Bandvorstellung: FAUN

#709084 von Sherly
29.08.2010, 15:22
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Homepage von Faun



Geschichte der Band

    Faun ist eine sehr naturverbundene Band. Um dieser Verbundenheit Ausdruck zu verleihen, haben sie für sich auch den Namen "Faun" gewählt. Ursprünglich aus der "eco-römischen Mythologie" stammend bezieht er sich auf den Hirtengott "Faunus".
    Gegründet wurde Faun 1999 in München von Oliver Pade (SaTyr), Birgit Muggenthaler und Werner Schwab. Neben Faun wirkte Birgit Muggenthaler auch bei der Gründung der Gruppe "Schandmaul" mit. 2001 verließ sie Faun. Bei der ersten CD "Zaubersprüche" wikte sie nur noch als Gastmusikerin mit. Auch Werner Schwab schied nach einiger Zeit aus.
    Stattdessen kamen Niel Mitra, Rüdiger Maul, Fiona Rüggeberger und Elisabeth Pawelke als Verstärkung hinzu. In dieser Besetzung bestand Faun viele Jahre und sicherte sich mit bewegender und einzigartiger Musik viele Fans.
    Ende 2008 verließ Elisabeth Pawelke die Gruppe, um sich ganz ihrem Studium widmen zu können.
    In Sandra Elflein fand Faun eine gute Nachfolgerin. Gute zwei Jahre war sie fester Bestandteil der Band. Wegen einer Schwangerschaft und gesundheitlicher Probleme gab Faun vor ein paar Monaten den Austritt von Sandra Elflein bekannt.
    Margareta Eibl (auch bekannt unter "Rairda") wird nun ihren Platz einnehmen.


Stil und Musik

    Am besten einzuordnen ist Faun unter den Begriffen "Mittelalter-Band" oder auch "Paganfolk-Band". Paganfolk wurde von Faun erstmals als Musikstil geprägt. Ursprünglich bezeichneten sie damit nur ihren Konzerttyp (elektronisch verstärkt); inzwischen wird der Begriff von Fans und Bands für den Musikstil selbst benutzt.
    Was Faun besonders auszeichnet, sind die vielen verschiedenen Instrumente (auch unter dem Punkt "Aktuelle Mitglieder" zu sehen). Neben verschiedensten Flöten, dem Dudelsack und unterschiedlichen Percussioninstrumenten kommen auch ausgefallenere Instrumente wie beispielsweise Nyckelharpa, Chalumeaux oder Drehleier zum Einsatz.
    Das Répertoire reicht weit. Von getragenen Balladen bis hin zu mitreißenden Tanzliedern ist alles vertreten. Dabei werden sowohl Eigenproduktionen als auch mittelalterliche Texte vertont. So treffen historische Eindrücke auf Klänge aus aller Welt.
    Auch der meist zweistimmige Gesang der Sängerinnen ist ein Merkmal von Faun.


Hörproben

    Um einen Eindruck der Musik zu bekommen, hier einige Hörbeispiele auf Youtube:

    Egil Sag - Live
    Der Text von "Egil Saga" stammt aus dem altnordischen.
    Der Text stammt aus der "Egils Saga", einer Isländersaga, die vermutlich zwischen 1220 und 1240 verfasst wurde. Sie handelt von Egill Skallagrimsson und seiner Familie, die im 10. Jahrhundert lebte.
    Zu finden ist dieser Song auf dem Album "Licht" (der instrumentale Mittelteil ist der Hammer -> meine Meinung^^).

    Satyros - Live
    Bei "Satyros" wurde ein Textausschnitt von "Carmina Burana" gewählt.
    Dieser Song ist einmal auf dem Album "Renaisannce" und zum anderen auf dem Live-Album "The Pagan Folk Festival" vertreten (mir persönlich gefällt die Live-Version besser).

    Das Tor
    "Das Tor" ist eine ganz ruhige Ballade und auf dem Album "Renaissance" zu finden.
    Ein wunderbares Lied zum entspannen und abzuschalten (eins meiner Lieblingslieder).

    Andro - Live
    Auf dem Album "Licht" befindet sich das typische Tanzlied "Andro". "An Dro" bezeichnet einen bretonischen Reihen- oder Kreistanz und hat sich aus der keltischen Kultur überliefert.
    Vertreten ist Andro auf dem Album "Licht".

    Von den Elben
    Dieses Lied war ursprünglich ein Minnesang von Heinrich von Morungen, welches wohl ca. um 1225 enstanden ist. Es ist ein Mittelhochdeutscher Text und hieß eigentlich "Die Elbin".
    Der Song ist ebenfalls auf dem Album "Licht" zu finden.

    Tanz über die Brücke
    Der "Tanz über die Brücke" ist aus dem neuesten Album "Buch der Balladen". Alle Lieder darauf sind von der Acoustic-Tour, das heißt, dass Neil Mitra, der für die elektrische Verstärkung zuständig ist, nicht mitwirkt.
    Dadurch rücken besonders die zwei Sängerinnen in den Fordergrund, deren zwesitimmiger Gesang diesem Lied einen besonderen Klang geben.


    Weitere Songs, die ich empfehlen kann:
  • Tinta (Totem)
  • Aisi Sisikka (The Pagan Folk Festival)
  • Par Veneris (Zaubersprüche)
  • königin (Renaissance)
  • und viele andere! ;D


Aktuelle Mitglieder

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    Oliver Pade - "SaTyr" (In der Mitte)
    Oliver Pade ist letztes verbleibendes Gründungsmitglied von Faun, der noch aktiv mitwirkt. Er hat die organisatorische Leitung von "Faun" übernommen. In knapp 20 Jahren hat er viel musikalische Erfahrung gesammelt und zahlreiche Fortbildungen an Saiten-, Streich- und Rhythmusinstrumenten gemacht. Außerdem besitzt er den M.A. (Magister Artium) der Literatur des Mittelalters.
    Instrumente: Gesang, Nyckelharpa, Bouzouki, keltische Harfe, Gitarre, Saz, Tar, Moraharpa

    Fiona Rüggeberg (links)
    Fiona Rüggeberg besitzt eine klassische Ausbildung auf Klavier, Querflöte und Gitarre. Sie absolvierte das Studium der altorientalischen Musiktherapie (Uni Istanbul / München) und hat noch zusätzlich eine Ausbildung in orientalischer Musik- und Aufführungspraxis.
    Instrumente: Gesang, Dudelsack, Dombra, Rebab, Oud, Flöten, Chalumeaux, Pommer & versch. Rhythmusintrumente

    Rüdiger Maul (hinten rechts)
    Rüdiger Maul ist bereits seit vielen Jahren Musiker und Percussionlehrer. Er hat eine dreijährige Ausbildung in brasilianischer Percussion und eine ebenfalls dreijährige Ausbildung in Cuban Percussion absolviert. Er ist absolvent der Latin Percussion-School München und der Pentaton Percussion-School Wuppertal.
    Instrumente: Darabuka, Framedrums (Tar, Muzhar, Riqq...), Davul, Timba, Taiko und diverse andere Percussioninstrumente

    Niel Mitra (hinten links)
    Niel Mitra übt eine Tätigkeit als Musikredakteur bei M 94.5, Resident Dj Ultraschall München aus. Er wirkte bei verschiedenen Projekten im Bereich der Theater- und Filmmusik sowie bei unzählige Projekten im Bereich elektronischer Musik mit.
    Instrumente: Computer, Sampler and Synthesizer

    Margareta Eibl - "Rairda" (rechts)
    Margareta Eibl tritt unter dem Künstlernamen Rairda schon seit einigen Jahren bei verschiedenen Konzerten und Veranstaltungen auf. In ihren selbstkomponierten Liedern geht es hauptsächlich um Liebe, Mystik, Natur und Magie/Elfen/Feen. Sie gibt Gesangsunterricht und Trommelkurse.
    Instrumente: Gesang, Harfe, Klavier, Percussion, Flöten, Drehleier


Diskografie



Quellen

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