Schreibe eigene Geschichten über Pokémon und deine Lieblings-Charaktere.

Re: Auf in die Welt

#1309613 von Donnerkralle
02.09.2018, 21:07
:amazed: Vielen vielen Dank für deinen Kommentar, KleinKokuna!! Mir fehlen echt die Worte (*-*)

Es freut mich wahnsinnig, dass es dir so gefallen hat. Ich muss zugeben, dass ich etwas Angst hatte, die 2 Kapiteln nicht spannend genug erzählt zu haben. Zum Glück konnte ich deinen Geschmack treffen. An manchen Stellen musste ich echt kreativ werden. Du weißt gar nicht, wie lange ich auf die Offenbarung von Team Alpha gewartet habe. Ich wollte endlich etwas Licht ins Dunkle bringen :lol:

Über Trikephalo's Herkunft habe ich mich an Cheatprogrammen für Pokèmon inspirieren lassen. Dort werden ja durch ein paar Mäuseklicks perfekt gezüchtete Pokèmon erstellt. Da wollte ich mal ein wenig meine Meinung über das Ercheaten von 6 DV Shinys verpackt zeigen.

Zur Erschaffung der Zeros: Unfassbar, dass du es tatsächlich erraten hast! :amazed:
Die Diamant Edition war mein erstes Pokèmon und Nintendo Spiel. Bin deshalb mit Team Galaktik aufgewachsen und fand ihre Idee bzw. ihr Ziel sehr cool und interessant. Deshalb habe ich sie ein wenig aufgefrischt und damit Team Alpha erschaffen. Kurz und knackig: Ja, diese Behälter sind quasi die Brutstätte für die Zeros. Echt cool, dass du das sofort erkannt hast :lol:

Das nächste Kapitel wird auch eine kleine Wende haben ^^
Auf jedenfall bin ich dir sehr dankbar für deine tolle Unterstützung! Ich glaube, dein Feedback war das netteste, was ich in letzter Zeit so gelesen habe. Ich lese immer gerne deine Kommentare :)

P.S: Apropos turbulente Woche; ab morgen geht die Schule wieder für mich los. :P
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Re: Auf in die Welt

#1310199 von Donnerkralle
06.10.2018, 20:32
Kapitel 42: Zerrissen
Warme Sonnenstrahlen schienen durch das Fenster und erhellten den Raum. Müde öffnete Leon seine Augen. Er streckte seine Gliedmaßen aus. Langsam erhob er sich aus dem weichen Doppelbett. Marco schlief ruhig auf der anderen Seite. In der Decke verkrochen, erreichten ihn die Sonnenstrahlen nicht. Halbschlafend torkelte Leon ins Badezimmer, nahm aber vorher noch sein Trainergewand mit. Leon schloss die Tür hinter sich und zog ruhig seinen niedlichen Pyjama aus. „Hmm, diese Flemmli´s sind so süß, aber der ganze Pyjama ist einfach so angenehm zu tragen. Wie könnte ich ihn schon ersetzen?“, murmelte der schwarzhaarige Trainer und grinste.

Nachdem Leon sich umgezogen hatte, warf er seinen heißgeliebten Pyjama in den Wäschekorb und verließ munter das Badezimmer. Er seufzte. Sein blonder Freund schlief immer noch seelenruhig. Kopfschüttelnd sah er eine Weile zu. Dann entschloss sich der Trainer vorsichtig die Decke wegzuziehen. „Morgen, Marco. Es ist Zeit zum Aufstehen“, weckte Leon sanft seinen treuen Freund. „Was? Wo? Leon, chill doch mal! Heute ist kein Turniertag! Also lass mich ausschlafen“, maunzte Marco und vergrub sein Gesicht im Polster.

„Es ist schon halb elf! Ich möchte endlich frühstücken und dann unsere Freunde besuchen“, erwiderte Leon und schüttelte seinen Freund wach. „Ist ja schon gut. He, lass das!“, zischte Marco und rollte zur Seite. Allerdings fiel er aus dem Bett. „Wa-“, japste Marco. *Plumps!*

Leon konnte sich sein Lachen nicht verkneifen. „Hahahaha!!“, lachte er kurzzeitig. Marco erhob sich. „Sehr witzig, sehr... besser kann ich mir ein Aufstehen echt nicht vorstellen“, erwähnte der blonde Trainer.

„Ach komm, sei doch nicht so. Es war lustig. Aber im Ernst, wir sollten nicht so viel trödeln“, erinnerte der schwarzhaarige Trainer. „Zu wem möchtest du überhaupt hin?“, fragte Marco und kratze sich am Rücken. „Zu Ill und Riccardo. Ich bestehe darauf, dass sie über das Aktuellste aufgeklärt sind“, meinte Leon. „Fein. Du hast irgendwie schon recht. Immerhin waren sie beim Halbfinale nicht dabei. Ob sie sich Sorgen machen?“, meinte der blonde Trainer.

„Was meinst du? Das Halbfinale haben sie sich höchstwahrscheinlich am PC von Riccardo angesehen. Ich möchte sie eher über Team Alpha aufklären“, erklärte Leon und verschränkte seine Arme. „Ach so! Und das obwohl Zero dagegen ist?“, die letzten Worte sprach er mit einer arroganten Stimmlage. „Zero...Gamma ist nicht mein Vater. Außerdem spricht nichts dagegen“, erwiderte Leon und sah zu Boden. „Aber auch nicht viel dafür“, konterte Marco. „He, auf welcher Seite bist du eigentlich? Gamma oder auf meiner?“, klagte Leon.

„Auf deiner, du Mäusehirn. Aber wie auch immer. Tu was du nicht lassen kannst“, sagte Marco gleichgültig. „Bitte was?“, zischte der schwarzhaarige Trainer. „War nur ein Witz. Los gehen wir“, meinte der blonde Trainer. „Gut, aber zieh dich noch vorher um“, wies Leon an. „Hätte ich ja beinahe vergessen.“

Der herrliche Duft von frischgebackenen Gebäck erfüllte die zweite Lounge. Dort durfte man sich selbst sein Frühstück zaubern. Leon nahm ein großes Tablett und stellte zwei leere Teller darauf. Danach marschierte er zur „Backtheke“ und nahm sich frischgemachte Semmeln. Während Leon für das Essen zuständig war, holte Marco die Getränke.

Nachdem alle Vorbereitungen abgeschlossen waren, setzten sich die Freunde auf einen großen Zweiertisch und genossen ihr Frühstück. „Mhmm, Schwarztee ist so köstlich!“, schwärmte Leon. „Ich trinke lieber Kakao“, warf Marco ein. „Wir sollten für Ill und die anderen auch ein paar Semmeln besorgen“, schlug der blonde Trainer vor. „Gute Idee. Vielleicht sollten wir uns langsam beeilen. Wir frühstücken sehr spät. Hier wird bald weggeräumt und der Raum wird geschlossen“, erinnerte Leon. „Ja, kein Wunder warum hier so wenig los ist“, stimmte Marco zu. „Das kommt davon, wenn man sich Verschwörungstheorien von fremden Typen anhört“, scherzte Leon und grinste.

Marco sah ihn mit einem schiefen Blick an. „Lassen wir das lieber“, empfahl der blonde Trainer. Leon kratzte sich am Kopf. „Gut. Ich wäre dann soweit fertig“, hob Leon an. „Gleichfalls“, erwiderte sein Freund und trank den letzten Schluck Kakao runter. Leon winkte dem Kellner zu. Dieser wartete nur auf die Geste. Schließlich hätte der Kellner nun auch die letzten Gäste freundlich das Tablett abserviert. Die beiden Freunde verließen die zweite Lounge mit vollem Magen.

„Jetzt schnell noch Zähneputzen und dann nichts wie hin zu Ill“, meinte Leon. „Okay, fahren wir mit dem Lift?“, schlug Marco vor. Sein Freund nickte. Im schönen Hotelzimmer angekommen, bemerkten die beide, dass das Zimmer äußerst ordentlich aufgeräumt war. „Echt praktisch“, meinte Leon und freute sich innerlich, dass er das große Doppelbett nicht mehr machen musste. „Jep, ich könnte mich daran gewöhnen“, stimmte der blonde Trainer zu. „Ach ja? Interessant, ich dachte ich bin der Gast dieses Hotelzimmers“, neckte Leon. Marco seufzte. „Natürlich, aber ich bin doch der beste Freund vom Gast, nicht wahr?“, erwiderte er.

Schlussendlich gelang es den Trainern das das Fünf-Sterne-Hotel Perolga zu verlassen. Verschiedenste Fahrzeuge befuhren die breiten Straßen. Das großartige Hotel stand ziemlich im Zentrum der Stadt und nicht weit weg von der Empire Arena. Gemeinsam marschierten die Freunde los. Auf den Gehsteigen wurden ebenfalls auch hübsche Blumen, Sträucher und Busche gepflanzt. Hin und wieder waren auch kleine Bäume mit starken, grün übersäten Blättern. „Sag mal, erinnerst du dich noch, wie man zu ihrem Geheimversteck kommt?“, hob Marco plötzlich an. Leon blieb stehen.

„Verdammt...ich habe keine Ahnung“, gestand der schwarzhaarige Trainer. Hoffnungsvoll blickte er seinen Freund an. „Tut mir leid, aber dieses Mal kann ich dir auch nicht weiterhelfen“, verriet Marco und dachte nach. Leon grübelte verbissen. Auf einmal sah Leon auf. „Ich hab´s!“, rief er erfreut. „Erinnerst du dich daran, wie wir damals vom Nationalpark rauskamen und kurz darauf Indra entdeckten? Er ist ja heimlich in so einer Gasse gehuscht und dort befand sich ein Kanaldeckel.“

„Ah, ich verstehe. Du willst also zum Nationalpark und unsere Schritte reproduzieren“, erriet der blonde Trainer in Sekundenschnelle. „Ganz genau. Am besten suche ich gleich mit Pokéearth nach dem Park“, bot Leon an. „Schon erledigt“, kicherte Marco. „Ach komm schon...“, seufzte der Trainer, musste dann aber lachen.

„Oh ja richtig, der Nationalpark ist ja in unmittelbarer Nähe vom goldenen Globus“, erinnerte sich Marco. „Du meinst den Empire Global?“, hob Leon an. Der blonde Trainer nickte. Plötzlich schnippte Leon mit dem Finger. Eilig kramte er in seinem Rucksack herum. Schließlich zog er endlich einen Pass. „Mit meinem Premium-Pass darf ich sogar kostenlos mit einem Taxi fahren“, sagte Leon und wedelte aufgeregt mit seiner glänzenden Plastikkarte. „Ja du kannst kostenlos fahren, aber ich habe leider keinen ach so tollen P-r-e-m-i-u-m Pass“, maunzte Marco. „Mit ein bisschen Glück kontrolliert der Fahrer nur meinen Pass“, erklärte Leon und zwinkerte. „Wenn du meinst...“, murmelte der blonde Trainer.

Leon rief mit seinem Pokétech ein Taxi zu sich. Nach zwei Minuten erschien schon ein dunkelgelbes Fahrzeug. Die Freunde stiegen ein und Leon zeigte dem jungen Fahrer seinen Premium-Pass. Dabei konnte sich der schwarzhaarige Trainer ein dickes Grinsen nicht verkneifen. „Oh, ihr seid wohl Trainer vom Auswahlturnier. Ich feiere eure Stärke so hart, Alter!“, meinte der Taxifahrer und versuchte cool rüber zu kommen. Leon steckte seinen Pass wieder ein. „Ähm...danke...Alter.“

Das dunkelgelbe Taxi setzte die Trainer in der Nähe vom goldenen Globus ab. Nach den wenigen Seitenwechseln, den Ausweichen der Spaziergänger und den gemütlichen Marsch, standen Leon und Marco anschließend vor dem hiesigen, goldenen Globus, dem Wahrzeichen der Stadt. Gleich dahinter befand sich der größte Nationalpark.

„Hast du vorhin die ganzen Plakate gesehen? Anscheinend soll bald ein großer Lebensmittelmarkt stattfinden“, erwähnte Marco. „Ja klar, es waren auch viele Bilder von Obst drauf. Aber wegen ein paar Äpfel wird wohl niemand freiwillig dort hingehen“, meinte Leon gelassen. Marco schüttelte den Kopf. „Ich denke, dass er eine ziemlich große Rolle in Empire City spielt. Aber wie auch immer. Hier ist der Globus.“

„Wir wollten damals zu einem kleinen Restaurant gehen“, erinnerte sich Leon und tippte hastig seinen Wunschort ein. Danach gingen sie die gleiche Route nochmal. Die Sonne erreichte schon den höchsten Punkt und wärmte die Stadt. Die Fotovoltaikanlagen freuten sich und verschlangen gierig die Strahlen.

Entspannt spazierten sie den Weg. Allmählich kamen die Erinnerungen hoch. Marco erkannte die Seitengasse anhand der kaputten Lampe. „Du hast dir das gemerkt?“, staunte Leon. „Ja, selbst die unwichtigsten Merkmale können durchaus von Nutzen sein“, gab der blonde Trainer zurück.

Sie gingen zur Seitengasse. Selbst am helligsten Tag wirkte sie unheimlich. Anschließen bogen sie in eine weitere Gasse. Dieses Mal war sie noch enger. Doch schon bald stießen sie auf eine Sackgasse. „Bingo! Wir sind wieder hier“, jubelte Marco leise. „Ich speichere mal diese Gasse als Interessanten Ort in Pokéearth ein“, meinte Leon. Währenddessen räumte sein Freund die Müllsäcke zur Seite. Dabei entblößte er den verdeckten Kanaldeckel. Gemeinsam schoben sie ihn zur Seite. „Runter?“, fragte Marco, obwohl er bereits die Antwort kannte. „Runter.“

Gekonnt kletterten Leon und Marco eine kleine Gitterleiter hinunter in die Kanalisation. „Wie ich diese Dunkelheit hasse. Ich sehe doch sowieso fast nichts!“, flüsterte Leon ärgerlich. Vorsichtig stieg er dann ab. Sein Freund gesellte sich zu ihm. Kein einzige Licht drang herein. Der Raum war komplett in Finsternis umhüllt. Nur das Tropfen einer alten und undichten Wasserleitung war zu hören.

Still bewegten sich die Freunde in der düsteren Kanalisation. Mit scharfen Sinnen suchten sie nach dem passenden Eingang. „Ich hoffe, dass sich hier kein weiteres Monster aufhält“, seufzte Leon. „Stell dir vor, Rockstars Freunde würden plötzlich auftauchen“, scherzte Marco. Ihre Stimmen hallten durch den Raum. Die Freunde marschierten schon gute zehn Minuten, aber von der geheimen Öffnung fehlte jede Spur. Der Weg selber schien endlos zu sein. Leon fühlte sich unwohl, in der Dunkelheit blindlings zu tappen.

Marco blieb stehen. Leon sah ihn an. „Sieh mal, da ist das Rohr von Riccardo“, bemerkte der blonde Trainer und zeigte auf das altgerostete Rohr. Marco begutachtete die Wand. Schließlich entdeckte er das kleine schwarze x.

Leon wollte schon die Stelle nach hinten schieben, doch Marco hielt ihn davon ab. „Warte, ein paar Schritte entfernt vom Loch befindet sich noch eine Markierung, mit einem größeren X“, erinnerte sein Freund. „Dort sollte sich eine stabile Leiter befinden, die uns bis zur letzten Holzstufe bringt“, erklärte Marco gelassen. Leon und er machten ein paar Meter. Tatsächlich fanden sie rasch die besagte Stelle. Gemeinsam stemmten sie ihren Körper gegen die Wand. Kurz daraufhin flog sie ohne Klang um. Hinter der Wand verbarg sich eine rostige Leiter, die nach oben führte. Warme Luft strömte von der Oberfläche. Leon nickte anerkennend.

Marco ließ seinen Freund den Vortritt. Hastig kletterte der schwarzhaarige Trainer hinauf. Oben musste er feststellen, dass es nicht mehr weiterging. Nachdem sich seine hübschen blauen Augen komplett an die Finsternis gewöhnten, erspähte er eine weitere Markierung an der Decke. Das nenne ich mal einen unfairen Hinweis. Wie soll man in dieser Dunkelheit so kleines schwarzes x erkennen? Leon drückte die Decke mit Leichtigkeit nach oben. Helles Licht stürzte sich direkt in die Kanalisation. Fast hätte Leon die Leiter losgelassen, nachdem ihn das Sonnenlicht plötzlich blendete. Ich hasse die Kanalisation...

Leon kletterte weiter. Schließlich kam er endlich heraus. Endlich draußen. Aber diese kleine Hürde darf keine Hürde mehr für mich sein. Wenn ich nicht an sowas vorbeikomme, wie soll ich gegen Indra und Team Alpha antreten? „Leon?“, sagte eine vertrauliche Stimme und riss den Trainer aus seinen Gedanken.

„Huh? Marco, du bist schon oben?“, hob Leon verwirrt an. „Ja, ich bin dir auch gleich gefolgt. Hast du das nicht bemerkt?“, antwortete Marco mit einem Grinsen. Leon sah sich um. Der Boden war weich und teilweise aufgewühlt. Ach stimmt, letzte Nacht hat es ja geschüttet. Kein Wunder, warum es hier so aussieht.

Die Trainer wanderten los. Dabei fühlte sich der Erdboden matschig an. Ein unangenehmes Gefühl für Leon. Das Gras hörte beim Weitergehen auf zu wachsen. Nur noch aufgewühlte Erde erstreckte sich.

Je näher sie dem Lager entgegenkamen, umso mehr konnte Leon erkennen. Etwas größere Steine steckten in der weichen Erde und dienten als Weg-Spur. Auf der Stelle stach das große weiße Zelt ins Auge. Es überragte die anderen, die verstreut aufgeteilt waren. Leon erblickte die feuerroten Haare des Anführers.

„Leon, Marco! Schön euch zu sehen!“, begrüßte Ill freundlich. Der rothaarige Junge trug sein bequemes, seidiges Hemd, die seiner Haarfarbe ähnelte. Dazu noch eine tiefschwarze Hose und Schuhe. „Tag, Ill. Wo sind die anderen?“, hob Leon gleich an.
„Auf Nahrungssuche. Ricky und ich sind momentan die einzigen Leute hier“, erklärte der Junge gelassen, „Aber sie sollten bald eintreffen, so lange wie die schon unterwegs sind.“

Verdammt! Wir hätten ihnen doch sicherlich ein paar Semmeln vom Frühstück mitnehmen können. Wieso habe ich darauf vergessen! Marco streckte sich. „Wir müssen mit euch reden“, brachte der blonde Trainer hervor. Ill wirkte neugierig. Er nickte und gemeinsam marschierten sie zum türkisen Zelt.

„He, Ricky! Besuch ist da“, erwähnte Ill, nachdem er den Zeltvorhang zur Seite schob. Das Genie saß an seinem PC. Am Bildschirm konnte man die Namen der Waisenkinder ablesen. Riccardo wandte sich an seine Freunde. „Oh, guten Tag ihr zwei. Was gibt´s?“, grüßte er. Leon holte tief Luft.

„Wir haben vorkurzem eine Menge an wichtigen Informationen erhalten. Dabei sind wir der Meinung, dass ihr ebenfalls ein Recht auf diese habt“, begann der schwarzhaarige Trainer. Ill verschloss derweil den Zelteingang. Riccardo überlegte kurz. „Ich verstehe, setzt euch“, bot er an.

Alle drei setzten sich auf das Bett. Doch beim Erzählen musste Leon aufstehen. Plötzlich fühlte sich sein Mund trocken an. Wieso bin ich so aufgeregt? Mein Herz klopft wie verrückt! Dabei sind es doch nur meine Freunde. Warum fürchte ich mich? Ich möchte doch, dass sie es erfahren.

Leon holte tief Luft. „Okay, fangen wir gleich an. Ich werde euch nun das wahre Ziel von Team Alpha offenbaren“, erzählte der Trainer. Seine Freunde spitzten die Lauscher. Leon schilderte langsam und detailreich den Plan. Besonders Ill wirkte aufgebracht. Allerdings verschwieg der schwarzhaarige Trainer den Jugendlichen die Geburtsstunde der Organisation. Marco bemerke dies, doch mischte sich nicht ein.

Nach der langen Rede musste Leon feststellen, dass er die beiden total geschockt hatte. Selbst Riccardo hatte keine Antwort parat. Ill fing an zu zittern. „Also...deswegen ist Judal bei Team Alpha? Damit sie ein perfektes Universum für jeden schaffen? Mithilfe eines legendären Pokémon?“, stammelte Ill. Seine Gelassenheit war komplett verschwunden. „Ich weiß, dass das Ganze hier sehr weit hergeholt klingt, aber die Informationen stammen aus einer vertrauten Quelle“, versuchte Leon seine Freunde zu beruhigen.

Ill sprang auf. Kopfschüttelnd murmelte er vor sich hin. Leon erschauderte. Ill bekommt ja gleich einen Nervenzusammenbruch! Augenblicklich meldete sich Riccardo zu Wort. „Ill, bitte beruhige dich. So kennen wir unseren Anführer nicht.“ Ill keuchte. „Du hast recht. Ich sollte mich besser beherrschen.“ Der rothaarige Junge hielt sich die Hand vor das Gesicht. „Oh Judal! Bist du deswegen auf ihrer Seite? Weil jeder ein perfektes Leben haben wird?“, hauchte Ill.

„Das ist allerdings nur eine faustdicke Lüge!“, warf Marco ein, „Es gibt kein perfektes Universum noch Leben! Das entspricht nicht der Natur!“ Ill wandte sich rasant zu Marco. Die Hand hielt er immer noch hoch. „Aber...Leon sagt es doch selber...niemand kennt die Antwort, was am Ende geschehen wird!“, sagte der Junge mit einem scharfen Unterton. „Beruhigt euch doch alle mal!“, rief Leon gereizt. „Danke“, erwiderte Riccardo. Wenigstens einer, der noch normal ist.

Plötzlich stürmte Ill aus dem Zelt. Leon konnte gerade noch ausweichen. „Ihm nach!“, wies Riccardo an. Die Gruppe gelang nach draußen. Ill stand mit gekrümmter Haltung vor Nadira, Anna und Dan. „Was wollt ihr denn von mir!“, blaffte der rothaarige Junge. Anna und Dan wichen zurück. Nur Nadira blieb standhaft. „Was ist denn mit dir los? Hast du Fieber?!“, zischte sie. Riccardo eilte herbei.

„Ill komm wieder runter!“, befahl er. Ill erstarrte. „W-was ist in mich gefahren?“, flüsterte er voller Furcht. Er richtete seine Haltung. Allmählich beruhigte sich die Situation. „Es tut mir leid“, entschuldigte sich der Anführer und senkte den Kopf. Nadira blinzelte ein paar male. „J-ja, schon gut. Wir haben zwar kein Essen mitgebracht, aber dafür eine super Stelle gefunden. Dort-“, das Mädchen mit den langen schwarzen Haaren brach ab.

Ill torkelte einfach weg. Jeder beobachtete die Szene. Im Lager wurde es unheimlich still. Ill kletterte mühevoll auf einen großen, kantigen Felsen. Alle sahen zu ihm auf. Es wirkte, als hätte jeder vergessen zu atmen. „Meine geliebten Freunde! Nein, meine geliebte Familie! Ich habe schle... – Neuigkeiten für euch. Ich, der Anführer des geschätzten Phoenix Clan, verlasse euch und löse damit den Phoenix Clan für immer auf!“, jaulte Ill energisch.

Die Augen aller Beteiligten weiteten sich auf. Die Mitglieder des Clans wirkten geistesabwesend. Nur Leon und Marco konnten die Nachricht verarbeiten. „Was soll das heißen?!!“, brüllte Nadira plötzlich. „Du hast mich gehört! Ich habe es satt, in Müll zu leben! Das ist kein Leben! Verstehst du es nicht?! Ich will ein Dach über den Kopf, ich möchte ein gescheites Klo, eine Dusche, ein Bett. Ich möchte jeden Tag drei Mahlzeiten die mich satt machen! Ich will nicht mehr meine Geliebten sterben sehen! Es reicht!“, brüllte Ill. Tränen flossen aus seinen smaragdgrünen Augen.

Dieser Aufruf traf sogar Leon hart. Mit offenen Mund stand er und sein Freund da und beobachteten das Szenario. „Also gibst du einfach auf?! ich dachte bei uns kann sich jeder auf jeden verlassen! Gemeinsam würden wir alle Probleme aus der Welt schaffen!“, kreischte Nadira aufgebracht. Ill knirschte mit den Zähnen.

„Versteh doch! Ich tu das auch für euch, für uns alle! Es ist besser für euch, wenn ihr in ein Heim landet! Wir können doch nicht für den Rest unseres Lebens damit verbringen, nach Nahrung zu suchen und ums Überleben kämpfen! Wollt ihr wirklich hier weiterleben und so tun als wäre alles in Ordnung?! Das ist kein Leben! Ein Leben in Armut ist kein Leben!“, schrie Ill.

Mittlerweile bekam jeder feuchte Augen. Es stimmt, was er sagt. Ich würde es auch nicht wollen. Niemand würde es wollen. Ein Leben in Armut. Aber was kann ich dagegen unternehmen? Nadira schrie auf. „Macht doch alle was ihr wollt! Ich hasse euch alle!“, kreischte sie und stolzierte wütend Richtung Geheimeingang. „Geh in ein Heim! Und besuch die Schule!“, rief Ill ihr nach. Doch das Mädchen ignorierte ihn vollkommen.

Anna und Dan sahen sich verzweifelt an. „Bitte, verlasst diesen Ort. Hier liegen all unsere zerbrochenen Träume begraben. Es ist das Beste für euch, Anna! Dan!“, rief der rothaarige Junge. Er konnte kaum seine Gefühle zurückhalten. Ohne ein Wort marschierte Anna los. Mit weinenden und schmerzgerissenen Blick folgte sie Nadira. Dan brach zusammen. Er heulte.

Riccardo tappte zu ihm. „Dan, sei tapfer! Finde einen Beamten, er wird dir weiterhelfen“, versprach das Musiktalent und tröstete seinen jungen Freund. Augenblicklich nahm der blonde Junge mit den verkrüppelten Fingern Reißaus. Selbst ohne Schuhe rannte er wie der Wind.

Ill holte tief Luft. „Lebt wohl...“, flüsterte er und sank seinen Kopf. Marco schlich zu seinem Freund. „Und jetzt?“, flüsterte er Leon ins Ohr. Und jetzt? Was jetzt? Ich habe keine Ahnung. Ill sprang hinunter. „Es tut mir leid, dass ihr da mitreingezogen wurdet“, hob der Junge gleich an.

„Schon in Ordnung“, gab Leon zurück. „Ill“, meldete sich Riccardo. „Was hast du jetzt vor?“ Nachdem sich Ill die Tränen abwischte, blickte er starr zum Himmel. „Es tut mir leid, Judal. Aber den Phoenix Clan kannst du nicht mehr retten...“

„Ill?“, wiederholte das Genie. Der Junge mit den feuerroten Haaren stolzierte schließlich zum Rest der Gruppe. „Als Erstes müssen wir die Zelte abbauen. Danach versiegeln wir den Geheimgang für immer“, antwortete der alte Anführer. Langsam kam seine gewöhnliche Art zurück. „Warum willst du das machen?“, fragte Leon leicht verwundert.

„Ich möchte alles, was wir damals aufgebaut haben, niederreißen. Es soll nur noch die Spur von diesem Lager übrigbleiben“, erzählte Ill und schloss für eine Weile die Augen. „Was meinst du?“, fragte Leon Riccardo. „Ich denke, dass er die Zelte abbauen will, aber sie gleichzeitig hier liegen lassen“, überlegte das Musiktalent.

„Okay, dann fangen wir lieber mal an. Es stehen hier einige Zelte rum!“, motivierte Marco und klatschte in die Hände. „Moment, in den Zelten liegen noch so viele Wertgegenstände. Sollen die hier einfach verrotten?“, schaltete sich Leon ein. „Stimmt. Allerdings kann ich zum Beispiel meinen PC nicht einfach herumtragen. Er muss wohl hierbleiben. Aber ein paar Bücher würde ich gerne mitnehmen“, hob Riccardo an.

Ill wandte sich der Gruppe. „Leon, Marco. Könnt ihr euch kurz gedulden? Ricky und ich werden schnell die Zelte durchsuchen und alles was uns wichtig ist, in unseren Rucksäcken stopfen“, bat der alte Anführer. „Alles klar“, sagten die beiden Trainer. „Komm mit, die Rucksäcke sind in meinem Zelt“, wies Ill seinen besten Freund an.

Es dauerte eine ganze Weile, bis die Suche beendet wurde. Ill und Riccardo verbrachten die restlichen zwei Stunden damit, ihre Habseligkeiten zu sammeln. Währenddessen saßen Leon und Marco am großen Felsen und schauten zu. „Glaubst du es war richtig von mir?“, hob der schwarzhaarige Trainer plötzlich an.

„Was war richtig?“, fragte Marco verwirrt nach. „Die Geschichte von Team Alpha preiszugeben“, flüsterte Leon. „Hörzu, ich denke, dass es richtig von dir war. Ich bin mir sicher, dass Ill auch ohne dich eines Tages durchgedreht wäre. Selbst für ihn war die Verantwortung viel zu groß. Und das kann ihn niemand übelnehmen“, schilderte der blonde Trainer seine Vision.

Leon lächelte. „Da hast du wieder mal recht, danke“, flüsterte er. Die Trainer erhoben sich, nachdem die Waisenkinder auf sie zu kamen. „Wir haben alles Nötige gepackt. Lass uns schnell die Zelte einfach abbauen, bevor die Sonne untergeht“, schlug Ill gleich vor. „Am besten wir nehmen gemeinsam ein Zelt nach dem anderen ins Visier. So sind wir am schnellsten“, erklärte Riccardo.

Hastig marschierten sie zu viert zum pinken Mädchenzelt. Als erstes hoben Leon und Marco den gesamten Zeltvorhang, während Ill und Riccardo auf der anderen Seite anzogen. Nach einigen heftigen Ziehen gelang es ihnen schließlich, das Zelt abzuziehen. Danach nahmen sich das Gerüst auseinander.

Dies taten sie bei jedem Zelt gleich. Nur das große weiße Zelt erwies sich als besonders schwer. Alle vier mussten auf einer Seite stehen, um überhaupt den Zeltvorhang zu heben. Danach hüpfte Leon auf Marco und Ill auf Riccardo auf die Schultern. Die beiden, die oben saßen, versuchten den Vorhang nach oben zu schmeißen. Nach einigen Fehlschlägen gelang es ihnen doch noch.

Hastig hüpften sie zur anderen Seite. Währenddessen ging langsam die Sonne unter. Erneut bildeten die Jugendliche zwei kleine Räuberleiter. Leon und Ill zerrten mit ganzer Kraft das Zelt hinunter. Dabei flog Leon sogar von Marcos Schultern runter. „Whaa!“, jaulte er und plumpste zu Boden. Besorgt untersuchte Marco seinen Freund. „Bist du verletzt?“, fragte er gleich. Leon richtete sich auf. „Mir geht’s gut, danke“, keuchte er. Nachdem sich alle vergewisserten, dass ihm nichts zugestoßen sei, machten sie sich weiter an das Gerüst.

„Und da geht sie dahin“, murmelte der blonde Trainer. Die hübsche Feuerkugel tauchte unter dem Horizont. Allmählich brach die Nacht ein. Die ersten Sterne begannen zu funkeln. „Puh, das war eine Menge Arbeit“, keuchte Leon. Auch Ill war aus der Puste. „Wir müssen nur noch den Eingang versiegeln“, meinte er. Eine kühle Woge erfüllte das Lager.

Sie stapften durch das bereits nasse Gras, wo sich durch die kühle Luft schon ein paar Matschpfützen bildeten. Mit einem merkwürdigen Gefühl marschierten sie zum Geheimgang. Rasch hüpften sie die schon deutlich zu sehenden morschen Holzstufen hinunter.

Der Geheimgang stand offen. „Anscheinend hat ihn niemand mehr zugemacht“, murmelte Ill finster. „Was hast du denn erwartet?“, flüsterte Riccardo und holte tief Luft. Sie alle zwängten sich durchs Loch. Schlussendlich standen alle in der dunklen Kanalisation. „Ich sehe überhaupt nichts mehr“, jammerte Leon.

Marco schaltete sein Pokétech ein. Das Licht von dem Bildschirm spendete ein wenig Licht. Leon ahmte seinen Freund nach. „Besser als gar nichts“, murmelte der blonde Trainer. „Das ist gar nichts“, entgegnete Leon und blinzelte. „Ruhe, ich muss mich konzentrieren. Marco, leuchte bitte in meinen Rucksack hinein“, forderte Ill plötzlich auf.

Der rothaarige Junge öffnete den alten Rucksack. Während Marco ihm Licht spendete, kramte Ill nach etwas. Schließlich nahm er zwei kleine Gegenstände heraus. „Ricky, halte bitte den Edding“, bat der alte Anführer, „Ich muss die Wand am Rand mit Superkleber beschichten.“

Ich verstehe. Damit will er also den Geheimeingang versiegeln. Coole Idee. Vorsichtig schraubte Ill die Kappe runter. Danach beschmierte er den Rand der Wand. Nun folgte der neuere Geheimgang. Auch dieser wurde mit Superkleber überzogen. Nachdem er die ganze Tube verbrauchte, schoben Riccardo und er die Wände in ihren ursprünglichen Positionen zurück. Danach schmiss Ill die leere Tube weg.

„Bitte den Edding“, forderte der rothaarige Junge auf. Sein Freund überreichte ihm den dicken Stift. Ill schüttelte ein wenig. Danach strich er das schwarze x durch. Auch das große X, welches sich ein paar Schritte daneben befand, wurde durchgestrichen. X x

„Auf nimmer Wiedersehen“, flüsterte Ill schlussendlich. Das Licht vom Pokétech ging aus. Genervt drehte Leon es wieder auf. Für eine Weile sagte niemand etwas. „Und jetzt? Was habt ihr vor?“, wollte Marco wissen und brach das Schweigen. Ill schüttelte den Kopf. „Keine Ahnung“, gestand er offen und ehrlich. Leon seufzte. „Kommt doch einfach zu uns. Das Hotelzimmer wird zwar etwas eng, aber zum Schlafen reicht es“, bot Leon herzlich ein.

Ill und Riccardo lächelten. „Gerne doch. Danke!“, sagten sie. Ein paar Tränen flossen. Ihnen fiel der Abschied von ihrem Lager sehr schwer. Nach all den Jahren die sie dort verbracht hatten, so war nun der Moment des Abschieds gekommen. „Gehen wir“, meinte Leon. Schweigsam marschierte die Gruppe weiter...


Eine kleine Neuigkeit: Es wird bald ein kleines, neues Special geben
Viel Spaß!
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Re: Auf in die Welt

#1310202 von KleinKokuna
07.10.2018, 13:29
Juchhu, ein neues Kapitel von dir :D!

Am Anfang hab ich noch den Eindruck gehabt, dass dieses lediglich eine kleine 'Verschnaufspause' wird, aber weit gefehlt! Jetzt mach ich mir ernsthafte Sorgen um Ill: So wie ich das aufgefasst habe, scheint er den wahnsinnigen Plan von Team Alpha allen ernstes nicht als solchen zu erkennen, sondern wirklich als Chance auf eine bessere Welt anzusehen :o! -Gerade für mich als in solchen Dingen eher pessimistischer Mensch ('Des klappt doch eh net^^.) nur schwer verständlich ;) ...

Und dann der Oberhammer: Er löst einfach so seine Gruppe auf - das zu lesen war echt bitter :/...

Ich hab immer noch dein Special über Indra vom Anfang des Jahres im Hinterkopf, wo du deine sympathische Truppe der Waisenkinder so schön vorgestellt hast und wie sie trotz aller Widrigkeiten zusammengehalten und auch den ein oder anderen schönen Moment erleben durften...

...Und jetzt soll das alles vorbei sein?! 'Danke' an Team Alpha, das sie dies indirekt möglich gemacht haben :down:...

Damit hätten wir noch einen Grund Team Alpha aufzuhalten; ich drück Leon jedenfalls weiterhin die Daumen :x !

Bleibt bloß zu hoffen, dass dies nicht das tatsächliche Ende deiner Gruppe darstellt, aber jedenfalls hast du es wieder geschafft, mich zu überraschen^^. Ich bin darum nach wie vor gespannt, wie es wohl weitergehen wird und auf dein nächstes Special freue ich mich ebenfalls.

In dem Sinne: Hau feste in die Tasten xD!
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Re: Auf in die Welt

#1310219 von Donnerkralle
07.10.2018, 21:06
Vielen lieben Dank für deinen Kommentar! :)

Mir fiel die Trennung ebenfalls sehr schwer, nachdem ich damals bei meinem Special so viel Herzblut in die Gruppe gesteckt hatte ~ ich habe die Gruppe echt gern gehabt.

Früher oder später hätte es einfach passieren müssen. Egal ob Kinder oder Erwachsene, das Leben in Armut ist kein Leben... Jeden Tag ums Überleben kämpfen ist anstrengender als man denkt. Zum Glück bin ich nicht davon betroffen, aber viele andere Menschen immer noch.

Ill hat tatsächlich nach der Offenbarung komplett die Hoffnung verloren. Eigentlich wollte ich nicht so viel Negatives schreiben. Aber wir alle wissen, dass die Realität eben so ist :/

Aber erstmals genug davon. Das Special wird eher in eine fröhlicheren Stimmung gehen. :lol:
Ich hoffe, dass ich genügend Zeit finde, um daran weiterzuarbeiten (und hoffentlich du auch an deiner Story ^^)
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