Schreibe eigene Geschichten über Pokémon und deine Lieblings-Charaktere.

Ein Oneshot zu Splatoon...

#1317282 von Cyber_Trevenant
01.08.2019, 06:40
So... Da mir jetzt schon zwei Leute* sagen, dass meine kleinen Stories gut sind...
...hab ich meine neueste jetzt einfach hier reingesetzt.
Das hier ist ein Oneshot zum Splatoon-Manga. Natürlich kommen auch Sachen vor, die weder im Spiel noch im Manga so sind.

Die Story spielt ein paar Monate(?) vor den Geschehnissen im ersten Splatoon-Spiel. Und falls jemand den Manga kennt: Es geht darum, wie Diver zu Team Pink gekommen ist.

* Klingt nicht viel, aber wenn man bedenkt, dass ich nur zu einer Person regelmäßigen Kontakt habe...

Ich glaub, ich hab sie abgehängt...
Piranha ließ sich auf einer Bank nieder, die vor einem kleinen Teich stand. Er hatte keine Ahnung, wo er jetzt war. In einem Park, ja, aber sonst keine Ahnung. Und er wusste auch nicht, wo er hin sollte.
Zurück zur Organisation konnte er nicht - nicht nachdem er ihren Plan, den großen Elektrowels zu stehlen, an Aioli und Limone verraten hatte. Sie hatten ihm nicht geglaubt und ihn sogar angegriffen - kein Wunder, schließlich wurde er in Inkopolis wegen Diebstahl, Belästigung und Körperverletzung gesucht -, doch das hielt seine ehemaligen Verbündeten - allesamt Inklinge, die sich auf die Seite der Oktarianer gestellt hatten - nicht davon ab, ihn zu jagen. Wenn sie ihn erwischten, würden sie ihn töten, da war er sich sicher.
Und er hatte keinen Ort, an den er gehen konnte.
Niemanden, der ihm helfen konnte.
Er war ganz auf sich allein gestellt.
Piranha stand auf und atmete einmal tief durch. Dann traf er eine Entscheidung.
Er zog seine Piranha-Schnürer und seinen Zekko-Hoodie aus und warf beides ins Wasser. Einen Moment lang überlegte er, ob er auch seinen Schnorchel reinwerfen sollte, ließ ihn aber letztendlich doch auf. Dann drehte er sich um und lief weiter. Irgendwohin. Hauptsache, weg von allem.

Als ihm die Puste ausging - er war fast die ganze Nacht über gerannt -, fand Piranha sich an einem Strand wieder. Er setzte sich in den weichen Sand und versuchte, wieder zu Atem zu kommen, während er sich umsah. Ihm fiel ein Haus auf, das ganz in der Nähe des Strands stand. Jemand hatte ein Surfbrett an die Außenwand gelehnt.
Wieso baut man sich hier ein Haus? Hier ist doch nichts außer Sand und Wasser... Naja, egal. Solange er sich darin verstecken und ausruhen konnte. Er schlich zum Haus und griff nach der Türklinke.
Es war nicht verschlossen.
Welcher Idiot lässt sein Haus denn nachts offen? Sicher, das ist hier am Arsch der Welt, aber trotzdem... Nun, für Piranha war es ein Glücksfall. Er hätte das Schloss auch knacken können, aber das hätte wieder Zeit gekostet.
Er schloss leise die Tür hinter sich und sah sich in dem Haus um. Das Erdgeschoss schien ein einziger großer Raum zu sein. An einer Wand standen große Lautsprecher, auf die jemand pinkfarbene Musiknoten gemalt hatte, und es gab einige hohe, runde Tische. Das Haus hatte sogar einen Bartresen.
"Ist das hier 'ne private Disco oder was?", murmelte Piranha, als er hinter den Tresen ging und sich die paar Flaschen im Regal ansah. Er entdeckte eine fast leere Flasche, die offenbar Cola enthielt, und nahm sie an sich. Als er den Deckel öffnete, fiel ihm auf, dass ein paar Messer in einem Fach unter dem Tresen lagen. Nachdem er die Cola ausgetrunken hatte, griff er in das Fach und zog ein kleines Messer daraus hervor. Mit einer Waffe fühlte er sich gleich etwas sicherer.
In der Ecke neben den Lautsprechern gab es eine Tür. Piranha schlich mit gezücktem Messer zu der Tür und öffnete sie. Dahinter war eine Treppe, die offensichtlich ins Obergeschoss führte. Er ging die Treppe leise hoch, um sich oben umzuschauen.
Er sah einen langen Flur mit sechs Türen. An den drei linken Türen klebten Schilder, auf denen "Gästezimmer" stand. Piranha schaute leise in allen drei nach, aber sie waren leer. Dann wendete er sich den anderen drei zu. Das erste war offensichtlich ein Badezimmer. Piranha beschäftigte sich nicht weiter damit und schloss die Tür wieder.
Der zweite Raum war ein kleines Schlafzimmer. Ein großes Bett, das ohne Probleme Platz für zwei bieten würde, stand an der hinteren Zimmerwand. An der Wand hingen mehrere Fotos - so weit Piranha es in dem halbdunklen Raum erkennen konnte. Ein Inkling mit pinkfarbenen Tentakel lag von ihm abgewandt in dem Bett und schlief.
Piranha schlich leise rein, um ihn nicht zu wecken, und zückte das Messer. Wenn er ihn im Schlaf tötete und die Leiche ins Wasser warf, war er auf jeden Fall für eine Weile sicher hier. Er könnte es wie einen Surfunfall aussehen lassen - wegen der Surfbretter am und im Haus nahm er an, dass der andere Inkling surfte.
Piranha drückte dem schlafenden Inkling das Messer an die Kehle. Dann zögerte er. Werde ich jetzt echt zum Mörder...?
Plötzlich drehte der andere Inkling sich um. Bevor Piranha reagieren konnte, wurde er heftig in den Bauch getreten. Er würgte und brachte die gerade getrunkene Cola wieder zutage, bevor er zu Boden ging. Er setzte sich mühsam auf und schaute zurück zum Bett, aber der andere Inkling war verschwunden.
Verdammt! Ich hab zu lang gezögert...
Er nahm das Messer vom Boden und stand auf. Als er das Zimmer verließ und sich zur Treppe wandte, drückte ihm jemand etwas gegen den Hinterkopf.
"Wer bist du und was machst du in meinem Haus?" Die Stimme klang leicht nervös.
Piranha ließ die Hand mit dem Messer sinken und trat einen Schritt vor, damit der Druck von seinem Kopf verschwand, bevor er sich umdrehte.
Der Inkling, den er im Schlaf hatte umbringen wollen, stand jetzt vor ihm. Er hielt einen .52 Gallon, den er auf ihn richtete, und starrte ihn aus pinkfarbenen Augen an. Seine entschlossene Körperhaltung stand in ziemlichem Widerspruch zu seiner nervösen Stimme.
Piranha erwischte sich dabei, wie er den Körper seines Gegenübers eingehend betrachtete - er trug nur seine Shorts -, und schüttelte den Kopf. Solche Gedanken konnte er jetzt echt nicht gebrauchen.
"Bin schon weg", lenkte er ein, hob die Hände und ließ das Messer fallen. Dann ging er, so schnell er konnte, rückwärts zur Treppe. "Du hast mich nie gesehen, klar?" Sein aus seiner Sicht ohnehin schon peinlicher Abgang wurde noch peinlicher, als er auf der Treppe ausrutschte und abstürzte.
Das Letzte, was er hörte, bevor er das Bewusstsein verlor, war, wie das Glas seiner Taucherbrille splitterte.

Irgendwas ist an meinem Handgelenk. Das war das Erste, das Piranha bemerkte, als er das Bewusstsein wieder erlangte. Als er die Augen öffnete, sah er, dass er neben einem Himmelbett saß - es war eins der Gästezimmer. Sein rechtes Handgelenk war von einer Handschelle umschlossen, die andere war am Bettpfosten befestigt.
"Ah, wieder wach?"
Eine leicht spöttische und irgendwie melodische Stimme ließ Piranha aufschrecken. Er schaute auf und sah, dass der fremde Inkling auf dem Bett saß und auf ihn herabschaute. Er hatte sich in der Zeit, in der Piranha bewusstlos war, ein dunkelrosanes Schirmband aufgesetzt und ein schwarzes T-Shirt übergezogen.
"Glaub mir, wenn ich irgendwo in diesem Haus einen Stuhl hätte, hätte ich dich daran gefesselt." Er tat das Ganze mit einer Handbewegung ab und hielt Piranha ein Handy vor die Nase. "Das bist doch du, oder?"
Piranha schaute auf den leuchtenden Handybildschirm und sah die Fahndungsbilder, mit denen die Polizei nach ihm suchte.
Als er die Bilder anstarrte, lief ihm ein eiskalter Schauer über den Rücken. Verflucht! Der Kerl weiß, wer ich bin! Jetzt würde er bestimmt die Polizei rufen. Dann würde man ihn verhaften und ins Gefängnis stecken. Er wollte nicht in den Knast. Da würde er lieber direkt zur Organisation zurückkehren und sich eine Kugel in den Kopf jagen lassen.
Er unternahm einen verzweifelten Anlauf, obwohl er damit rechnete, dass es jetzt eh vorbei war.
"Bitte ruf nicht die Polizei!", flehte er ihn an. "Ich will nicht in den Knast! Ich tu auch alles, was du willst!" Beim letzten Satz hob der andere Inkling die Augenbrauen, sagte aber nichts.
Dann stellte er ihm eine Frage, mit der Piranha nie im Leben gerechnet hätte.
"Was hältst du von Revierkämpfen?"

"Was hältst du von Revierkämpfen?"
Piranha starte den anderen Inkling mit offenem Mund an. Hat er mich das gerade echt gefragt?
Ehrlich gesagt interessierte er sich schon seit ein paar Jahren für die Revierkämpfe, die die anderen Inklinge regelmäßig austrugen, aber die Organisation hatte ihnen verboten, daran teilzunehmen oder auch nur zuzuschauen.
"Äh... ich... was?"
Der andere Inkling rollte mit den Augen. "Weißt du etwa nicht, was ein Revierkampf ist?"
"Natürlich weiß ich das!", fuhr Piranha ihn an und drehte sich blitzschnell zu ihm um, was postwendend mit einem heftigen Ruck an seinem Handgelenk bestraft wurde, als er seinen Arm dabei weiter vom Pfosten entfernte. Als der andere zurückwich und seinen .52 Gallon zückte, atmete er einmal tief durch und fuhr in einem ruhigeren Ton fort: "Ich kapier nur nicht, wieso du mich das jetzt fragst."
"Nun, vor ein paar Tagen ist einer meiner Teampartner abgesprungen und ich muss den Platz irgendwie füllen."
Piranha runzelte verwirrt die Stirn. "Und da fragst du jemanden, der gerade in dein Haus eingebrochen ist und dich umbringen wollte?"
Der Inkling vor ihm zuckte mit den Schultern. "War ja nur ein Vorschlag. Wenn du nicht willst..."
"Bin dabei!"

"Hier können wir ungestört trainieren."
Piranha - er trug nun ein rotes Hawaiihemd mit verschiedenen Logos und weiße Sneaker, die der andere ihm zum Anziehen gegeben hatte - und der andere Inkling standen vor einem verlassenen Skatepark. Das Gelände darum war eigentlich abgesperrt, aber der andere Inkling hatte die "BETRETEN VERBOTEN"-Schilder ignoriert und war einfach als Squid durch den Gitterzaun geschlüpft, von dem der Park umgeben war.
"Komm." Der andere Inkling ging am Zaun entlang und winkte ihn zu sich heran. Piranha folgte ihm bis zu einem kleinen Schuppen, der in einer Ecke des Zauns stand. Jemand hatte ein paar Waffen, wie sie wohl auch bei Revierkämpfen genutzt wurden - die meisten davon kannte er noch gar nicht -, auf dem Boden drapiert. An der Wand gegenüber hingen vier leere Tintentanks mit Gurten, die es ermöglichten, sie wie Rucksäcke zu tragen.
"Such dir eine aus", sagte der andere Inkling zu ihm. "Aber sei vorsichtig damit, die sind nur geliehen."
Piranha ließ seinen Blick über die verschiedenen Waffen schweifen. Dann ging er zu einem großen Roller, der an der Wand lehnte, und versuchte ihn hochzuheben. Das Ding war richtig schwer. Als Piranha den Roller nach einigen missglückten Versuchen endlich hochheben konnte, wurde er prompt wieder zu Boden gerissen und verfehlte dabei nur knapp eine der anderen Waffen, die auf dem Boden lagen.
"He, Vorsicht!" Der andere Inkling ging zu ihm und half ihm auf. "Ich krieg echt Ärger, wenn die kaputtgehen!"
Piranha schaute sich erneut um. Dann fiel ihm eine Waffe in der hinteren Ecke des Schuppens auf. Sie erinnerte ihn stark an die Waffe, die er in der Organisation oft genutzt hatte. Er ging hin und hob sie auf, um sie sich genauer anzusehen. Jemand hatte ein Schild mit der Aufschrift "S3 Tintenwerfer" daran geklebt. Er entfernte das Schild und hielt die Waffe hoch.
"Diese hier."
"Gut~♪" Der andere Inkling nahm die Tintentanks von der Wand und verließ den Schuppen. Piranha folgte ihm.
Draußen setzte der andere Inkling einen der Tanks auf, nachdem er die anderen drei auf dem Boden abgestellt hatte. Als er ihn ordentlich aufgesetzt hatte, füllte der Tank sich sofort mit pinkfarbener Tinte. Warum das so war, konnte Piranha sich nicht erklären, aber er war ja auch nicht hier, um die Sachen zu hinterfragen.
Naja, eine Sache wäre da noch.
"Wie heißt du überhaupt?"
Der andere Inkling drehte sich zu ihm um.
"Ich meine, du hast mich nicht verpfiffen und mir sogar dieses Angebot gemacht, aber..."
"Schon gut", winkte der andere ab und hielt ihm seine Hand hin. "Ich bin Aloha. Und wie ist dein Name? Der stand bei keinem der Fotos."
"Piranha."

Eine halbe Stunde danach waren sie längst bereit fürs Training, hatten aber noch nichts dergleichen gemacht.
"Worauf wartest du?", grummelte Piranha ungeduldig.
Bevor Aloha ihm antworten konnte, ertönte eine weibliche Stimme hinter ihnen.
"Aloha! Da bist du ja!"
Piranha drehte sich ruckartig um - wobei er Aloha leicht anrempelte - und sah zwei weibliche Inklinge, die winkend auf sie zugingen. Sie trugen wie er rote Logo-Hawaiihemden. Die, die gerufen hatte, trug eine Brille auf dem Kopf und Sneaker, die farblich auf ihr Hemd abgestimmt waren. Sie hielt etwas versteckt hinter ihrem Rücken. Die andere trug einen Hut und braune Schuhe sowie einen Roller, der nicht ganz so schwer wie der im Schuppen aussah.
"Und wer ist das?", raunte Piranha Aloha leise zu.
Aloha drehte sich zu ihm um. "Das sind meine Teampartnerinnen."
"Was, diese beiden Bit-aua!!!"
Aloha trat heftig gegen Piranhas Schienbein.
"Wofür war das denn?! Und..." Piranha warf einen weiteren Blick auf die beiden Neuankömmlinge. "Gibst du jeder deiner Bitches so 'ne roten Hawaiihemden?"
Aloha - der selbst ein hellblaues Hawaiihemd trug, dessen Muster sich von dem der anderen drei unterschied - schaute ihm in die Augen. "Wenn du Octaglass und Mugi noch einmal als Bitches bezeichnet, wirst du dir wünschen, stattdessen in den Knast gegangen zu sein, wenn ich mit dir fertig bin."
Während Aloha das sagte, blieb seine Stimme völlig ruhig - nur der für ihn offenbar typische Singsang war verschwunden - und sein freundlicher Gesichtsausdruck scheinbar unverändert, aber der Blick in seinen Augen - für einen Moment blitzte pure Mordlust darin auf - jagte Piranha einen eiskalten Schauer über den Rücken. Dann grinste Aloha und hob eine Augenbraue. "Und außerdem hab ich dir auch eins gegeben."
Das nahm Piranha den Wind aus den Segeln. Nun, ehrlich gesagt hätte er nichts dagegen, Alohas... Er schüttelte den Kopf, um diesen Gedanken daraus zu vertreiben, und versuchte sich auf den bevorstehenden Trainingskampf zu konzentrieren.
Er griff sich zum bestimmt fünften Mal ins Gesicht, wo eigentlich seine Taucherbrille sein sollte. Aloha hatte sie ihm abgenommen, als er durch den Treppensturz bewusstlos gewesen war, und es fühlte sich richtig ungewohnt an, sie nicht zu tragen. Schließlich hatte er, soweit er sich erinnern konte, schon immer Taucherbrillen aufgehabt. Er vermisste das Gefühl.
"Ich und Piranha gegen euch zwei, ja?"
Alohas Stimme riss ihn aus seinen Gedanken. Er schaute auf und sah, dass die beiden Bi..., äh, Mädels, zur anderen Seite des Parks gingen, während Aloha neben ihm stehen geblieben war und ihm den letzten Tintentank hinhielt - die anderen zwei hatten die Mädels offenbar mitgenommen.
Er nahm Aloha den Tank aus der Hand und setzte ihn auf. Als der Tank sich mit Tinte gefüllt hatte, führte Aloha ihn zu einem erhöhten Bereich des Parks, an dem sich eine schwarze, kreisrunde Apparatur auf dem Boden befand. Ein Startpunkt. Piranha kannte sie aus dem Okto-Distrikt. Wenn man gesplattet wurde, tauchte man bei ihnen wieder auf.
Als sie sich auf den Startpunkt stellten - Piranha hatte seine vorher dunkelroten Tentakel inzwischen farblich an Alohas angepasst -, klickte es leise und das Muster darauf glühte pinkfarben auf.
Aloha blieb stehen und schien wieder auf etwas zu warten. Als Piranha den Mund öffnete, um zu fragen, was denn jetzt wieder war, erklang plötzlich laute Partymusik. Piranha entdeckte einen silber-blauen Gettoblaster, den jemand etwas weiter weg aufgestellt hatte. Er drehte sich zu Aloha um, doch der war bereits losgelaufen und färbte fleißig den Boden ein. Piranha hielt den geliehenen S3 Tintenwerfer fester und verwandelte sich in einen Squid, um zu ihm aufzuholen.
In der Mitte trafen sie und die Mädels - deren Tintenfarbe sich zu grün geändert hatte - aufeinander. Octaglass versuchte Aloha mit ihrem Profi-Kleckser - der eine andere Farbe hatte als die, die Piranha kannte - abzuschießen, doch der wich, dem Rhythmus der Musik folgend, mühelos aus und landete im Gegenzug einen Treffer bei ihr. Als Octaglass sich in der Tinte versteckte, schoss Aloha erneut. Es gab eine kleine Explosion pinkfarbener Tinte und ein leuchtender grüner Squid schwebte zurück zum Startpunkt der Mädels.
Plötzlich ergoss sich ein Schwall grüner Tinte über Piranha, und er spürte einen stechenden Schmerz, bevor sein Geist zurück zum Startpunkt flog.
Als er wieder am Startpunkt aufgetaucht war und sein Körper sich regeneriert hatte, flitze er sofort wieder durch die Tinte los. Er hörte eine weitere kleine Explosion und sah, dass es Aloha auch erwischt hatte. Als Mugi vor ihm auftauchte, sprang er instinktiv hervor und schoss auf sie, während er zur Seite auswich. Es gelang ihm, sie zu splatten, und er schoss auf die Stellen, über die sie mit dem Roller gegangen war, um die grüne Farbe mit seiner eigenen zu überdecken. Als eine kreisförmige Markierung neben ihm auftauchte, wartete er, bis Aloha an der Stelle mit einem Supersprung gelandet war, bevor sie weiter vorrückten. Als sie und die Mädels wieder aufeinandertrafen, griff Octaglass sie sofort an, während Mugi abdrehte, um die pinkfarbenen Bereiche des Skateparks wieder grün zu färben. Aloha stellte sich Octaglass entgegen, während Piranha sich in der eigenen Tinte versteckte und auf eine Rampe - deren Wand er ebenfalls gefärbt hatte - schwamm. Von oben konnte er Mugi gut sehen. Er zielte und feuerte auf sie. Er verfehlte sie knapp, aber Mugi blieb stehen, um nachzusehen, woher der Schuss kam. Als sie Piranha auf der Rampe entdeckte, schwang sie ihren Roller, aber Piranha konnte dem Tintenschwall entgehen und splattete sie mit drei weiteren Schüssen. Dann schwamm er zurück zu Aloha, der immer noch mit Octaglass kämpfte. Beide schossen aufeinander, während sie zur Musik tanzend den Schüssen des jeweils anderen auswichen.
Sie tanzen mitten im Kampf zu der Musik? Piranha rollte mit den Augen. Nicht dass der Song, der gerade lief, schlecht oder nicht zum Tanzen geeignet war - im Gegenteil: er musste sich ziemlich anstrengen, um nicht dazu zu tanzen -, aber dass man so was bei einem Revierkampf machte, erschien ihm doch seltsam. Das war schließlich ein Revierkampf und kein Dancebattle.
Aloha stellte einen Tintenwall auf, um sich dahinter zu verstecken, aber Octaglass zerschoss ihn einfach und griff wieder Aloha an. Der wurde getroffen und ging mit einem überraschten Aufschrei zu Boden. Er richtete sich schnell wieder auf - wobei er zwei weiteren Schüssen auswich - und drückte ab. Doch es kam nichts raus. Sein Tintentank war leer.
Aloha versteckte sich in dem winzigen pinkfarbenen Tintenfleck, der unter ihm zurüchgeblieben war - abgesehen davon war er von grüner Tinte umgeben -, um seinen Tank so schnell wie möglich aufzufüllen, aber jetzt war er auch ein leichtes Ziel für Octaglass' Kleckser.
Piranha beschloss, einzugreifen, und sprang mit einem lauten "Hier bin ich!" aus der Tinte hervor. Als Octaglass sich zu ihm umdrehte, splattete er sie mit einem gezielten Schuss.
"Phew!" Aloha tauchte aus der Tinte auf und wischte sich den Schweiß von der Stirn. "Das war knapp. Cool, Piranha!" Er nickte ihm zu, während er den Bereich um sich herum mit dem .52 Gallon wieder pink färbte.
Piranha grinste und seine Wangen nahmen einen zarten Pinkton an. Sicher, in der Organisation hatte es auch Lob gegenen, wenn er etwas gut gemacht hatte, aber ihm war noch nie so warm ums Herz dabei geworden. Woran lag das...?
Er wurde jäh aus seinen Gedanken gerissen, als Octaglass auf ihn schoss und ihn an der Brust traf. Er verwandelte sich sofort und wich den weiteren Schüssen schwimmend aus, bis der Schmerz nachließ, und sprang dann wieder hervor, um sie zu splatten. Den ersten drei Schüssen wich sie aus, aber der vierte saß. Nachdem er sie gesplattet hatte, schwamm er zur Rampe zurück und überblickte den Park. Ein Großteil des Bodens war pink gefärbt, aber Mugi arbeitete fleißig daran, das zu ändern, während Aloha sie verfolgte.
Als die Musik jäh verstummte, blieben die anderen drei abrupt stehen.
"Okay, der Kampf ist vorbei!", rief Aloha, bevor er mit einem Supersprung zum Gettoblaster sprang. Octaglass und Mugi gesellten sich zu Piranha auf die Rampe. Dann überblickten sie gemeinsam das Kampffeld.
Mugi hatte mit ihrem Roller zwar einiges gefärbt, aber bei weitem nicht genug, um die Niederlage ihres Zweierteams abzuwenden. Aloha und Piranha waren eindeutig die Sieger dieses Revierkampfes.
"Du bist echt gut!", rief Octaglass hinter ihm. Piranha fuhr auf und drehte sich um. Die beiden Mädels schauten ihn bewundernd an. Er wich ihren Blicken aus - sicher, er freute sich über das Lob, aber so viel Aufmerksamkeit, vor allem wenn sie von Mädels kam, war ihm dann doch etwas unangenehm - und kratzte sich verlegen am Kopf.
"Und jetzt, da der Kampf vorbei ist..." Aloha war mit dem Gettoblaster hinter ihnen aufgetaucht. Er stellte ihn auf den mit Tinte bedeckten Boden ab und machte die Musik wieder an. "Party Time!"

Nach der kleinen Party sammelten die vier die Waffen aus dem Schuppen ein und legten sie in einen Anhänger, der außerhalb des Zauns stand und der mit einem hellblauen Cabriolet - mit knallpinken Blumenstickern und Felgen in der selben Farbe - verbunden war. Der Wagen sah ziemlich teuer aus. Aloha holte einen Autoschlüssel aus seiner Hosentasche und schloss den Wagen auf, bevor er die Tür öffnete und sich auf den Fahrersitz setzte. Octaglass und Mugi räumten ihre Waffen - einschließlich Alohas .52 Gallon - in den Kofferraum und setzten sich auf den Rücksitz, während Piranha leicht verwirrt stehenblieb.
"Steig ein", sagte Aloha und winkte Piranha zu sich rüber. "Wir bringen die Waffen zurück."
"Ah, okay." Piranha ging um den Wagen herum und öffnete die Beifahrertür, um einzusteigen.

Wenig später kamen sie bei einem großen hellgrauen Haus mit einer braunen Tür an. Neben dem Haus war eine kleine Einfahrt, in die Aloha nach einigen nicht so guten Versuchen mitsamt Anhänger rückwärts einparkte. Als die vier ausstiegen, öffnete ein im Military-Style gekleideter jugendlicher Inkling - vielleicht so alt wie ich, dachte Piranha - die Tür und warf Aloha einen strengen Blick zu.
"Irgendwann wird die Polizei dich erwischen und dir das Auto wegnehmen. Du dürftest eigentlich noch gar nicht damit fahren."
Aloha zuckte mit den Schultern und schaute den Militär-Inkling mit gespielter Empörung an. "Aber ich hab keinen Bock, drei Jahre zu warten."
Drei Jahre. In Inkopolis konnte man ab sechzehn den Führerschein machen und durfte ab achtzehn auch ohne Begleitung Auto fahren. Also war Aloha dreizehn bis fünfzehn - bei seinem Körperbau und der guten Kontrolle über die Verwandlungen wohl eher fünfzehn. Dann wäre er ja genauso alt wie ich.
"Und wer ist das?" Der Militär-Inkling warf einen misstrauischen Blick auf Piranha. "Dein neuer Teampartner?"
Aloha nickte sofort. "Das ist Piranha. Piranha, das ist Army." Er zeigte auf den Militär-Inkling, obwohl es auch so offensichtlich war, wen er meinte.
Army streckte die Hand aus und sagte höflich: "Schön, dich kennenzulernen, Piranha."
Piranha griff seine Hand und nickte ihm zu. Ihm fiel auf, dass sein Gegenüber irgendwie enttäuscht war, auch wenn Army sich bemühte, es sich nicht anmerken zu lassen.
Mugi tippte Aloha an der Schulter. "Ich hab den Anhänger abgemacht." Dann ging sie davon. Octaglass war bereits verschwunden.
"Danke, Mugi. Bis morgen!" Aloha winkte ihr zum Abschied, bevor er sich wieder zu Army umdrehte und auf den Anhänger zeigte. "Da hast du deine Waffen wieder."
Army ging sofort hin und öffnete den Anhänger. Er warf einen prüfenden Blick auf dessen Inhalt und nickte. "Scheint alles in Ordnung zu sein."
"Aber klar doch!" Aloha grinste Army fröhlich an. Dann gähnte er müde und streckte sich. "Ich werd dann mal wieder los, ja?"
Army warf ihm einen ernsten Blick zu. "So solltest du wirklich nicht fahren." Dann seufzte er resigniert. "Naja, du wirst es eh tun, egal was ich sage."
Aloha ging tatsächlich zurück zum Wagen, ohne auf Armys besorgte Worte zu achten. Als Piranha ihm nach kurzem Überlegen folgte, konnte er noch hören, wie Army leise etwas murmelte.
"Und was den Platz in deinem Team betrifft: Du hättest auch einfach mich fragen können..."

Aloha kramte einen Schlüssel aus seiner Hosentasche hervor und schloss die Tür seines Strandhauses auf. Dann ging er hinein und wandte sich sofort dem Bartresen im Erdgeschoss zu. Piranha folgte ihm.
Während Aloha hinter den Tresen ging, um sich eine der Flaschen aus dem Regal dahinter zu nehmen, stellte Piranha ihm eine Frage.
"Warum nicht jemand aus deinem Bekanntenkreis?"
"Hm?" Aloha drehte sich mit einer Flasche Cola in der Hand zu ihm um.
"Army scheint dich zu mögen. Wieso hast du nicht..."
Er hielt verwirrt inne, als Aloha in schallendes Gelächter ausbrach.
Als Aloha sich wieder beruhigt hatte, sagte er in einem leicht verbitterten Ton: "Army ist nur nett zu mir, weil er nie was anderes außer nett von seinen Eltern gelernt hat." Bei dem Wort Eltern zog Aloha eine Grimasse. "Wenn er mich mag, können Seeigel fliegen." Dann stellte er die Cola auf den Tresen und schob sie in Piranhas Richtung.
Piranha nahm die Colaflasche, ging vorerst nicht weiter auf das Thema ein und beschloss, morgen nach fliegenden Seeigeln Ausschau zu halten - wenn Aloha recht hatte, standen die Chancen darauf, einen zu sehen, nicht gerade schlecht -, während er den Deckel öffnete.

Eine Viertelstunde später brachte Aloha Piranha in eins der Gästezimmer - es war ein, abgesehen von einigen Dreieckmustern an den Wänden, schlichter Raum mit einem Bett, einem Fenster und einem kleinen Nachttisch. Als Aloha sich umdrehte und in sein eigenes Schlafzimmer gehen wollte, ging Piranha doch wieder auf das Thema Army ein.
"Aber du magst ihn doch, oder?"
Aloha hielt abrupt inne und fuhr mit wildem Blick herum.
"Na und? Was bringt das, wenn er mich nicht leiden kann?!", keifte er, bevor er in sein Zimmer ging und die Tür zuknallte.
Wow. Da hab ich anscheinend voll ins Schwarze getroffen. Piranha zog Hemd und Schuhe aus, hängte das Hemd an die Türklinke und legte sich ins Bett. Er brauchte den Schlaf.

Am nächsten Morgen brachen Piranha und Aloha auf, um eine Waffe zu kaufen. Als Piranha zu bedenken gegeben hatte, dass er kein Geld bei sich trug, hatte Aloha abgewunken und gesagt, er werde die Waffe bezahlen. Schließlich sei es ja seine Idee gewesen, ihn ins Team zu nehmen.
Nun standen sie also im Waffenladen von Inkopolis und suchten nach einer passenden Waffe. Nach kurzer Zeit fiel Piranha ein S3 Tintenwerfer auf, den jemand versehentlich zu den .96 Gallons gelegt hatte. Er nahm ihn sofort an sich und winkte Aloha zu sich rüber.
"Hast du dich entschieden?", fragte der, obwohl die Antwort darauf ja bereits wortwörtlich auf der Hand lag. Als Piranha nickte, nahm Aloha ihm die Waffe ab und ging damit zur Kasse, während Piranha seinen Blick noch einmal über die anderen Waffen schweifen ließ.
Als sie den Laden verließen und die Straße entlang gingen, schaute Piranha in jedes Schaufenster, an dem sie vorbeikamen. Vor einem blieb er stehen. Es gehörte zu einem Laden, der Hüte, Masken, Brillen und was auch immer man noch auf oder an dem Kopf tragen konnte verkaufte. Im Schaufenster war neben einigen Hüten und Masken auch eine Taucherbrille mit Schnorchel zu sehen. Im Gegensatz zu dem komplett schwarzen Exemplar, das er bis gestern getragen hatte, war diese hier orange und der Schnorchel daran gelb.
Aloha hob eine Augenbraue, als er Piranha praktisch an der Scheibe kleben sah, und betrat den Laden.
Piranha wandte mit einiger Mühe seinen Blick von dem Schnorchel im Schaufenster ab und stellte fest, dass Aloha nicht mehr neben ihm stand. Er schaute sich suchend um, konnte aber keine Spur von ihm entdecken.
Dann hörte er ein leises Rascheln aus Richtung des Schaufensters. Als er sich dorthin umdrehte, sah er, wie jemand die Taucherbrille mit Schnorchel aus dem Schaufenster nahm. Kurz darauf kam Aloha mit einer Tüte in der Hand aus dem Laden und hielt sie Piranha hin.
Piranha nahm die Tüte und schaute hinein. Dann warf er einen ungläubigen Blick auf Aloha. Der nickte nur.
"Na los. Setz ihn auf."
Piranha holte mit leuchtenden Augen den orange-gelben Schnorchel aus der Tüte hervor und befestigte ihn an seinem Kopf. Er passte wie angegossen. Dann fiel er Aloha ohne nachzudenken um den Hals und ein freudiges Grinsen breitete sich auf seinem Gesicht aus.
"Danke!"

An diesem Nachmittag saß Piranha an Alohas Bartresen und dachte über die Geschehnisse der letzten zwei Tage nach. Er hätte nie damit gerechnet, einen Unterschlupf, geschweige denn einen Freund zu finden. Und jetzt war er sogar drauf und dran, Mitglied eines Revierkampf-Teams zu werden. Und obwohl er sein gesamtes bisheriges Leben - oder zumindest den Teil, an den er sich erinnern konnte - in der Organisation verbracht hatte, hatte er sich dort nie so zuhause gefühlt wie hier.
"Heute Abend." Alohas Stimme riss ihn aus seinen Gedanken.
"Was?!" Piranha fuhr auf und schaute Aloha an.
"Ich hab einen Revierkampf für heute Abend im Mahi-Mahi-Resort klargemacht. Also... wenn du schon bereit dafür bist."
"Klar bin ich das!", platzte Piranha heraus. Dann fiel ihm etwas ein, das seinen Enthusiasmus jäh bremste. "Muss ich da meinen Namen sagen?"
Aloha runzelte verwirrt die Stirn, nickte aber. "Newcomer wie du werden immer mit Namen vorgestellt."
"Fuck!", fluchte Piranha leise.
"Wieso ist das ein Problem für dich? Die Polizei kennt deinen Namen doch nicht und du siehst jetzt anders aus als auf den Fotos."
"Die sind nicht das Problem." Als Aloha ihn neugierig und immer noch verwirrt ansah, fuhr er fort: "Es wäre besser, wenn du von der ganzen Sache nichts weißt. Sagen wir einfach, es gibt da ein paar Typen, die nicht sehr gut auf mich zu sprechen sind."
Aloha seufzte. "Also brauchst du einen neuen Namen."
Als Piranha nickte, begannen beide sofort über einen neuen Namen nachzudenken - oder zumindest tat Aloha das. Piranha fiel absolut nichts dazu ein. Obwohl er das mit dem neuen Namen überhaupt erst ins Spiel gebracht hatte, war sein Kopf wie leergefegt.
"Snorkel... nein, das klingt irgendwie lame..." Aloha murmelte leise vor sich hin. Dann hellte sich sein Blick auf.
"Was hältst du von... Diver?"
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Re: Ein Oneshot zu Splatoon...

#1317283 von Donnerkralle
01.08.2019, 09:28
Es freut mich sehr, dass es wieder eine neue Geschichte zum Lesen gibt :lol:

Ich fand dieses Special ziemlich gut. Splatoon kenne ich allerdings nur als Spiel, und dass auch nur aus der Werbung. Deswegen ist mir die Story eher unbekannt, bis auf das Kampfsystem aka Revierkämpfe. (Wusste gar nicht, dass ein Manga von Splatoon gibt :o)

Ich meine, ich habe zwar keine Ahnung von der Vorgeschichte, aber ich habe mich schnell reingefunden. Am besten gefallen mir aber die detaillierten Beschreibungen vom Revierkampf. Das war echt "abgefahren". Sehr intensiver Kampf, den du da beschrieben hast.

Was du noch machen könntest, ist die Umgebung ein wenig besser/mehr zu beschreiben, damit als Leser sich diese besser vorstellen kann. Aber ich gebe gerne zu, dass das schon ziemlich schwer, zumindest für mich :tja:

Dafür hast du die Charaktere wirklich gut beschrieben und viel Persönlichkeit gegeben :) Aloha wäre ein Paradebeispiel. Seine lässige, hawaii-anische Art kam sehr positiv rüber.

Ich hoffe sehr, dass du weitere Fanfictions schreibst/postest. Einen Tipp möchte ich dir noch mitgeben:

Wenn du eine Geschichte schreiben willst, dann schreibe eine! Mach dir zu Beginn keine Gedanken darüber, ob sie erfolgreich wird oder nicht. Mit der Zeit werden die anderen User auf dich aufmerksam. So zum Beispiel habe ich KleinKokuna kennengelernt, der regelmäßig ausführliche Kommentare zu meiner FF postet. Also los, hau in die Tasten!
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Re: Ein Oneshot zu Splatoon...

#1317338 von KleinKokuna
04.08.2019, 10:40
So, ich hab dir zwar ja schon per PN was zur Geschichte gesagt, aber jetzt 'in aller Öffentlichkeit', will ich einfach nochmal sagen, dass sie total klasse ist :up:!
Die Vorgeschichte zu Diver ist wirklich richtig interessant und besonders für mich - als 'Insider' - ergeben sich daraus einige interessante Erkenntnisse und Schlussfolgerungen. Dein Schreibstil gefällt mir ohnehin, insbesondere die Art, auch solche Alltagsszenen gut zu beschreiben.

Der dargestellte Revierkampf ist wunderschön detailliert und übersichtlich, man kann dem ganzen Getümmel prima folgen und mitfiebern. Und freilich gefällt mir dabei auch, wie du Dinge aus dem Spiel, mit Sachen aus dem Manga und natürlich deinen persönlichen Ideen gemischt hast. Aber - und das kann man gar nicht oft genug sagen - hey: Team Pink ohne Party und Tanzen? Das wäre so wie Pizza ohne Belag oder Donat ohne Loch xD!

Zum Schluss kann ich mich Donnerkralles Appel nur anschließen: Du solltest öfters mal eine deine Geschichten auch hier posten. Ich sage es ja eigentlich schon seit März bei jeder, die ich von dir zu Gesicht bekomme, aber du kannst richtig gut schreiben und ich habe noch keine schlechte von dir gelesen :lol:. *Hüstel* Nur die ein oder andere, mit Inhalten, die hier nichts verloren haben, doch wir wissen ja beide, warum sie geschrieben wurden xD.

@Donnerkralle: Dein Spruch ist btw ziemlich cool! Den könnte man glatt als Leitfaden für den FF-Bereich hernehmen^^.
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Re: Ein Oneshot zu Splatoon...

#1317340 von Donnerkralle
04.08.2019, 13:15
Ich gebe KleinKokuna Recht. Schreiben kannst du. Wir würden uns echt freuen, wenn du weiterhin hier deine FFs posten würdest. Unsere Unterstützung hast du bestimmt :D

@KleinKokuna: Mit diesem Leitfaden habe ich damals meine Story in Angriff genommen. Die ersten Kapiteln sind zwar nicht das Gelbe vom Ei, aber mit der Zeit wird man einfach besser. Deswegen an alle, vor allem Cyber_Trevenant und du, schön weiter schreiben. :)
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