Schreibe eigene Geschichten über Pokémon und deine Lieblings-Charaktere.

Meine erste Geschichte: Pokém...

#1310557 von Pyro-Trainer
17.10.2018, 16:30
Pokémon - Eine vergessene Ära




Vorwort

Es gab in der Geschichte der Menschen und Pokémon immer wieder Konflikte. Es tobten einst wilde und
schreckliche Kriege, wie der Krieg in Kalos bei dem der König Azett, getrieben von Verlust und Rache,
eine ultimative Waffe erschuf und damit entsetzliche Verbrechen am Leben begann. Der Krieg zweier
Heere aus Menschen und Pokémon um Sir Aaron und seinem Lucario und in der jüngsten Vergangenheit
die Pokémon-Feldzüge. Diese Kriege zeigten immer wieder auf: Wo Reichtum, Macht und die daraus
folgende Raffgier entsteht gedeiht schreckliches...
Doch wurden Pokémon nicht nur in Kriegen für Habgier und eingebildete Kränkungen missbraucht, nein,
sie wurden und werden auch noch heute aus Profitgier und dem streben nach Stärke
und Macht ausgebeutet, wie es Verbrecherorganisationen wie das Team Rocket, Team Galaktik, Team Plasma,
Team Crypto und Team Skull tun. Sie schrecken nicht einmal davor zurück die Pokémon für
Experimente zu missbrauchen. Andere Organisationen wie das Team Flare strebten sogar danach das Leben
an sich aus zu löschen oder wie Team Aqua und Team Magma die Weltkarte durch Zerstörung neu zu zeichnen.
Es gehört leider seid jeher zur Menscheitsgeschichte dazu Fehler zu begehen, nicht daraus zu lernen und
neue Fehler zu machen - oder gar die alten zu wiederholen und sie dabei noch grausamere Dimensionen
annehmen zu lassen...

... doch es war nicht immer so...

Dies ist das Ende des Vorwortes zu der Geschichte. Kommentare jeglicher Art können gerne hier drunter und
zwischen den einzelnen Kapiteln geschrieben werden, ich werde auch dazu dann antworten, da ich die Geschichte
durch die Nennung der jeweiligen Kapitel für alle erkennbar weiter dazu posten werden. Auf diese Art und Weise
kann über die Geschichte diskutiert werden ohne dass man den Überblick verliert. Und nun viel Spaß beim lesen und
beachtet dabei bitte, dass dies meine erste Geschichte ist, welche ich auf Pokefans verfasse!
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Re: Meine erste Geschichte: Po...

#1310558 von Pyro-Trainer
17.10.2018, 16:31
Kapitel I - die Entstehung

Was war zuerst da? Der Mensch oder das Pokémon?
Wie alles so nahm auch die Weltgeschichte einst ihren Anfang. Geht man von der Geschichte der Gläubigen aus
(welche doch sowieso viel schöner ist, als jene der Wissenschaftler) erschuf Gott das Universum, unser Sonnen-
system, bis hin zu unserem wunderschönen Planeten. Doch zunächst nahm Gott Gestalt an.
Er verwandelte einen Teil von sich in ein Ei und so entstand das mysteriöse und erste Pokémon - und somit auch
Lebewesen - unserer Welt, Arceus, auch bekannt als der Schöpfergott in den Legenden der heutigen Sinnoh-Region.
Doch gab es nicht immer die große, gespaltene Weltkarte wie wir sie heute kennen bestehend aus den einzelnen
Ländern oder Regionen wie Kanto mit den Sevii Eiland, Johto, Hoenn, Sinnoh, Einall, Kalos und Alola oder auch
Ransei (die Insel Gottes/Arceus'), Orre, die Inseln von Oblivia, die Orange-Inseln sowie Fiore und Almia. Nein, denn
einst bestand die Welt der Pokémon aus einem großen Kontinent bestehend aus Wüsten, Wäldern und fruchtbarem
Land durchzogen von Seen und großen Flüssen welche ins Meer mündeten welches den Kontinent umgab - vor
dem Zorn der Götter.

Als Ableger Gottes erschuf Arceus in sieben Tagen das Leben. Am ersten Tag erschuf Arceus das Universum um Raum
für seine Vorstellungen und Kreationen zu schaffen. Am zweiten Tag erschuf Arceus die Erde um seinen Kreationen einen
Ort zum leben zu geben, die Sonne um seine künftigen Schöpfungen zu erwärmen auf das Leben gedeihen kann sowie den
Mond und die Sterne um den Bewohnern seines Planeten auch in der Nacht ein schützendes Licht zu spenden.
Am dritten Tag erschuf Arceus das Meer, einen großen Kontinent, die Flüsse, den Boden sowie Pflanzen und Früchte um dem
kommenden Leben Nahrung und fruchtbare Erde zu bieten. Am vierten Tag erschuf Arceus die erste Lebensform und
das zweite mysteriöse Pokémon - Mew. Dieses mausähnliche Pokémon, sinnbildlich basierend auf einem Embryo, sollte die
Gene für alle zukünftigen Kreationen seiner Spezies (Pokémon) in sich tragen und alles Leben miteinander verbinden.
Am fünften Tag erschuf Arceus die Zeit, das Wetter und die Gezeiten. Am sechsten Tag erschuf Arceus 805 weitere
Lebensformen sowie die Elemente Normal, Pflanze, Feuer, Wasser, Elektro, Flug, Gestein, Boden, Eis, Käfer, Gift, Fee,
Drache, Psycho, Unlicht, Kampf und Stahl - welche wir heute als Pokémon-Typen kennen - und teilte sie als Fähigkeiten, T
alente und Eigenschaften auf seine Schöpfungen auf, den Pokémon.
Am siebten Tag erschuf Arceus nichts mehr, da es zufrieden mit seinen Kreationen war. Es ruhte.
Doch Gott sah, dass die Schöpfungen Arceus' gut aber nicht vollkommen waren, woraufhin er die Menschheit erschuf,
eine vollkommen andere Spezies, da er der Meinung war dass den Pokémon etwas fehlte, etwas dass die Menschen ihnen
eines Tages, wenn sie gelernt haben aufrecht zu gehen, in einer harmonischen Symbiose geben können. Und die Pokémon
den Menschen.

Nicht ganz glücklich über die Einmischung Gottes akzeptierte Arceus dennoch die Erschaffung der Menschen und
vertraute darauf, dass Gott, der Ursprung seines eigenen seins und somit auch ein Teil seiner selbst, als Beobachter
seiner Schöpfungen wisse was er tat. Und fortan lebten die Schöpfungen Gottes und Arceus' gemeinsam auf dieser
Welt, auf diesem einen großen Kontinent.
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Re: Meine erste Geschichte: Po...

#1310575 von Pyro-Trainer
18.10.2018, 12:19
Kapitel II - Annährung zur Koexistenz

Im laufe der Jahre, in der die Menschheit nach und nach begann aufrecht zu gehen und ihr Können und
Wissen zu erweitern durch simples entwickeln von Ideen und Handwerk verloren die Pokémon nach und
nach ihre scheu vor den Menschen und begannen sogar im laufe der weiteren Jahrzehnte und Jahrhunderte
sie mit ihren Fähigkeiten zu unterstützen. Große Onix und mächtige Rihorn halfen ihnen beim Bau ihrer
Unterkünfte in dem sie Höhlen in den Bergen bohrten, die Sichlor inspirierten mit ihren Sicheln die Menschen
bei der Ernte, die Rotomurf beim anlegen von Feldern zur Aussaat weiterer Früchte. Obwohl die Menschen
dies noch aus der Distanz beobachteten aus leichter Furcht und Verunsicherung vor ihrer Stärke und Fähigkeiten,
nahmen sie die Geschenke der Pokémon mit der Zeit dankbar an und nutzen während der nächsten Jahre
das gesehene aus und entwickelten nach dem Vorbild der Fähigkeiten der Pokémon Werkzeuge zum Ackerbau,
Hausbau, zum beschaffen von Materialien wie Holz und Steine und auch Werkzeuge zur Weiterverarbeitung.
Arceus allerdings betrachtete diese Entwicklung mit weniger wohlwollen, da es befürchtete dass die
Menschen eines Tages anfangen könnten die Pokémon zu dominieren, ihnen ihre Freiheit zu rauben und für
ihre Zwecke als Nutztiere zu halten. Während Arceus die Entwicklungen mit großen bedenken aus der Ferne
beobachtete trug der Plan Gottes nun Früchte. Denn die Menschen, seine Schöpfung, lernten von den Pokémon.
Sie lernten wie sie optimal von dem lebten was die Natur ihnen bot, sie lernten wie sie die Früchte und
Gemüsesorten selbstständig anbauen und ernten konnten und trotzdem halfen ihnen die Pokémon und wenn es
nur darum ging dass einzelne Gruppen von Wasser-Pokémon wie die Quapsel oder Marill die Felder
bewässerten, oder die Feuer-Pokémon ihnen in den Wintermonaten zeigten, dass sie ihre Nahrung auch erhitzen
können um sich damit zu wärmen. Vor lauter Dankbarkeit begannen die Menschen auch sofort damit ihre
Erzeugnisse mit den Pokémon zu teilen und mit den Jahren entstand genau diese Symbiose, welche sich Gott
erhofft hat.

Fortan fingen die Menschen und Pokémon also an sich nicht nur gelegentlich zu helfen und voneinander zu lernen,
nein, sie begannen zum gegenseitigen Vorteil eng miteinander zu leben. Es gab allerdings auch Gruppen und Arten
von Pokémon welche so dachten wie ihr Schöpfer Arceus und blieben der Harmonie zwischen Mensch und Pokémon
fern und bewohnten distanziert von all dem die Flüsse, das Meer, Höhlen, Wälder und Thäler aber auch Vulkane
und den Himmel. Während Gott sich am zusammen leben von Mensch und Pokémon erfreute, fing Arceus immer mehr
an daran zu zweifeln, es fühlte sich von Gott ein Stück weit hintergangen, griff er doch in sein Werk ein. Arceus
fürchtete die Kontrolle über seine Kreationen zu verlieren, es fürchtete dass sich die Pokémon den Menschen zu
stark unterordneten, dass die Menschen eines Tages anfangen würden die Fähigkeiten seiner Schöpfung aus zu nutzen.
So beschloss es seine Schöpfung zu verbessern und schenkte den Pokémon die Fähigkeit sich weiter zu entwickeln
um größer und kräftiger zu werden damit sie sich im Zweifelsfall gegen die Menschen durch zu setzen können.
Es distanzierte sich auch immer mehr von Gott und schuf sich selbst siebzehn Tafeln der Macht, die ihm die Macht aller
Pokémon-Elemente gaben um diese zu kontrollieren.

Im weiteren Verlauf der nächsten Jahrzehnte begannen die Menschen damit, die Pokémon immer mehr in ihrer
Arbeit ein zu binden, sie nutzen auch ihre Entwicklungen und die somit stärkeren Fähigkeiten dazu arbeiten zu
vollrichten welche sie aufgrund ihrer körperlichen Grenzen nicht bewältigen konnten - aber ohne sie zu unterwerfen,
denn auch die Pokémon, welche sich dazu entschlossen mit ihnen zusammen zu leben, profitierten enorm von
der Symbiose. Sie lebten dennoch einfacher und angenehmer als die Pokémon, welche sich für ein Leben unter
sich in der wilden Natur entschieden. Die Pokémon erledigten arbeiten, welche die Menschen nicht vollrichten konnten
und die Menschen vollrichteten arbeiten welche die Pokémon nicht tun konnten. Dies war genau das Leben, welches
sich Gott auf dieser Erde gewünscht hatte. Um seine Beziehung zu Gott nicht zu gefährden, aber mit dem festen
Willen die Pokémon als dominante Spezies dieser Welt zu wissen, ließen Arceus und Gott sich auf einen gegenseitigen
Kompromiss ein, denn beide wollten die Harmonie zwischen ihren Kreationen nicht zu zerstören.
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Re: Meine erste Geschichte: Po...

#1310609 von KleinKokuna
21.10.2018, 10:36
Oh yeah, eine neue FF - frisches, junges Blut für den Fanfiction-Bereich :evil: :P !

Ist aber wirklich eine schöne FF bis jetzt, die sich gut und übersichtlich lesen lässt. Quasi eine Pokémonversion der Schöpfungsgeschichte mit einigen klasse und interessanten Einfällen, wie zum Beispiel das Gott Arceus - den 'Gott' der Pokémon' - erschaffen hat. Die Idee gefällt mir sehr gut, genauso, wie du das Verhältnis der Beiden 'Gottheiten' zueinander und ihrer Taten - vor allem wie Arceus die Eingriffe von Gott in sein Werk sieht - beschrieben hast, was mich schon ein wenig an die griechische Götterwelt erinnert^^.

Für eine allererste Geschichte ist sie auf jeden Fall äußerst gelungen und ich werden auf jeden Fall dranblieben :). Oder um es kurz und prägnant auf fränkisch auszudrücken: 'Des bassd scho alles.' xD
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Re: Meine erste Geschichte: Po...

#1310610 von Pyro-Trainer
21.10.2018, 11:03
KleinKokuna hat geschrieben:Oh yeah, eine neue FF - frisches, junges Blut für den Fanfiction-Bereich :evil: :P !

Ist aber wirklich eine schöne FF bis jetzt, die sich gut und übersichtlich lesen lässt. Quasi eine Pokémonversion der Schöpfungsgeschichte mit einigen klasse und interessanten Einfällen, wie zum Beispiel das Gott Arceus - den 'Gott' der Pokémon' - erschaffen hat. Die Idee gefällt mir sehr gut, genauso, wie du das Verhältnis der Beiden 'Gottheiten' zueinander und ihrer Taten - vor allem wie Arceus die Eingriffe von Gott in sein Werk sieht - beschrieben hast, was mich schon ein wenig an die griechische Götterwelt erinnert^^.

Für eine allererste Geschichte ist sie auf jeden Fall äußerst gelungen und ich werden auf jeden Fall dranblieben :). Oder um es kurz und prägnant auf fränkisch auszudrücken: 'Des bassd scho alles.' xD


Ich bedanke mich für das nette Feedback :) Ich überlege schon echt lange wegen einer Geschichte, aber irgendwie ist mir bis dato nichts eingefallen :tja: Was die aktuelle betrifft habe ich jede Menge Ideen im Kopf, die noch sortiert gehören, aber gedanklich steht Kapitel III bereits soweit. Da ich besonders auf Mythen und Legenden im Bereich der Pokémon stehe und auch gerne Pokémon einsetze, welche auf solche basieren hab ich mich einfach mal davon inspirieren lassen.
Mal sehen wie viele Kapitel es werden, geplant sind mindestens 6 :)

Leider kann ich das nicht so schön in Form bringen wie viele andere User.
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Re: Meine erste Geschichte: Po...

#1310636 von Pyro-Trainer
23.10.2018, 12:34
Kapitel III - Die Geburtsstunde der Götter

Arceus sah ein, dass Gott die Menschheit schuf damit sie nicht nur die Welt erweitern und bereichern,
sondern auch zur gegenseitigen Unterstützung zwischen Mensch und Pokémon. Es wollte allerdings nicht,
dass die Menschen seine Spezies irgendwann dominieren würden und auch Gott wollte nicht, dass die
Pokémon die Menschen dominieren, allerdings, nach einiger Zeit der Abgeschiedenheit und der Beratung
willigte Gott ein, dass Arceus die Fähigkeiten ausgewählter Pokémon verstärkt um die Natur und das Leben
im Gleichgewicht zu halten. Sie sollten für beide Seiten schützend zur Seite stehen, das Leben schützend
und behutsam überwachen und nicht kontrollieren.
So selektierte Arceus seine Schöpfungen, wählte bestimmte Gruppen von Pokémon aus nahm ihre Leben -
bis auf jeweils eines. Diese auserwählten Pokémon wurden im Gegenzug, wie Arceus selbst, mit einem
natürlichen ewigen Leben gesegnet und bekamen die Macht die Elemente zu manipulieren und sogar teilweise
zu erschaffen und zu kontrollieren. Doch nicht nur die physischen Elemente wurden bedacht, sprich jene welche
man gewissermaßen sehen und auch physisch wahrnehmen konnte. Auch allgegenwärtige Dinge wie Leben, Tod,
Raum und Zeit wurden von Arceus berücksichtigt.
Arceus nahm seine Gruppe von Auserwählten zu sich und offenbarte sich zum ersten Mal den Menschen und
den Pokémon, lebte es doch bisher zurück gezogen im Hintergrund, abgeschieden von all den Dingen auf
dem großen Kontinent der Welt. Es bekam von Gott die Fähigkeit die menschliche Sprache zu sprechen um
ihnen den Sinn seines Handelns näher zu bringen. Eingeschüchtert von der Präsenz Arceus' und dieser
unbekannten, großen und mächtigen Pokémon versammelten sie sich, zusammen mit allen anderen Pokémon
und ließen sich die neuen Herren der Elemente präsentieren.

Zuerst widmete es sich den Grundelementen. Die Macht über das Land, sogar über das Terraforming wurde Groudon
übertragen. Mit dieser Kraft sollte es in der Lage sein die Erde zu kontrollieren, ihr Stabilität zu sichern und, wenn
es benötigt wird, neuen Raum zum leben zu erschaffen. Herr über das Wasser, sprich über die Seen, die Flüsse und das
Meer wurde Kyogre. Es sollte das Wasser im Gleichgewicht halten, den Kontinent vor Überflutungen bewahren.
Gebieter über die Lüfte, den Wind und den Himmel wurde Rayquaza und nicht nur das: Es sollte auch sicherstellen,
dass die Mächte über das Land und über das Wasser stehts und ständig im Gleichgewicht bleiben und diese Waage
notfalls korrigieren. Die Kontrolle über das Element des Eises bekam das Flug-Pokémon Arktos. Dieses bekam die Aufgabe
zu getragen, den Winter zu kontrollieren, auf dass die fruchtbaren Pflanzen und Böden mit Schnee und Eis bedeckt werden
damit sie ruhen können. Lavados hingegen war für die natürliche Wärme innerhalb der Sommer-Tage zuständig, sein Flug
sollte den kalten Winter hinfort tragen und die Luft durch den Schlag seiner Flügel erwärmen. Das Pokémon Zapdos sollte
den Blitz, den Donner und somit auch den natürlichen Niederschlag kontrollieren. Als Wächter über diese drei Flug-Pokémon,
so war Gottes Bedingung - jeweils einen Wächter und notfalls Richter zu bestimmen - wurde Lugia auserkoren, welches
diese drei Pokémon und somit wichtigen Aufgaben im Kreislauf des Lebens in ewiger Harmonie halten sollte.
Zur Unterstützung dieser Elemente wurden zusätzlich Regigigas, Regirock, Regice und Registeel installiert um die
physische Welt zusammen zu halten.
Um das Leben an sich zu kontrollieren und einen immerwährenden Fortbestand zu sichern ernannte Arceus Xerneas,
welches von den Menschen als "Gott des Lebens" fortan verehrt wurde. Xerneas bekam somit die Gabe alles was lebt mit
Vitalität zu erfüllen und das Leben an sich aufrecht zu erhalten. Doch wo es Licht gibt, da gibt es auch Schatten und
diese Rolle sollte Yveltal erfüllen, ein Pokémon welches von Mensch und Pokémon gleichsam gefürchtet wurde als den
"Gott des Todes und der Zerstörung". Yveltal sollte die unheilbar kranken von ihren Qualen erlösen und auf die "andere
Seite" überführen sowie die Population an sich kontrollieren. Es sollte sicher stellen, dass alles was lebt auch eines
Tages stirbt, damit ihre sterblichen Überreste den Boden nähren und somit dem Leben und der Natur wieder etwas zurück
geben. Der Hüter dieser beiden Kräfte wurde Zygarde als der Beschützer des Ökosystems und des natürlichen Gleichgewichtes.
Es soll darüber wachen, dass das Leben (Xerneas) und der Tod (Yveltal) in einer gerechten und unparteiischen Symbiose
agieren und für Ordnung sorgen, sollten diese Kräfte aus dem Gleichgewicht fallen.
Doch gab es auch noch die Dimensionen Raum und Zeit, diese große und verantwortungsvolle Aufgabe bekamen Dialga, Palkia
und Girantina übertragen. Dialga bekam die Verantwortung über die Zeit übertragen, auf dass es einen gesunden
Zeit-Rhythmus gewährleisten kann und gegebenenfalls durch die Zeit selbst reisen kann um Katastrophen ab zu wenden
oder ungeschehen zu machen. Palkia hingegen bekam die Kontrolle über das Gefüge des Raumes um die Stabilität der
Welt und des Universums gewährleisten zu können. Girantina wurde zum Wächter dieses Duos ernannt und beherrschte die
Fähigkeit eine Zerrwelt zu erschaffen, ein Paralleluniversum um mögliche Bedrohungen dorthin verbannen und einschließen
zu können, dies sollte auch zur Bestrafung für besonders schwere vergehen dienen.
Da es auch noch die Nacht und den Tag gab wurden Lunala und Solgaleo in den höheren Status berufen. Lunala als Wächter
des Mondes und Hüter der Nacht und Solgaleo, umgekehrt als Wächter der Sonne und Hüter über den Tag. Gemeinsam mit
Dialga kontrollierten sie den zeitlichen Tagesablauf.

Es wurden von Arceus allerdings nicht nur Pokémon ernannt welche die allgegenwärtige Welt kontrollieren und behüten
sondern auch Pokémon welche die Bewohner des Kontinents direkt umsorgen und beschützen, also gleichermaßen
Menschen und Pokémon. Ho-Oh wurde als "Gott des Glücks bezeichnet, denn es sollte alle Lebewesen zur immer-
währenden Friedenszeit motivieren, dafür spendete es ihnen ewige Glückseligkeit. Cresselia und Darkrai wurden als
"Götter der Träume" verehrt aber auch gefürchtet, den Cresselia schenkte schöne Träume und Darkrai als
Bestrafung finstere Alpträume. Als Pokémon der Attribute, oder von den Menschen "Götter der Attribute" genannt wurden
Selfe, Vesprit und Tobutz auserwählt. Selfe sollte den Menschen und Pokémon Wissen vermitteln, Vesprit das Mitgefühl
und Tobutz die Stärke. Vier weitere Pokémon wurden von Arceus auserkoren die Menschen und Pokémon vor den Dingen
zu schützen, vor denen sie sich selbst nicht verteidigen konnten - Viridium, Terrakium, Kobalium und Keldeo. Dieses
Quartett bildete die Gemeinschaft der "Ritter der Redlichkeit" oder "Schutzgötter", wie sie von den Menschen genannt
wurden. Und zu guter Letzt entschied sich Arceus noch dazu, drei weitere Pokémon zu ernennen welche von den
Menschen als "Erntegötter" bezeichnet wurden: Boreos, Voltolos und Demeteros. Diese sorgten stehts und ständig
für fruchtbare Böden, Bestäubung der Blüten durch den Wind und für bewässerte Felder.

Arceus empfand sein Werk nun als vollständig und perfekt, war er doch davon überzeugt, dass seine Pokémon nun
rundum geschützt waren, durch die Präsenz der "Götter" durch die auch die Menschen dankbar und demütig, vor allem
auch erfürchtig lebten. Doch Gott beunruhigte dies zu tiefst, denn aus großer Kraft folgt große Verantwortung und
nicht nur das - es bringt Furcht mit sich und aus Furcht können die schrecklichsten Dinge wachsen...
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Re: Meine erste Geschichte: Po...

#1310700 von Donnerkralle
26.10.2018, 11:05
Ich finde es klasse, dass du auch noch hier mitwirkst. Du bist ein sehr aktiver User, man findet dich eigentlich überall ^^

Deine Geschichte ist gut gelungen und flüssig zu lesen. Dieses Konzept ist ziemlich interssant. Die Beschreibung von der Erschaffung des Universums ist große Klasse. Man merkt, dass du viele Ideen hast.

Ich finde Arceus wirklich cool als Pokèmon - so eine Gottheit ist für mich immer faszinierend.

Bleib auf jeden Fall dran und deine Geschichte wird sich weiterentwickeln. Ich freu mich schon auf weitere Kapiteln. :lol:
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Re: Meine erste Geschichte: Po...

#1310701 von Pyro-Trainer
26.10.2018, 11:25
Donnerkralle hat geschrieben:Ich finde es klasse, dass du auch noch hier mitwirkst. Du bist ein sehr aktiver User, man findet dich eigentlich überall ^^

Deine Geschichte ist gut gelungen und flüssig zu lesen. Dieses Konzept ist ziemlich interssant. Die Beschreibung von der Erschaffung des Universums ist große Klasse. Man merkt, dass du viele Ideen hast.

Ich finde Arceus wirklich cool als Pokèmon - so eine Gottheit ist für mich immer faszinierend.

Bleib auf jeden Fall dran und deine Geschichte wird sich weiterentwickeln. Ich freu mich schon auf weitere Kapiteln. :lol:


Danke :) Das liegt dran, weil ich mich für viele Dinge rund um Pokémon interessiere. Und auf Grund von Krankheit hab ich
in dem Sinne nichts groß anderes und das macht mir Spaß :) Auch Dir danke für das Feedback, ich persönlich finde das
3. Kapitel etwas schleppend durch die Aufzählungen aber naja, trotz zig mal um schreiben vorab bekomme ich es nicht besser
hin :tja: Kapitel IV ist im Gedanken auch bereits sortiert, geht jetzt nur noch an's auf schreiben und ab schreiben.
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Re: Meine erste Geschichte: Po...

#1311002 von Pyro-Trainer
11.11.2018, 12:20
Kurze Info an die hoffentlich fleißigen Leser :)

Das nächste Kapitel ist nicht vergessen, es wird bald folgen, im Moment leide ich leider unter
akutem Zeitmangel :( :tja: Ich möchte hier nicht einfach was dahin klatschen, zudem komme
ich langsam an dem Punkt an dem Vorwort, Name der Geschichte und die Geschichte selbst eine
erkennbare Verbindung zueinander aufbauen.

Ich entschuldige mich für das warten und bedanke mich für die Geduld :)
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Re: Meine erste Geschichte: Po...

#1315358 von Pyro-Trainer
15.05.2019, 19:09
Kapitel IV - Aus Furcht entsteht Grauenvolles

Es gingen viele Jahrzehnte in's Land voller Ertrag und Glückseeligkeit, war das Leben zwischen Mensch und
Pokémon doch gesichert. Behühtet von den damaligen Göttern (heute bekannt als Legendäre oder Mysteriöse
Pokémon) wuchs und gedeihte das Leben auf der Erde, selbst in harten Zeiten, als die Erträge durch Dürreperioden
mehr als dürftig ausfielen sorgten die Erntegötter dafür, dass es dennoch genug Nahrung gab. Demetreos machte
den Boden fruchtbar, Boreos streute durch zarte, kontrollierte Winde neue Samen über die Felder während Voltolos
das Wetter manipulierte um die Äcker mit Regen zu bewässern. Aber dennoch fühlten sich die Menschen von ihren
Göttern im Stich gelassen, sie wurden verängstigt und beunruhigt. Sie sorgten sich, ob der Sonnengott Solgaleo
zornig auf sie sei, ob er absichtlich diese langanhaltende Dürre herbei führte auf dass sie verhungern müssen,
Seen und Flüsse vertrocknen damit sie verdursten müssen. Sie fragten sich, ob auch der Gott der Lüfte, Rayquaza,
diesen für sie so schädlichen Umstand unterstützen würde, in dem es verhindert dass die Regenwolken zu ihnen weiter
ziehen? Dabei vergaßen sie, wie groß die Welt ist, dass selbst die Götter nicht überall zu gleich präsent sein können.
Sie vergaßen die Gutmütigkeit und die Hilfe der Erntegötter, welche man als Selbstverständlich an erkannte.
Furcht und Misstrauen durchzogen die Tage und Nächte und vergifteten über die Wochen, Monate und Jahre die
Gedanken und Herzen der Menschen. Längst fürchteten sie die Macht der Pokémon, fühlten sich von ihnen eingekesselt,
sie hatten Angst davor ihre Freiheit zu verlieren und dort wo die Angst ihre Saat zerstreut gedeiht schreckliches.
Aus der Angst der Menschen entstand großer Zorn auf die Pokémon, jener Zorn motivierte sie zu schrecklichen Gedanken
und Taten.

In den von Lunala, dem Gott des Mondes und der Nacht, bewachten Nächten schürten die Menschen die Feuer, sie
lernten mit den Jahren aus ihren Werkzeugen Waffen zu machten. Sie rodeten die Wälder um aus dem Holz ihre
Feuer zu schüren und Formen zu schnitzen, sie schürften in den Bergen nach Erzen um diese ein zu schmelzen und
in Form zu gießen - ja, sie verbrachten viele Tage und Wochen damit Waffen zu schmieden, denn sie sahen es als
zwingend notwendig an ihre Länder, sogar ihr Sein notfalls mit Gewalt zu verteidigen. Arceus war zu tiefst erzürnt über
die Entwicklung der Menschen, selbst Gott wollte von all dem nichts wissen, war er doch der Meinung kein Richter zu
sein. Er wollte der Natur erlauben ihren Verlauf selbst zu bestimmen, was bei Arceus auf enorm viel unverständnis stieß.
Da es natürlich nicht tatenlos zusehen wollte, wie seine Schöpfung unterjocht wird - möglicherweise stirbt, gab es
den Pokémon eine weitere Fähigkeit neben der Möglichkeit sich weiter zu entwickeln und zwar das, was wir heute als
Attacken kennen. Gott sah auch diese Entwicklung unter großer Besorgnis zu, denn anstatt zu versuchen den Menschen
ihre Furcht zu nehmen, ihnen einen besseren Weg auf zu zeigen schürte Arceus ihre Furcht durch die neuen Fähigkeiten für
seine Schöpfungen...
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