand. Es war ein Spiel, dass sie selbst unmöglich gewinnen konnte, da sie nicht wusste, welchen Spielzug sie als nächstes machen musste und noch weniger wusste sie, wie ihr Gegner reagieren würde. Pokemon-Kämpfe. Das war das Spiel das sie beherrschte, das sie liebte und spielen würde. Bei allem anderen vertraute sie darauf, dass er es richten würde. Sie vertraute darauf, dass seine Wahrheit gewinnen würde.

Labrynna lag seit Sonnenuntergang in ihrem Bett, einige wenige Meter entfernt vernahm man das leise Schnaufen ihrer Zimmernachbarin, eine mäßig talentierte Trainerin mit noch stumpferen verstand. Labrynna war sich sicher, dass sie die Wahrheit nicht begreifen würde, selbst wenn man sie ihr auf Löffeln zum Essen gab. Nichtsdestotrotz war Labrynna auf der Hut. So dumm jemand auch erschien oder war, nichts hinderte sie daran über Dinge zu tratschen, die sie selbst nicht verstanden. Deshalb musste Labrynna auch in ihrer Gegenwart ihre Unschuldsmiene aufsetzen, so tun, als wäre sie total überrascht über ihre Punkte, wie eine Liebestrunkene über die "legendären" Handschuhe schwärmen, die sie niemals wieder hergeben würde. Labrynna war eine geborene Schauspielerin. Es war ihr nie bewusst gewesen, als Kind musste sie immer anfangen zu weinen, wenn ihre Eltern sie beim Lügen erwischten, sie hatte es deshalb aufgegeben. Jetzt jedoch, wo sie dazu gezwungen war eine Rolle zu spielen, die nicht ihre eigene war, fiel es ihr so leicht. Die Lügen kamen ihr wie die Wahrheit über die Lippen. Ihr Körper bewegte sich mit einer Leichtigkeit, die bei den meisten eher in einem Zittern geendet hätte. Ihre Augen betrogen sie nicht, denn sie log nicht, sie spielte eine Rolle und die falsche Labrynna glaubte, wasauchimmer sie für die Wahrheit hielt. Ihr falsches Ich war genauso blind wie der Rest der Welt.

Auch sie war nicht das, was sie vorgab zu sein. Labrynna war nicht das unschuldige Mädchen aus dem roten Haus, dass auf wundersame Weise Top-Punktzahlen erreichte. Nein, sie war genauso kalt und berechnend wie sie, die ihnen ihre Lügen auftischten. Sie spielte nunmal das selbe Spiel. Sie kannte sich zwar nicht sonderlich gut darin aus, doch ihre Feinde konnten nichts gegen ihre Anwesenheit unternehmen, denn man konnte nichts gegen einen feindlichen Mitspieler unternehmen, wenn man nicht wusste, dass er existierte. Labrynna erschien wie eine der zahlreichen aus der Masse, doch sie stand auch auf dem Spielfeld. Irgendwo im Schatten, wo man sie nicht sah, wo sie agieren konnte, ohne dass die anderen Spieler eine Ahnung hatten. Sie war wie ein Ninja. Ein Schatten. So wie er.

Auch er plante seine Attacken, seine Konter und seine Defensive in der Dunkelheit. Er besuchte sie manchmal in ihren Träumen, um sich nach dem Stand der Dinge zu erkundigen, ihr einen neuen Auftrag zu geben oder ihr von seinen Fortschritten zu erzählen. Auch in dieser Nacht, während es leise weiter nieselte und fahler Mondschein durch das Fenster ins Zimmer drang, besuchte er sie.

Er zeigte sich ihr oft in einer anderen Gestalt, jedoch immer die eines Pokemons. Dieses Mal war es ein Gewaldro. Ein unglaubliches schnelles Pokemon, dass sich auf spezielle Attacken konzentriert hatte, anstatt auf physische Stärke zu bauen. Der aerodynamische Körperbau, der lange gezackte Schwanz, die ausdrucksvollen gelben Augen. Er hatte durchaus einen Sinn für Geschmack. Das letze mal war er als Despotar gekomen. Pflanze schlägt Gestein. Ein weiterer Aspekt der ihr in der Auswahl seiner Erscheinung aufgefallen war. Das nächste Mal würde er dann höchstwahrscheinlich als Feuer- oder Eis-Pokemon kommen.

-Du hast deinen Auftrag also erfüllt?-

Labrynna bejahte.

-Hmmm....-

Er nickte ein paar mal vor sich hin bevor er sie wieder ansah. In den gelben Augen funkelte die gewöhnliche Entschlossenheit.

-Es ist fast soweit. Es war mir möglich einige meiner alten Freunde zu kontaktieren und sie von meinen Plänen zu überzeugen. Sie werden an meiner Stelle weitere Pokemon kontaktieren. Mir ist nicht möglich zu schätzen, wie lange sie brauchen werden oder wie lang es dauert, bis ihre Aktivitäten Aufmerksamkeit erregen, doch mit etwas Glück sind die Lichten in all der Zeit blind genug geworden, um die für sie drohene Gefahr nicht kommen zu sehen. Sie hatten schon lange keine Feinde mehr, vielleicht haben sie bereits vergessen, dass sie nicht allein auf dieser Welt sind.-

Er machte eine Pause und sah sich ein wenig in ihrer Traumwelt um. Es war nichts alzu besonderes. Man sah eine Meereslandschaft, ähnlich jener nahe der Strudelinseln, die Labrynna als Kind mit ihren Eltern und Verwandten besucht hatte. Der Himmel schimmerte jedoch in lilanen und gelben Farbtönen. Ein Sturm musste aufkommen.

-Wusstest du, dass die Strudel in den Meeren von dem legendären Pokemon Lugia erzeugt werden? Es war auch einmal ein Freund von mir, doch ich bin mir dessen nicht mehr sicher. Es würde mir missfallen, es auf der falschen Seite wiederzufinden. Lugia war eigentlich immer ein gerechter Herrscher über die Macht, über die es verfügt.-

Labrynna lauschte seinen Worten. Es hatte auf den Strudelinseln einige Geschichten über Lugia gehört, unter anderem, dass es für die Strudel verantwortlich war. Die Leute dort erzählten sich auch, dass Lugia als Wächter der Meere bezeichnet wurde. War das die Macht, die es inne hatte? Der Wächter der Meere?

-Pass auf dich auf. Bald wird es losgehen und wenn es dazu kommt, werde ich dir nur noch schwer helfen können.-

Sein Blick legte sich erneut auf sie.

-Hüte dich vor Eis, denn es schneidet kalt durch die Wunden, die es zufügt. Kälte ist ein Feind, der schon zu oft unterschätzt wurde.-

Mit diesen Worten verschwand das Gewaldro aus ihrer Traumwelt und ließ nur einen leeren Platz zurück. Labrynnas Traum fühlte sich zu groß für nur eine einzelne Person an. Es war, als gehörten noch viele andere hierher, doch sie konnte nicht sagen, wer diese anderen sein sollten.

-Hüte dich vor Eis-

Was das zu bedeuten hatte? Meinte er Eis-Pokemon, oder echtes Eis? Oder meinte er vielleicht etwas anderes...? Kälte? Labrynna war sich bewusst, dass auch Emotionen kalt sein konnten, noch kälter sogar. Es nützte nichts, zu viel darüber nachzudenken. Bisher hatte sie die Bedeutung seiner Ratschläge noch immer rechtzeitig verstanden. Im Grunde genommen gefielen ihr diese kleinen Rätsel. So konnte sie sich hin und wieder von anderen, weniger schönen Gedanken ablenken.

Während sie darauf wartete, in den Tiefschlaf zu sinken, stand ihr Traum-Ich am Ufer der kleinen Insel und wartete darauf, dass der aufkommende Sturm über sie hinwegwusch.
//~2650 Wörter



Sonnenstrahlen durchdrangen vereinzelt die Baumkronen, sodass der Grund des Waldes nur spärlich beleuchtet wurde. Labrynna hörte in der Nähe das Brummen eines Bibor Nestes, dass durch stetes Treiben darauf hinwies, dass die Tage kälter wurden und der Winter bald Einzug über das Land finden würde. Viele der wilden Pokemon bereiteten sich hastig auf die graue Jahreszeit vor, so als wäre der Sommer zu früh zu Ende gegangen. Vielleicht war dem auch so.

Jahr für Jahr war es das selbe Spiel mit den Jahreszeiten und doch schienen sie die Bewohner dieser Welt jedes mal aufs neue zu überraschen.

Die neue Wochenaufgabe bestand darin, so viele verschiedene Käferpokemon wie möglich zu fangen. Sie hatte bisher erst ein Hornliu und ein Raupi entdeckt, vielleicht würde sie sich später noch dem surrenden Nest zuwenden, doch sie wusste aus den Geschichten von älteren Schülern, dass Bibor überaus aggresive Pokemon waren und einen gern mal im Schwarm angriffen. Es würde schwierig werden, ein einzelnes Bibor zu finden. Der Wald war Labrynnas zweit liebstes Terrain, doch für sie gab es nichts schöneres als die endlosen Weiten des Meeres und des Himmels, der sich bis zum Horizont über die blauen Wellen spannte. Es gab ihr das Gefühl von Freiheit, die sie so sehr schätzte und erhalten wollte, vorausgesetzt sie war auch frei. Seit ihrem Gespräch mit ihm, war sie sich nicht mehr sicher.

Ihr Leben betand nur aus dem Befolgen von Bitten und Befehlen, Aufgaben und Herausforderungen. Oft sah es so aus, als gäbe es keine Möglichkeit für sich selbst zu entscheiden, egal was andere sagten. Zu oft sagen sie einem, dass man immer zwei Möglichkeiten hat. Doch das stimmte viel zu oft nicht. Ein Mensch würde sich so entscheiden, wie er sich zuvor entschieden hat. Die Erfahrung macht aus einem leider häufig einen Feigling, der nicht über seinen eigenen Schatten springen kann. Nicht die Möglichkeiten sieht und selbst wenn er sie sehen könnte, nicht für sie entscheidet. Labrynna wollte ihr eigenes Schicksal ändern. Wenn dies alles um war, wusste sie dann vielleicht auch, wie sie anfangen sollte. Möglicherweise könnte sie mit ihren Pokemon die Welt bereisen und all die fantastischen Orte von denen sie gehört hat, selbst sehen. Sollte es dazu kommen, würde sie ein Buch darüber schreiben.

Träume. Er hatte gesagt sie seien wichtig. Es war zwar schwer zu sagen, wie er zu dem Entschluss kam, doch er schien es ernst zu meinen. Er war auch ein Träumer. Genau wie sie, auch wenn sie unterschiedliche Vorstellungen von der Welt hatten, so schien dies etwas zu sein, dass sie verband. Er wollte wieder einenormale Welt so wie sein sollte. Es war unmöglich für sie, herauszufinden, wie die Welt sein sollte, seinen Vorstellungen nach.

In der Nähe raschelte etwas. Labrynna ging in Deckung, hinter einem Busch versteckt wartete sie auf den Besuch. Sie hörte Stimmen, ein Gespräch. Eigentlich war es nicht verwunderlich, dass sie in diesem Teil des Waldes andere Trainer antraf. Vor allem wegen der vielen Käfer.

-Heee! Warum verschwendest du so viele Punkte und fängst diese dummen Boden-Pokemon? Wir sollen doch Käfer fangen!-

Die männliche Stimme klang überaus verärgert, fast schon wild.

-Warum sollte ich keine Boden Pokemon fangen, wenn mir danach ist? *Tsk* Und du nennst dich bester Trainer der Academie. Ash der Große. Ash der Unbesiegbare. Dabei bin ich doch eindeutig die Nummer eins.-

Labrynna wusste wer die zwei waren. Ash, weil er angesprochen wurde und Yulie, weil sie tatsächlich die Nummer eins der Academie war. Niemand hatte bessere Punkte oder Noten. Sie hatte sogar ein Maxas, obwohl Drachen-Pokemon in dieser Region mehr als nur selten waren.

-HA! Die Nummer eins. Du wirst schon sehn.... Diese Woche überhohl ich dich! So viel Zeit wie du schon verschwendet hast! Wär doch gelacht!-

Die zwei kamen endlich in ihr Sichtfeld. Von ihrem Versteck aus konnte Labrynna erkennen, dass Ash sich vor Yulie aufbaute und aufplusterte, wie ein selbstverliebtes Tauboss. Man konnte sich färmlich vorstellen, wie sich sein Federkleid mit Luft füllte, um ihn größer erscheinen zu lassen, alss er tatsächlich war. So angsteinflößend sein Auftritt auch war, Yulie schien er nicht zu beeindrucken.

-Dann versuchs doch. Bei meinem Vorsprung hast du nicht mal in zehn Jahren eine Chance.-

Ohne ihn weiter zu beachten, ging sie an ihm vorbei und schlug einen Weg Richtung Waldmitte ein. Vielleichthatte sie sich ja doch noch entschlossen, sich auf die Wochenaufgabe zu konzentrieren.

-Pfah! Der werd ich´s zeigen. Diesem selbstverliebten Miststück. Diesem eingebildeten Ding. "Yulie hier-Yulie da". Dieser verwöhnte Academie-Liebling. *pf* Nie verliert einer ein Wort über mich. Dabei bin ich doch der bessere Trainer. Ich! Ash! ... Auch wenn ich mich malwirklich an die Arbeit machen sollte....-

Mit verzogener, wenn auch nachdenklicher Miene stapfte er davon. Labrynna war sich nie bewusst gewesen, wie sehr Ash Yulie verabscheute, obwohl man die beiden doch so oft zusammen sah. Vielleicht war noch viel mehr nicht so wie es schien, als sie zuerst erwartet hatte. Nichteinmal Freundschaften waren sicher, auch wenn es Labrynna nicht sonderlich verwunderte. Er hatte ihr erzählt, wie sie die Gedanken der Menschen vernebelten und vegifteten, bis sie nichts anderes mehr taten, als ihre egoistischen Ziele zu verfolgen, die teilweise nicht mal die ihren waren. Ash und Yulie waren eventuell nicht nur an der Spitze, weil sie gute Trainer waren, sondern weil sie genau das taten, was sie von ihnen wollten.

Ein leises Zirpen ließ Labrynna wieder in die Gegenwart zurückkehren. Ein weiteres Käfer-Pokemon, dass sie auf ihre Liste setzen konnte. Sie konnte sich ein anderes Mal Gedanken über die zwei und die Academie machen. Heute wollte sie ihre Pokemon-Sammlung erweitern und damit gleichzeitig ihre Aufgabe erfüllen.

//~3589 Wörter

Keine Angst, ihr findet noch raus wer "Er" ist ;) Das ganze wurde noch nicht Beta-Gelesen, also vergebt mir Rechtschreibe- und Grammatikfehler. Alle Fragen werden sich dann im zweiten, oder vielleicht sogar dem dritten Teil lösen, vorausgesetzt es zieht sich so lang. Was mir auch grade in der Vorschau auffällt, dass die Asätze nicht mitkopiert wurden :/ Editier ich das mal dazu ^^ Ebenfalls, wer sich über die Punktzahlen wundert, man kann jeden Tag ein Maximum von 100 Punkten erreichen, also ist das Maximum 700 ^^ (Weshalb Yulie fast die Maximalpunktzahl hat)

MfG,
k
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