Re: Glaubt ihr an Gott?

#1243041 von Frabur
05.04.2016, 13:22
burma hat geschrieben:
Gäbe es einen Gott, warum duldet er dann diese Grausamkeit, die seinen Geschöpfen angetan wird?



Wer tut es denn seinen Geschöpfen an? Die Collector?xD Nein, sonder wir Menschen fügen selbst anderen Menschen Leid zu.
Und daran sind wir selbst schuld, denn nach der Bibel wollte der Mensch selber den Freien Willen und muss dementsprechend auch mit allen Konsequenzen leben.
Auf die Frage "Wie ist Gott entstanden?" kann ich nur sagen; Vraccas schuf sich selbst, weil er es wollte!
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Re: Glaubt ihr an Gott?

#1243046 von Arenaleiter enima
05.04.2016, 14:12
Nashgirl26 hat geschrieben:Ich finde den Glauben eine schöne Sache, sofern sie nicht missbraucht wird um andere Menschen zu verletzen!


Genau der Meinung bin ich auch, aber wie man ja heutzutage sehen kann trifft dies leider viel zu oft zu. Momentan werden ja fast alle Moslems (nicht die, die sich mit einem Sprengstoffgürtel in die Luft jagen) wegen der grausamen Taten anderer auch in den Dreck gezogen und schlecht dargestellt. Ich bin kein Experte, aber ich denke, dass das nichts mit dem normalen Islam zutun hat. Es sind einfach diese Leute, welche einen Glauben missbrauchen um ihn für ihre Interessen zu benutzen und dabei auf Kosten anderer spielen. :( Der Punkt ist, dass genau solche Leute immer wieder dafür sorgen, dass sich mehr und mehr Menschen fragen, wo den Gott geblieben ist und wenn man nicht an ihn glaubt fragt man sich eben, wo die Gerechtigkeit und der Friede geblieben ist. So ist das leider in dieser Welt.
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Re: Glaubt ihr an Gott?

#1243055 von isik
05.04.2016, 15:09
Als ich klein war bin ich in die mosche gegangen und kann auch viele sures(koran ferse)
Aber die (mussels) leute habn mich verachtet vll weil ich blond binn kp
Auf jeden fall wurde da ma ein portmanee aus einer jacke geklaut ubd man hat meine familie becschuldigt
Nach 1 jahr kahm raus das es ein libanese war
Hab nichma ne entschuldigung gehört
Von leuten die angeblich gottesfurcht habm
Dan hab ich mich mit gott ( allah ) beschäftigt und ich glaub zwar an ihn
Aber ich glaub an einen gnädigen gott und glaub nicht das ich 5 ma beten muss um in seine gunst zu kommen
Sonst währe gott unfäir wenn die leute beten aber dafür hintergedanken habn und in den himmel kommen und ich der immer gutes will zur hölle
Ich glaub alle verdienen es . Und wer sagt gott gibs nicht !! Er hats auch verdient sollange er ein dufter kerl is

Jeden is es selbst überlassen zu glaubn oder nicht

Sry wegen rechtschreibfehler
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Re: Glaubt ihr an Gott?

#1243170 von AzumarillFTWrofl
05.04.2016, 22:12
Was mich an Religionen (bzw. ihren Followern) stört, ist, dass sie ständig in absurden Rechtfertigungsketten enden.

Immer wenn man etwas kritisiert, Gegenargumente bringt oder einfach fehlende Logik hervorhebt, kommen zig Rechtfertigungen wie z.B.: "Das ist nur eine Metapher" oder "Man muss es im Gesamtzusammenhang sehen". Wenn man das dann alles tut und trotzdem nichts von der Existenz eines Gottes spürt, kriegt man Antworten wie: "Das geht halt nicht so schnell". "Nicht jeder kann sofort mit ihm Kontakt haben". "Er kann halt nicht überall sein". Ja was denn? Ich dachte, er ist allmächtig. Warum kann er das denn nicht? "Das wär doch sonst zu einfach". "Das Leben ist halt eine Prüfung". "Du musst dich mehr anstrengen". "Nicht bei jedem geht das so schnell"...

Das ist, als würde ich jemanden ein Kaugummi geben und behaupten, es hätte eine leckere Himbeerfüllung. Die Person kaut dann ewig drauf rum und schmeckt aber nichts. Dann sag ich: "Du musst dich halt mehr anstrengen". "Nicht jeder schmeckt es sofort". "Oh und man muss vorher seinen Mund mit Milch neutralisieren". "Und fast vergessen zu sagen, es geht nur mittwochs und nur wenn man auf einem Bein steht". Die Person macht all das, untersucht alles haargenau und schmeckt immer noch keinen Hauch von Himbeere. Dann sag ich einfach wieder: "Ja sorry, du musst dich halt mehr anstrengen, nicht jeder schmeckt es sofort".

Das kann man endlos lange machen. Man kann an jedes Gegenargument immer wieder ne neue Rechtfertigung dranhängen. Denn Dinge, die nicht exisitieren, kann man auch nicht falsifizieren. Das ist der Grund, weshalb Religionen bis heute so eine große Macht in der Welt haben.

Es muss halt jeder für sich selber entscheiden, wann einem diese ganzen Rechtfertigungen zu bunt werden. Ein guter Mensch kann man auch ohne Religion sein.


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Frabur hat geschrieben:
burma hat geschrieben:
Gäbe es einen Gott, warum duldet er dann diese Grausamkeit, die seinen Geschöpfen angetan wird?

Wer tut es denn seinen Geschöpfen an? Die Collector?xD Nein, sonder wir Menschen fügen selbst anderen Menschen Leid zu.
Und daran sind wir selbst schuld, denn nach der Bibel wollte der Mensch selber den Freien Willen und muss dementsprechend auch mit allen Konsequenzen leben.

Was ist mit Naturkatastrophen? Was ist mit Totgeburten? Was ist mit Unfruchtbarkeit? Was ist mit plötzlichen Krankheiten?
Nicht alles fügt sich der Mensch selber zu.
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Re: Glaubt ihr an Gott?

#1243174 von Arenaleiter enima
05.04.2016, 22:17
AzumarillFTWrofl hat geschrieben:Was ist mit Naturkatastrophen? Was ist mit Totgeburten? Was ist mit Unfruchtbarkeit? Was ist mit plötzlichen Krankheiten?
Nicht alles fügt sich der Mensch selber zu.


Da hast du Recht. Das ist eben auch Gottes Werk, aber wie wäre die Welt ohne das Gleichgewicht zwischen gesund und krank? ;) Gott hat ja keinen Vertrag unterschrieben, in dem er schwört nur gutes über die Welt zu bringen, deshalb frage ich mich immer wieso Krankheiten oder so Grund zum Zweifeln an Gott sind? :huh:
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Re: Glaubt ihr an Gott?

#1262510 von Tails
11.08.2016, 04:47
Aufgrund der derzeitig Lage, die sich stark auf Europa fokussiert, habe ich schon länger das stille Verlangen verspürt, meine Meinung zu dem ganzen Thema Religion, Gott, Spiritualität abzugeben. Realisiere ich hiermit einfach mal. Man kann es nicht oft genug sagen (Geradezu derzeit), aber der folgende Post bezieht sich vollkommen auf meine persönlichen Ansichten und Meinungen und sollen keines Falls angreifend oder beleidigend aufgenommen werden.

Nein, ich glaube nicht an eine höhere Entität, oder wie auch immer man es nenne mag.
Persönlich bin aber der festen Überzeugung einer höheren Macht, welche ich auch als die Gesetze des Universums bezeichne. Ich war eigentlich immer neugierig und auf der Suche neue Erfahrungen zu sammeln und trotz dessen, dass es mich hierbei meist in die wissenschaftliche Richtung getrieben hatte und Spiritualität und Religion oft wenig Platz hatten, konnte ich dennoch in den frühen Lebensjahren diese Seite aktiv betrachten. Man muss wissen, meine Familie mütterlicherseits (bis auf meine Mum) war und ist immer noch sehr religiös. Heißt: Sonntaglicher Kinder- und normaler Gottesdienst waren an der Tagesordnung. Nicht zu vergessen die Religionsstunden in der Grundschule.
Doch selbst mit meinen vielleicht 6 oder 7 Jahren, konnte ich mit der Religion einfach nicht warm werden. Ich fand es befremdlich wie dieses Kollektiv an Menschen ihre Gemeinschaft aus dem Glauben an eine 2000-jährige Schrift schöpfen, in welcher sich, wie ich später herausfand, einige "interessante" Konzepte befanden! :roll:
Überzeugend fand ich es ebenfalls nie, wie die Bibel als das Wort Gottes präsentiert wird. Die allgemeine Präsentation dieses Gottes, oder im Grunde jegliches monotheistischen und pantheistischen Gottes, warfen mir immer große Fragezeichen vor mein mentales Augen. Wenn ich mir eine omnipotente und -präsente Entität vorstellen soll, welche das gesamte Universum und dessen Regeln erschuf, denke ich vielmehr an ein extrem intelligentes und logisches Wesen, als einen Menschen, welcher seinen vollen Emotionen und Charakterzügen ausgeliefert ist und das Privileg besitzt über uns zu „wachen“ und Einfluss auf uns zu nehmen. Das bestätigt die Bibel ja sogar, indem sie sagt, das Gott uns nach seinem Abbild erschuf.
Wenn ich die Religionen aber auf ihren Kern reduziere und sie als Leitung zur Selbstperfektion ansehe, selbst dann ist ihre Existenz recht fraglich. Sie versucht universelle Mittel zu finden, welche helfen sollen, dieses Ziel zu erreichen. Das dies nicht funktioniert wurde mir bewusst, wenn man betrachtet wie unglaublich stark unsere Rasse zur Individualität gepolt ist. Vermutlich ein Grund wieso ich es so oft sehe, wie Menschen die Werte aus ihren Schriften entnehmen die sie für angebracht erachten und den Rest ignorieren, fast schon vergessen! Wieso nicht sofort sämtliche Barrieren brechen und die Selbstperfektion anstreben um das beste „Ich“ zu sein? Das Leben als weißen Hintergrund ansehen, den man leer lassen kann, aber auch in den schönsten Farben erstrahlen lassen kann?
Auch unser Fortschritt ist unserer extremer Wissbegierde und unserem Drang zur Perfektion zu danken. Es frustriert mich zu sehen, wie Menschen ihre Ansichten selten hinterfragen und blind folgen, nicht nach den absoluten Wahrheiten suchen! Der Grund wieso ich die wissenschaftliche Methode unglaublich toll und spannend finde und man mich definitiv dort beruflich wiederfinden wird. Der Gedanke der Welt die Wahrheiten dieses Universums aufzuzeigen, erfüllt mich mit einem gewissen Feuer, Leidenschaft fast schon!
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Re: Glaubt ihr an Gott?

#1267401 von Arenaleiter enima
10.09.2016, 21:51
Nashgirl26 hat geschrieben:Ich finde den Glauben eine schöne Sache, sofern sie nicht missbraucht wird um andere Menschen zu verletzen!

Ja das ist ja heutzutage so eine Sache mit dem Glauben missbrauchen und verletzen..... :(
Am Ende leiden, dann die, die einfach ihren Glauben in Ruhe und Frieden ausleben wollen. :|
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Re: Glaubt ihr an Gott?

#1268944 von Julius_Caesar
24.09.2016, 01:10
Ich glaube nur an einen Gott am Firmament und das Caesar

nein Spaßbeiseite. Ich finde jeder mit einem gesunden Menschenverstand glaubt an Gott. Das problem hierbei ist nur, dass uns von äußeren Einflüssen vorgeschrieben wird was Gott eigentlich ist. Diese Vorstellung wird dann in der Regel 1 zu 1 übernommen, ohne sich tatsächlich selber mal Gedanken drüber zu machen. Im laufe der Zeit manifestiert sich dann immer weiter das Weltbild und man fängt an Schaltkreise im Gehirn zu entwickeln die dann ein Bild von der Wirklichkeit bieten. Unserer subjektive Weltansicht.
Doch um wieder auf die Frage von der Existenz Gottes zurückzukommen. Ja ich bin überzeugung dass es gibt. Es ist ein natürlicher Urinstinkt an übernatürliches zu glauben. Etwas dass außerhalb der 4 Dimensionalen Welt liegt, die wir uns vorstellen können. Doch leider wird bei der Frage Gottes oft das Christliche Bild Gottes vor Augen geführt. Nicht, dass das Christentum falsch ist. Das Christentum hat durchaus werte vermittelt, die den Menschen auf Dauer geholfen haben zur Vernunpft zu kommen. Auch wenn es vorallem im Mittelalter viel Machtmissbrauch gab. Doch das Christentum von Heute hat mittlerweile nichts mehr mit dem Christentum zu tun der vor tausenden Jahren gelehrt wird. Auch empfielt es sich hier mit den verschiedenen Konfessionen des Christentums auseinanderzusetzen.
Jedenfalls gelten die großen Weltreligion als erste philosophische Versuche die Natur der Dinge auf Schrift zu erfassen und sind in meinen Augen auch nicht mehr ganz Zeitgemäß. Denn gerade in der Physik und Esoterik wird über die Existenz eines universellen Bewusstseins diskutiert. Gerade die Quantenphysik und die dazugehörige Quantenphilosophie geben reichlich Nährstoffe an antiken Menschlichen Entstehungsmythen. "Alles wurde aus dem nichts erschaffen (Urknall)". Doch unsere Wissenschaft ist nur auf unsere 4Dimensionale Welt ausgerichtet, können aber auch nicht alles erfassen. Es sind nur Maschinen. Wir sind lebewesen. Alles in der Natur folgt einem Ewigen Gesetz. Geburt, Leben, Tod und Wiedergeburt. Doch der Tod ist nicht das Ende, es geht in irgendeiner Form weiter. Nur in welcher, dass kann sich unser Bewusstsein zu lebzeiten unmöglich ausmalen. Immerhin ist unsere Seele (wenn man denn jetzt daran glaubt) auch nur an unseren Körper und die Filterfunktionen des Gehirns angewiesen, die nur einen Bruchtteil wiedergeben von dem was wir tatsächlich erfassen können.

Und gerade wenn man sich die Frage nach dem Sinn dahinter stellt, muss einen schon Intuitiv bewusst werden, dass die Welt aus mehr Dingen besteht als die, die wir grob mit unserem Kopf erfassen können.

Die wahre Natur der Wirklichkeit können wir erst dann Erfahren wenn wir uns loslössen von diversen Weltbildern und prinzipien und einfach mal ganz tief in uns gehen, Urteilslos. Tiefe Trancemeditation bietet sich hierfür an, ist aber nicht jedermanns Sache. Kann einem aber, wenn man es mit genug Hingabe tut kann es einem ziemlich aufschlussreiche Erkentnisse über Gott und das Leben geben
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Re: Glaubt ihr an Gott?

#1268975 von sorarikukairi
24.09.2016, 13:54
Da ich eh nichts Besseres zu erledigen habe und herrliches Wochenende herrscht, dachte ich, ich nehme mir mal die Zeit dazu, meinen Beitrag bezüglich der wohl geläufigsten Debatte kundzutun.

Ich selbst bin weder gläubig, noch wirklich Atheist, sondern tatsächlich viel mehr ein Heide, wenn man es denn so schimpfen will. Ein Gott und der einhergehende Kram existieren zwar meiner Meinung nach mitnichten, jedoch hänge ich an der Astralwelt, der Reinkarnation und gleichartige Themen, die mir im Gegensatz zum Glauben weitaus logischer erscheinen. Dass beiderlei Faktoren nicht zwangsläufig logisch sind, schließlich ist bislang kein handfester Beweis für diverse Thesen aufgepoppt, obgleich allesamt sich nach einer endgültigen Bestätigung sehnen, weiß ich selbstverständlich, aber dennoch möchte ich es auf solche Weise verfassen. Aber weshalb ist das umstrittene Dasein eines sogenannten Gottes für mich gänzlich nichtig? Nun, ich bezeichne Gott nicht umsonst als Mary Sue der Christen, stellt er doch den Inbegriff der Perfektion dar. Makellos, allmächtig und der mutmaßliche Schöpfer dieses endlosen Universums, der irgendwo in für uns nicht sichtbaren Landschaften haust und durch seinen bis zu den Füßen reichenden, weißen Bart streicht. Das soll ich als die einzige Wahrheit betiteln? Entschuldigt, aber das kann und will ich nicht akzeptieren. Da ist mir das Vorhandenseins eines gewissen gefallenen Engels wahrscheinlicher, mitunter wegen seiner Unvollkommenheit und weil er halt nicht als absolut perfekt präsentiert wird, der sogar aufgrund des Hochmuts, der Todsünde schlechthin, aus dem ach so heiligen Reich verbannt wurde. Ich bin mir völlig bewusst, dass ich damit vermutlich eine Hasstirade erwecke, doch wenn ich ehrlich bin, wäre ich schlicht und ergreifend Satanist, würde ich dem Glauben angehören. Luzifer besitzt eventuell obendrein mehr Gefühle als der Kerl da oben, der es meint scheuen zu müssen, sein Gefolge zu erhören oder ihnen wenigstens Antworten wie Hilfe zu liefern. Es ist sowieso purer Schwachsinn, den Teufel als das Böse zu kennzeichnen, ohne ihn zu kennen, geschweige denn aus anderweitigen Perspektiven das angebliche Geschehnis von damals zu betrachten. Ja, man kann schlecht mit jemanden Kaffeekränzchen führen, den man nicht vermag zu erblicken, noch bei dem man sich keineswegs zu 100% sicher ist, ob er derjenige annähernd lebendig ist. Ob Inkarnation oder Astralkörper, d.h. bestehend aus zahllosen Elektronen, spielt hier keinerlei Rolle und ist gleichermaßen wenig von Belang, aber ich schätze und hoffe inständig, man versteht, worauf ich hinaus will. Des Weiteren wird Luzi schon zu Genüge gemobbt, zumal sein Name mit -er statt -el endet wie bei 'Seinesgleichen', sodass er ausschließlich die Ecke und sich selbst als Kumpanen hat. Ich mein'...denkt mal ebenso an seine Gefühle!

Spaß beiseite, ich schweife ab.


Für mich ist und bleibt Gott, oder jedenfalls der Erschaffer des Christentums, die Mary Sue, die man unbedingt benötigte, um sich jedweden Firlefanz erläutern zu können. Früher ergab das durchaus Sinn, denn Gewitter und sondergleichen waren nun mal Wetterphänomene, deren Ursprünge unbekannt und für die Geschöpfe jener Zeiten unerklärlich waren. Anderenfalls war es vielleicht ein Mittel, damit man keine Arbeit verrichten, sondern lediglich um das Lagerfeuer tanzen und sich eine Feder hinten befestigen müsste, mit der simplen Darlegung, es würde die Götter beschwichtigen und reiche Ernte und zugleich gute Ausbeute bei der Jagd versprechen. Heute aber ist dem nach wie vor so und oftmals kann ich nicht vollkommen nachvollziehen, weshalb man unter allen Umständen auf den Kram beharren muss...und das, obwohl wir mittlerweile etliches Zeug lüften können. Das wiederum entsinnt mich an die Verschwörungstheorien, die auch nur entstehen, weil sich jemand eine Sache ganz einfach und schlicht erklären will. Wofür zur Hölle? Man zerstört sich damit das Leben, nicht mehr und nicht weniger.

Als Letztes möchte ich erneut auf meine kurzweilige Erwähnung von Astralwelten eingehen, in anderen Worten meinen Standpunkt, was das betrifft, etwas veranschaulichen. Mancherlei Wenigkeit hat mir längst den Vogel gezeigt, will ich wetten, ist die Anderswelt doch insbesondere in einem Aspekt mit dem Glauben zu vergleichen - Sie ist nicht mit bloßem Auge zu erblicken, folglich nicht bewiesen und ebenfalls hier ist eine Form des Glaubens vonnöten. Dasselbe mit der Wiedergeburt, sodass ich also kein Recht inne hätte, das als wahr zu deklarieren, aber den Schöpfer als unmöglich. Die Differenzen sollten aber herausstechen, wenn man sich nochmals die Gründe anschaut, wieso ich derartig daran zweifel, dass der glorreiche Gott der Bibel sein Dasein fristet. In gewisser Weise bin ich gläubig, das stimmt, aber das Sein eines Gottes oder sonst wen ist für mich trotz dessen unwahrscheinlicher, als die Rarität der Limited Edition von Fire Emblem Fates. Reinkarnationen könnte man zudem zusammenlegen, indem man von den elektronischen Pulsen ausgeht, die durch unseren Leib strömen - Energie lebt stets in irgendeiner Variante weiter. Sie kann nicht vergehen.

Im Endeffekt ist allerdings alles lediglich eine Theorie, die es vorerst nicht vermag, bewiesen und von daher als legitim abgestempelt zu werden.


Insgesamt bin ich immens kritisch, wie man unschwer entziffert haben sollte, aber toleriere ich natürlich die Meinung und den Glauben meiner Artgenossen. Es liegt nicht in meiner Intention, es irgendwem zu verwähren, noch ihn zu verurteilen, aber Diskussionen oder Unterhaltungen über das heikle Thema halte ich generell gerne.

MfG Sora
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Re: Glaubt ihr an Gott?

#1268980 von Arisa
24.09.2016, 14:32
Also, wenn es einen Gott gibt, so ist er in der Bibel schon recht brutal beschrieben.

Er hat in Ägypten die erstgeborenen Söhne getötet.

Er hat zugelassen, was mit Jesus passierte.

Er opfert Tiere..

Und die 10 Gebote..

Wir stehen über alles und sollen es uns zu nutze machen, heißt das, wir dürfen mit Tier und Natur machen, was wir wollen?!

Du sollst Vater und Mutter ehren.

Stellt euch vor, deine Eltern misshandeln dich aufs übelste, aber du sollst sie dafür ehren?!


Also ich weiß nicht, was ich davon halten soll.
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Re: Glaubt ihr an Gott?

#1268981 von Arenaleiter enima
24.09.2016, 14:43
Arisa hat geschrieben:Also, wenn es einen Gott gibt, so ist er in der Bibel schon recht brutal beschrieben.

Er hat in Ägypten die erstgeborenen Söhne getötet.

Er hat zugelassen, was mit Jesus passierte.

Er opfert Tiere..

Und die 10 Gebote..

Wir stehen über alles und sollen es uns zu nutze machen, heißt das, wir dürfen mit Tier und Natur machen, was wir wollen?!

Du sollst Vater und Mutter ehren.

Stellt euch vor, deine Eltern misshandeln dich aufs übelste, aber du sollst sie dafür ehren?!


Also ich weiß nicht, was ich davon halten soll.


Noooja das hast du dir jetzt aber schon das Schlimmste der Schlimmsten rausgepickt.. :lol:
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Re: Glaubt ihr an Gott?

#1269033 von Flo_Poke_Hunter
24.09.2016, 21:15
Ich möchte auch mal meinen Senf dazu geben :).

Auf die Frage gibt es einen Gott oder glaube ich an Gott möchte ich eher mit einen Jein Antworten.

An den beschriebenen Gott in der Bibel, Koran oder Tora glaube ich persönlich per se nicht, aber ich glaube schon, dass es irgendwas geben muss was das Universum und all dies erschaffen hat. Ob man das als Gott beschreiben kann sei mal dahin gestellt.

Ich glaube Religion wurde nur "erwunden" um sich Unerklärliches zu erklären.
Vieles was früher als ein Wunder oder die Macht Gottes beschrieben wurde lässt sich heute leicht anhand der Wissenschaft erklären.

Außerdem ist Religion ein Zweischneidiges Schwert es kann Liebe, Hoffnung und Zuversicht bieten, aber auch Krieg, Tod und Leid hervorrufen.
Daher bin ich wenn es um Religion meist zwie­ge­spal­ten.
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Re: Glaubt ihr an Gott?

#1302084 von Nashgirl26
30.01.2018, 11:10
Hallo zusammen,
da es dieses Thema bereits gibt, würde ich das Thema, welches die Welt spaltet, gerne wieder aufnehmen.

Ich bin im Moment in einer ziemlich komischen Situation. Ich wurde in meiner Kindheit einerseits mit der katholischen Kirche gross, anderseits wuchs ich mit dem Buddhismus auf und in der Schulzeit lernte ich die reformierte Kirch kennen. Als Kind konnte ich nicht verstehen, weshalb eigentlich der selbe Gott so verschieden dargestellt wird und weshalb sich die geschriebenen Geschichten von Religion zu Religion unterscheiden. In der Schulzeit wird von einem Gott gesprochen, der die Welt in sieben Tagen erschaffen hat und durch seinen Sohn Jesus, die Menschen erreicht hat. Mit dieser Vorstellung konnte ich mich aber nicht zufrieden stellen, da das für mich unlogisch war. Wenn der Gott allmächtig ist, kann er doch den Krieg und alles Leid auf der Erde schnell bekämpfen? Sein Sohn wäre doch nur ein Umweg gewesen.... Durch diese Unwissenheit und die Frustration habe ich mich schlussendlich an keinen Glauben gebunden und wurde in meinen frühen Jahren ein Atheist.

Jetzt zu meiner komischen Situation:
Mein bester Freund, wir kennen uns seit der Schulzeit (sind jetzt bald 10 Jahre), war schon immer etwas besonderes für mich. Ich hatte damals auch Gefühle für ihn, aber ich war damals zu stur oder zu ängstlich ihn darauf anzusprechen, Friendzone lässt grüssen. Nach der 9. Klasse hatten wir den Kontakt verloren und nach zwei Jahren ohne jeglichen Kontakt trafen wir uns zufällig an der Bushaltestelle und seit diesem Tag an, haben wir wieder regelmässig Kontakt. Nachdem wir uns ausgesprochen hatten, fanden wir heraus, dass wir beide Gefühle füreinander hatten. Nachdem wir von den früheren Gefühlen des anderen wussten, unternahmen wir viel miteinander und die Gefühle waren für beide wieder da...Ich war natürlich überglücklich.. dann aber der Schock:
Er wies mich ab, da ich ein Atheist bin. Er kann sich nur eine Frau vorstellen, die auch Gläubig ist und unterdrückt seine Gefühle.

Ich konnte nicht verstehen, weshalb ihm der Glaube hindert, jemanden zu Lieben und evtl. auch glücklich zu werden. Die Bibel schreibt nirgends, du darfst nur eine gläubige Frau heiraten … Seit diesem Tag habe ich mich wieder mit dem richtigen Glauben, nicht mit der Religion, auseinandergesetzt. Zuerst war ich an Gottesdiensten, haben mit einem Pastor geredet.. aber meiner Frage, weshalb er Gott über ein Glück stellt, wurde immer ausgewichen. Jetzt habe ich mir den Film »Die letzte Reformation« angesehen und der Film war, auch für mich als »nicht Gläubiger«, sehr spannend. Ich kann mittlerweile verstehen, weshalb ihm der Glaube so wichtig ist. Der Glaube verändert Menschen, kann sie heilen und gibt ihnen Kraft. Es ist etwas wundervolles.. Die Wassertaufe und die Vertreibung Satans, damit der Heilige Geist deine Körper einnehmen kann ist schon ne spannende Vorstellung. Ja, ich würde gerne daran glauben – kann es aber irgendwie nicht.

Jetzt meine Frage an euch:
Ich möchte nochmals mit ihm über dieses Thema reden, ich möchte verstehen können, was in ihm vorgeht und ob eine Lösung möglich ist. Ich kann unmöglich innerhalb von Stunden einfach so Gläubig werden, akzeptiere aber seine Lebensweise und ich bin auch offen für seine. Ich akzeptiere alle Religionen und rede über keine schlecht, im Gegenteil, ich bewundere die Menschen, die einen Halt in etwas übermächtigem finden. Ich würde ihm auch die Möglichkeit geben, seinen Glauben auszuleben. Ich würde mit ihm an Gottesdienste gehen und allem anderen mitmachen, das wäre kein Problem... ich kann einzig nicht mein Leben in Gottes Hand legen...

Ist hier jemand, der gleich eingestellt ist wie er? Wenn ja, weshalb stellt ihr Gott über eure eigenen Gefühle?
Ich weiss nicht, wie ich an dieses Thema rangehen soll und würde gerne mal eure Meinungen hören. Im Moment stehe ich auf dünnem Eis und bin mit der Situation bisschen überfordert.

Danke jedenfalls, dass ihr euch die Zeit genommen habt, den Beitrag durchzulesen :)

Grüßchen Nash
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Re: Glaubt ihr an Gott?

#1302086 von Saschky
30.01.2018, 11:38
Ich hätte nie gedacht das jemand seinen Glauben über seine Gefühle stellen könnte, klingt echt hart.

Gerade eine Religion die so viel von Nächstenliebe spricht, sollte doch auch offen für Zweifler sein. Wo ist den da der Glaube. Sollte er es sich nicht eher zur Aufgabe machen, dir zu zeigen was ihm die Religion bedeutet und warum. Der Sache einfach eine Chance geben, der Gefühle wegen und vielleicht erkennst du es ja auch. Und was hat er zu verlieren wenn du es nicht erkennst? Wovor hat er Angst das er so hart den Strich zieht? Du scheinst mir jetzt ja nicht unbedingt Satansanbeter zu sein, sondern nur eine verzweifelte Seele im Wahnsinn des Glaubes.

Ok, klingt in erster Linie arg theatralisch aber ich habe mich mal versucht in die Denkensweise reinzusteigern. Ich finde es faszinierend das Menschen einen so starken halt in einem Glauben finden können und respektiere jede Glaubensrichtung. Da ich mich selbst dem logischen Denken verschrieben habe, würde ich mich als Atheist bezeichnen.

Im Grundprinzip brauchst du ein Gespräch mit ihm, um Hintergründe und Optionen zu ergründen. Und auch wenn ich dir nicht die eigentliche Antwort geben konnte hoffe ich doch der Beitrag hilft dir ein wenig.
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Re: Glaubt ihr an Gott?

#1302087 von Nashgirl26
30.01.2018, 11:55
Vielen Dank, der Beitrag hilft mir bereits sehr weiter, Danke.
Ich hatte vor nochmals mit ihm darüber zu reden, wusste nur nicht, ob das auch ne gute Idee ist
Ich war eben auch der Meinung, er hätte mich besser langsam in den Glauben einweihen sollen.
Als sehr tolerante Person kann ich schlecht verstehen, weshalb er mich vor die Klippe gesetzt hat.

Dieses Thema ist so riesig, dass ich bei einem Gespräch mit ihm wohl masslos überfordert bin.
Aber es hilft mir zu wissen, dass auch du nicht gedacht hast, dass es Menschen gibt, die Gott über die eigenen Gefühle stellt.

Danke hast du dir Zeit für mich genommen :)
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Re: Glaubt ihr an Gott?

#1302090 von CoptuS
30.01.2018, 15:16
Klingt für mich wie ein vorgeschobener Grund, wenn ich mir deinen Text durchlese. War er immer sxhon so gläubig und wenn ja, hat sich das auf eure Beziehung im irgendeiner Form ausgewirkt (war es z.B. Oft Thema?). Falls nicht, solltest du - wie Saschky schon sagte - die Beweggründe herausfinden. Denn für mich hört sich das so an, als dass ihr beide Spaß hattet, er aber plötzlich die Reißleine zog.
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Re: Glaubt ihr an Gott?

#1302091 von Nashgirl26
30.01.2018, 15:24
CoptuS :D

Ja er war glaub so ab der 9. Klasse sehr gläubig. Wir hatten selten darüber gesprochen, aber es hat sich nie auf eine Art auf unsere Beziehung ausgewirkt.
Nachdem wir viel zusammen unternommen haben und das Thema ernster wurde, hat er mir eben gesagt, dass er Gefühle für mich hat, sich aber keine Beziehung vorstellen kann wegen meinem Atheismus. Ich werde sicherlich nochmals mit ihm über das Reden.
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Re: Glaubt ihr an Gott?

#1302093 von Saschky
30.01.2018, 15:52
Ich sag mal Atheismus ist ja auch keine unheilbare Krankheit und

dass er Gefühle für mich hat, sich aber keine Beziehung vorstellen kann wegen meinem Atheismus


klingt ja eigentlich nicht nach Schlussstrich sondern mehr wie eine Forderung.

Das scheint aber trotzdem eine lange und schwere Diskussion mit ihm für dich zu werden, ich wünsche dir echt alle Kraft dafür :)

Ich finde es schön wenn Menschen noch für ihre Gefühle kämpfen und nicht ihre Gefühle an Gegebenheiten anpassen ;)
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Re: Glaubt ihr an Gott?

#1302094 von Nashgirl26
30.01.2018, 15:58
ich wünsche dir echt alle Kraft dafür :)

Vielen Dank Saschky.

Es wird auf jeden Fall eine lange Diskussion. Danke für deine Mutzusprüche!
Werde wohl verloren sein in der Diskussion, werde aber mein Bestes geben :D
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Re: Glaubt ihr an Gott?

#1302095 von Donnerstern
30.01.2018, 17:08
Hey Nashgirl,

ich selber zähle wohl ebenfalls zu den eher streng Gläubigen, kann also deinen Freund teilweise verstehen.
Ich konnte mir früher auch nicht vorstellen, mal einen atheistischen Lebenspartner zu haben. Eher noch jemanden, der an eine andere Religion glaubt, aber Atheismus, da war ich skeptisch.
Das lag keinesfalls daran, dass es mich stört, wenn jemand an keinen Gott glaubt (ich bin da für alle Richtungen und Kulturen offen), sondern an meinen bisherigen Erfahrungen. In meinem Umfeld war es früher oft so, dass die meisten Atheisten waren und die Kirche stark verspotteten. Und die haben dann meistens die Kirche mit den Gläubigen in eine Schublade gepackt. Freilich sind nicht alle so, aber waren es damals in meinem Umfeld und so fand ich es "sicherer", mir auch einen Christen als späteren Partner/Partnerin vorzustellen.

Ich denke, dass da viele Gläubige ähnlich fühlen wie ich: Wenn jemand die Religion kritisiert, kein Problem, aber wenn sie quasi gar nicht akzeptiert wird ist das schon verletzend. Zumal für mich mein Glauben schon stark zu mir gehört. Vllt. ist da bei manchen eine gewisse Angst vorhanden, wenn sie einen Partner haben, der nicht so "tickt" wie sie.
Auch bekommt man oft irgendwelche Idealvorstellungen mit: Kirchlich heiraten zB, wo beide Partner in der katholischen Kirche gefirmt sein müssten; sprich, es nur geht, wenn beide gläubig sind und zuvor gewisse "Rituale" (nenn ichs jetzt mal) abgeschlossen haben. Wenn so eine Idealvorstellung irgendwann gebrochen wird, kann es sein, dass man das erst nicht akzeptiert.
Es wäre interessant zu wissen, was bei deinem Freund die exakten Gründe sind, wieso er da so streng ist. Vielleicht braucht das einfach seine Zeit?
Es kommt natürlich bissl drauf an, wie er zB etwaige Schriften in der Bibel auslegt. Bzw. wie streng er sie eigentlich sieht, usw. Denn eigentlich sollte zwischen Gott und einem selbst keine Person stehen. Verboten ist es nicht, aber es sollte der Optimalfall sein.
Auch interessant ist, dass explizit erwähnt wird, dass die Ehe zw. Gläubigem/r und "Ungläubiger/m" nicht verboten ist. Also wird er das evtl. gar nicht an der Bibel an sich festlegen, diese starke Abneigung. Denn die würde nur als Begründung herhalten, wenn er sich an niemanden binden will (egal ob gläubig oder nicht).

Achtung, es folgen die konkreten Bibelstellen, falls sie interessieren (iihh!):

1 Kor 7, 12.13
12 Den andern aber sage ich, nicht der Herr: Wenn ein Bruder eine ungläubige Frau hat und es gefällt ihr, bei ihm zu wohnen, so soll er sich nicht von ihr scheiden.
13 Und wenn eine Frau einen ungläubigen Mann hat und es gefällt ihm, bei ihr zu wohnen, so soll sie sich nicht von ihm scheiden.


1 Kor 7, 26-28.32-34
26 So meine ich nun, es sei gut um der kommenden Not willen, es sei gut für den Menschen, ledig zu sein.
27 Bist du an eine Frau gebunden, so suche nicht, von ihr loszukommen; bist du nicht gebunden, so suche keine Frau.
28 Wenn du aber doch heiratest, sündigst du nicht, und wenn eine Jungfrau heiratet, sündigt sie nicht; doch werden solche in äußere Bedrängnis kommen. Ich aber möchte euch gerne schonen.
32 Ich möchte aber, dass ihr ohne Sorge seid. Wer ledig ist, der sorgt sich um die Sache des Herrn, wie er dem Herrn gefalle;
33 wer aber verheiratet ist, der sorgt sich um die Dinge der Welt, wie er der Frau gefalle, und so ist er geteilten Herzens.
34 Und die Frau, die keinen Mann hat, und die Jungfrau sorgen sich um die Sache des Herrn, dass sie heilig seien am Leib und auch am Geist; aber die verheiratete Frau sorgt sich um die Dinge der Welt, wie sie dem Mann gefalle.


Ich persönlich lege die Bibel eher offen aus, mache mir da also generell weniger Sorgen. Aber jeder wird sie anders wahrnehmen, manche wichtiger (vllt dein Freund?) und andere unwichtiger. Und evtl. deutet er da für sich andere Dinge mit hinein.
Vielleicht fragst du wirklich konkret nach, was da in ihm blockiert. Mich selbst wundert es nicht so, wenn jemand den Glauben über seine Liebsten stellt (da es eigtl so sein sollte; muss man aber natürlich nicht so machen), denke aber, dass sich bei ihm vllt noch ein Schalter umlegen wird. Vllt liegt es aber auch an andren Erfahrungen in seinem Leben, seinen bisherigen Vorstellungen, usw.
Vielleicht auch das Gefühl, von einem "Ungläubigen" (klingt so bös) nie so verstanden werden zu können, wie von einem anderen Gläubigen?

Das Problem scheint mir jedenfalls sehr individuell zu sein, wrsl gar nicht so selten, aber eine einfache Lösungsformel gibt es da wohl nicht. Das braucht wohl ein offenes Ohr und viel Zeit. Ich glaube aber auch nicht, dass diese Meinung von ihm endgültig ist. ^^

Vielleicht konnt ich dir ein bissl helfen. Btw, kleine Anmerkung: Wenn ich irgendwelche Stellen zitiere, ob direkt oder indirekt, heisst das nicht gleich dass dies auch meine Meinung ist. ;D

Viel Glück auf jeden Fall. :)
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Re: Glaubt ihr an Gott?

#1302103 von Nashgirl26
31.01.2018, 09:14
Genau aus diesem Grund sind Foren Goldwert :D
Hier bekommt man so viele verschiedene Ansichten und Meinungen und kann trotzdem ganz normal miteinander reden.
Danke für deinen Input Donner, der hat mir auch sehr weitergeholfen.

dass die meisten Atheisten waren und die Kirche stark verspotteten
Ich kann dich in diesem Punkt sehr gut verstehen. Viele Atheisten meiden die Kirche in einem grossen Bogen und verspotten alle, die an was nicht fassbares Glauben. Ich als Atheist kann dir aber auch sagen, dass es, wie mich, Atheisten gibt, die einfach noch verwirrt sind. Mir käme nie in den Sinn eine Religion oder einen Glauben in den Schmutz zu ziehen. Ich respektiere und bewundere das sogar. Ich bin halt einfach ein Mensch, der alles Hinterfragt.. und aus diesem Grund kann ich mich schwer an was Binden, was ich noch nie gespürt, gesehen oder die Existenz fragwürdig ist.
Dass du dir aus Sicherheitsgründen oder aus Angst eigentlich nur einen Christen als Partner/Partnerin vorstellen kannst, finde ich für meine Situation jetzt sehr hilfreich.
Vielleicht wies er mich aus diesem Grund ab, jetzt habe ich eventuell eine bessere Gesprächsgrundlage. Aus dieser Sicht habe ich mir die Situation noch nicht genau vorgestellt. Ich kann mir gut vorstellen, dass er Angst hat und vielleicht mit mir überfordert ist.

Denn eigentlich sollte zwischen Gott und einem selbst keine Person stehen.
Das könnte auch noch interessant sein zum Besprechen. Auch, dass im Optimalfall keine Person zwischen einem Selbst und Gott stehen sollte, zeigt mir, dass er doch auch recht haben könnte. Durch deinen Beitrag habe ich jetzt sicher mal einen Boden unter den Füssen und fühle mich in diesem Thema nicht überfordert. Ich glaube, da ich jetzt auch deine Sicht kenne, kann ich ihn jetzt auch mehr verstehen. Jetzt muss ich nur noch die Gründe herausfinden und diese gut besprechen.

Vielen Dank Donner :D
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