Anime-Monday: 2017, Top oder F...

#1301648 von Kid Ink
15.01.2018, 21:39
2017, Top oder Flop?

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Das Jahr 2017 ist vor kurzem zu Ende gegangen, und ging in die Winter-Season ein. Es gab wie immer viele unnötige Anime in 2017, doch einige stechen immer wieder heraus.

Meiner Meinung nach war 2017 um Welten schlechter als 2016. Es gab zwar einiges an "7-8/10" Anime, aber keinen 10 von 10er. Auch gab es viel unnötiges, vorallem in der Summer-Season. In diesem Falle ist der beste "Anime" 2017 für mich eher eine zweite Staffel, undzwar Boku no Hero Academia S2.
Ich habe den Anime zwar nicht am Stück geguckt, und habe oft nicht gewusst was in der letzten Folge passiert ist, trotzdessen fand ich das Turnier-System sehr gut, und hatte sogut wie in jeder Folge Gänsehaut, 9/10.

Wie fandest du das Jahr 2017?

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Re: Anime-Monday: 2017, Top od...

#1301679 von Vegeta1005
16.01.2018, 23:35
Top! 2017 war ein gutes Jahr für mich im Animesektor. Zum einen habe ich persönlich mich viel intensiver mit Anime beschäftigt als zuvor, zum anderen waren auch die seasonalen Anime teilweise sehr ansprechend. Im folgenen präsentiere ich einige meiner Top-Anime, welche 2017 ihr Debut feierten.

Super Lovers 2:

Dann fange ich direkt mal mit einem meiner liebsten Titel des vergangenen Jahres aus der Winter-Season an. Zunächst wirkt der Inhalt, zugegeben etwas fragwürdig, aber die Umsetzung ist wesentlich unproblematischer und konnte mich letzlich begeistern. Sowohl die Manga-Vorlage, welche ich bisher nur angelesen habe als auch die zweite Staffel der Anime-Adaption wissen Genre-Fans zu begeistern. Der Anime setzt dabei auf einfache Unterhaltung; durch ein Kozept aus gängigen Slice-of-life Elementen und gelegentlichen karnevalisierenden Einlagen entsteht ein gesamt sehr stimmiges Gesamtwerk. Empfehlenswert, aber nur für Genre-Liebhaber.

Tsuki ga Kirei:

Einer der besten Orginal-Anime, welcher in den letzten Jahren prodziert wurde, da bin ich sicher. Tsuki ga Kirei erzählt eine wunderschöne Liebesgeschichten zwischen zwei Jugendlichen und überzeugt dabei mit einem guten Gleichgewicht zwischen Klischee und Romance. Der Titel ist sehr nahe an einem typischen Shojo-Titel angelehnt, jedoch begleiten wir statt der weiblichen Protagonisten den männlichen Part und erleben dessen Umgang und gewinnen im Laufe des Anime einen sehr realistischen Einblick in dessen Gedankenwelt.

Hier folgt ein versteckter Text. Fahre mit der Maus über den Text, um diesen anzuzeigen!
Besonders gut hat mir das Detail des Schatten-Boxen gegen die Hängelampe gefallen, mit welchem der Protagonist seine Nervosität entgegenzuwirken versucht und seine Unsicherheit zu bekämpfen.


Auch die zweite Staffel von Attack on Titan hat mir zugesagt, war jedoch aufgrund der guten Vorlage zu erwarten.


Nana Maru San Batsu:

Die Summer-Season 2017 hatte ein breites Angebot, darunter auch Girls- und BoysLove-Titel, welche mir beide zugesagt haben. Den höchsten Score in dieser Season habe ich an Made in Abyss vergeben, ein wirklich genialer Anime. Letzlich ist meine Wahl auf meinen Top-Titel der Season nicht eindeutig für mich, weswegen ich einen relativ unbekannten Titel kurz vorstelle: Nana Maru San Batsu - eine klare Empfehlung, 12 Folgen

Handlung hat geschrieben:Der Anime dreht sich um einen kleinen Quiz-Zirkel, welcher neue Mitglieder rekrutieren möchte. Bei einer Schulvorstellung wird der Protagonist, ein Bücherwurm wie er klischeehafter nicht sein könnte, in eine Vorführung des Zirkels eingebunden und bemerkt, dass das quizzen auch eine Sportaktivität für ihn werden könnte. Gleichzeitig findet der eher schüchterne Protagonist Anschluss bei ebenfalls Interessierten. Das Opening und die Animation können sich sehen bzw. hören lassen.


Imouto sae Ireba Ii.:

Ein verdammt guter Anime, einer der wenigen in der Fall-Season 2017. Auch wenn die ersten Minuten sehr kritisch betrachtet werden können, weswegen der Anime bereits von einigen nach wenigen Minuten abgebrochen wurde, gehört er zu meinen klaren Favoriten. Der Anime überzeugt mit einer sehr guten Darstellung des Protagonisten und dessen Leben als Autor und im sozialen Umfeld mit anderen Künstlern, sowie einer Studienkollegin. Trotz allerhand Comedy-Einlagen, hinterlies der Anime bei mir ein eher bedrückendes, aber zugleich auch sehr gutes Gefühl. Es wird deutlich, dass der Anime - im Gegensatz zu Eromanga-sensei - nicht an der Darstellung billiger Unterhaltung interessiert ist, sondern bietet einen glaubwürdigen Einblick in das Leben eines Künstlers, wenn auch dieser häufig überzogen ist. Dennoch: sehenswert!


Weitere interessante Titel der Season waren für mich Inuyashiki und Net-ju No Susume, letzterer ist ebenfalls unbedingt sehenswert. Hier kann die erste Folge kostenlos und legal mit englischen Untertiteln gestreamt werden.

Absoluter Flop war Dies Irae, welchem ich überhaupt keine weitere Aufmerksamkeit widmen möchte.
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